Yogatraumreisen

3.05.2010

W wie Workshop

Workshop “Kraft & Leichtigkeit” (Teil 1)

Wie bringen wir Stabilität und Leichtigkeit in unser Leben?

Die Antwort auf diese so wichtige Frage ist leicht gefunden. Wir können Yoga üben. In und durch die Praxis können wir diese Qualitäten von Leichtigkeit und Stabilität erfahren. Patanjali beschreibt in seinem Yoga Sutra 2.24 die Körperhaltungen mit Stira Sukham Asanam. „Der Sitz sollte stabil und bequem sein.“ Dieses Prinzip ist nicht nur auf die Yogapraxis bezogen. Wenn wir es schaffen, diese Haltung auch in unser Leben zu integrieren, können wir uns den vielen täglichen Herausforderungen besser stellen und wir bleiben im Gleichgewicht.

Wir haben es selbst in der Hand, wie wir unser Leben gestalten. Wir müssen weder allein alles bewältigen, noch müssen wir Angst vor den Aufgaben in unserem Leben haben. Es liegt an uns selbst, wie wir mit Leistungsdruck und so mancher anspruchsvollen Lebenssituation umgehen. Sind wir hektisch, verkrampft, angespannt oder können wir die dinge mit Abstand betrachten? Die Kunst mit Druck gelassen umzugehen, ist erlernbar.

Oft ist es wichtig, wenn wir eine persönliche Rückzugsmöglichkeit finden. Nach einem Streitgespräch hilft es, einfach eine Nacht drüber zu schlafen und nicht seinen „Gegner“ mit neunen verbalen Aussagen und vielleicht auch Verletzungen „platt“ machen zu wollen. Am nächsten Tag sieht die Lage schon viel entspannter aus. Es kann auch hilfreich sein, einfach fünfmal tief ein und auszuatmen. Probier es aus, wie leicht das sein kann. Wie beim Bogenschießen, können wir in einem persönlichen Rückzug neue Kraft sammeln, um unser Ziel nicht zu verfehlen.

Das Wechselspiel aus Entspannung und Anspannung, aus Anstrengung, Disziplin und Hingabe ist ein spannendes Feld. Yoga ist das Spiel mit den Dualitäten, um immer wieder aufs Neue seine Mitte zu finden. Treffen die beiden Pole aufeinander und verschmelzen, so kann sich ein magischer Zustand ergeben. Patricia Thielemann beschreibt das so: „ Hier, an diesem Schnittpunkt, wird immer wieder neu der Funke des Universellen geboren.“

Im Yoga ist es wichtig, dass wir uns vom Groben zum Feinen hin arbeiten. Durch Disziplin und Durchhaltevermögen bauen wir unser Fundament, um ersten im nächsten Schritt darauf aufbauen zu können und zu wachsen. Dieses Fundament bildet die Stabilität in unserem Leben. Mit dieser Stabilität schaffen wir gleichzeitig auch Beständigkeit in einer so schnelllebigen Zeit. Durch unsere Übungspraxis können dem Hier und Jetzt ins Auge sehen und können die Leichtigkeit des Lebens genießen.

Patricia Thielemann von den Berliner Spirit Yogastudio beschreibt das Herangehen an eine Asanapraxis wie folgt:

„Es ist also sinnvoll eine Yogahaltung erst mal mit Leib und Seele anzunehmen. Dies bedeutet keineswegs die eigenen Grenzen zu missachten oder sich in einer bestimmten Haltung schonungslos zu quälen. Es geht stattdessen, um die bewusste Auseinandersetzung mit sich selbst, darum gezielt Kraft aufzubauen und darüber hinaus eine Reflektionsfläche zu schaffen, anhand derer dann ganz konkret Gelassenheit geübt werden kann. Nicht selten wird der Aspekt der Kraft im Yoga missverstanden – so besteht die Gefahr, die bewusste Yogaübungspraxis zu einem seelenlosen Fitness Programm zu reduzieren oder anders herum im Yoga nichts anderes als Entspannung zu sehen. Wer allerdings achtsam übt, wird die Komplexität des Ganzen mit der Zeit erfassen und mehr und mehr in der Lage sein, die verschiedenen Aspekte bewusst zu integrieren. Durch dieses harmonische Zusammenspiel der Gegensätze enthüllt sich die Fülle des Daseins.“

Yoga Workshop „Kraft & Leichtigkeit“ Viabhadrasana:

Eine Sequenz an kraftvollen Kriegerhaltungen mit verschiedenen Variationen bietet der kleine Workshop. Viel Spaß beim Üben.

© Fotos mit freundlicher Genehmigung von Spirit Yoga Berlin.
Fotos: Melissa Hostetler & Model: Nina Tenge

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

3.05.2010

Yoga-Workshop “Kraft & Leichtigkeit” (Teil 2)

Krieger 2 (Viabhadrasana 2) mit integrierten Adler-Armen

Stehen Sie im Krieger 2.
Was ist in dieser Position zu beachten? 

Der vordere Oberschenkel sollte parallel zum Boden ausgerichtet sein. Das Knie vom vorderen Bein befindet sich über dessen Verse. Das Knie wird dabei leicht nach außen gedrückt, um zusätzliche Stabilität zu erfahren. Die gekreuzten Arme in der Adlerhaltung werden dabei sanft nach vorn und oben gezogen, so dass die Ellenbogen näher aneinander kommen können. Wichtig ist, dass sie die Schultern nach hinten unten ziehen. Damit erreichen sie eine maximale Atemfülle. Der Blick ist nach vorn ausgerichtet und die Aufmerksamkeit wird ebenfalls nach Innen ausgerichtet. Stellen sie sich vor, bis in den Schulter- und Nackenbereich atmen zu können. Das Brustbein ist während der Haltung stets angehoben. Sie sind ein stolzer Krieger! Der Nabel geht mit jeder Ausatmung in Richtung Wirbelsäule; das schützt den unteren Rücken und wir schaffen eine Länge im Körper. Leichtigkeit und Kraft werden spürbar. Die Kraft wird nach Außen sichtbar und die Leichtigkeit ist im Inneren zu erleben.

© Fotos mit freundlicher Genehmigung von Spirit Yoga Berlin.
Fotos: Melissa Hostetler & Model: Nina Tenge

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

1.05.2010

Yogatraumreise gibt es jetzt auch bei Facebook!

Früher, im alten Indien, kamen die Schüler zum Yogalehrer (Guru) und lernten und lebten mit ihm zusammen; meist viele Jahre. Heute gibt es Facebook, Blogs und Co. und Yoga kommt zum “Yoga”-Suchenden, der über’s Internet kommt. Auch uns mit der Yogatraumreise gibt es jetzt bei Facebook. Viele Bilder und Infos über unserer Yogaplätze erwarten Dich. Lass  Dich überraschen und sei dabei!

Yogatraumreise: Gefällt mir!


Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

1.05.2010

Die Ruhe vor und in der Prüfung

Prüfungsangst ergibt sich aus zwei Ursachen: Erstens ist es die Sorge vor einem Ereignis, bei welchem man versagt und zweitens ist es die Reaktion des Körpers auf diese Sorge: Aufregung, Schwitzen, Unruhe. Oder schlimmer: Konzentration und Erinnerungsvermögen werden gelähmt für die Prüfung und für den Lernprozess. Genau hier können Atemübungen des Yogas helfen: Man versetze sich in der Prüfungszeit schon jeden Tag nur 30 Minuten in die Einheit eines Atemtrainings und versuche, während dieser Zeit den Atem auf sechs Mal in der Minute zu senken. Der Körper empfindet sich als Einheit und als Ganzes (welches auch nicht durch zu erwartende oder auch verfehlte Prüfungstermine aller Art gestört werden kann), das Gehirn wird optimal mit Sauerstoff durchblutet und – vor allem: Man kommt zur Ruhe (zu einer so vollständigen Ruhe, wie es möglicherweise vergleichbar ist mit gregorianischem Stundengebet).

Die Wahrheit nämlich ist: Es handelt sich bei der so bezeichneten “Prüfungsangst” genau genommen um zwei Phänomene. Das gute Phänomen (eine gewisse Hyperaktivität, ein gewisses “Aufgedrehtsein”) schürt geradezu die Konzentration und lässt gezielt das im Gehirn ablaufen, worauf es ankommt – dies ist auch unter “Lampenfieber” bekannt. Man ist gespannt, agiert gezielt und konzentriert und macht keine Fehler. Das “schlechte Phänomen” wird jemandem durch die Außenwelt vermittelt und definiert Versagen an einem ganz bestimmten Tag als etwas, vor dem man Angst haben sollte. Doch wenn es wirklich um eine Prüfung im Bereich Schule/Studium geht, ist hier nichts von einem ganz bestimmten Tag abhängig: Jede Prüfung lässt sich wiederholen – und die Zeit für die erste Prüfung ist nicht verloren, sondern man konnte sogar (bei einer zweiten Prüfung) die Chance nutzen, sich doppelt so lange, auf geforderten Stoff vorzubereiten. Und das Wort “Versagen” dürfte es eigentlich nicht geben: Denn die menschliche Natur trägt es in sich, dass sie nicht wie eine sauber programmierte Maschine agieren kann. Somit ist es völlig natürlich, sich als Mensch zuweilen in Abweichung von Erwartungen zu verhalten. Das darf man jedem antworten, der versucht, hier Angst zu erzeugen. Bei beiden dieser Phänomene hilft nun der Weg, gemäß Yoga zu atmen, ausgleichend und kräftebündelnd.

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

27.04.2010

Zur Freiheit berufen – Menschsein und Wirklichkeit

Was ist Yoga? Nicht eine einzige Antwort ist richtig, sondern viele. Jeder, der sich jener 5.000-jährigen Art und Weise der menschlichen Selbsterfahrung anschließt, wird erfahren, dass es sich bei “Yoga” tatsächlich um eine eigentlich unüberschaubar verwobene mannigfaltige Vielgestalt an theoretischen Ansätzen, erfahrungsorientierten Einsichten und kulturspezifischen Leitsätzen für das alltägliche Leben handelt. Warum so eine Bandbreite? Weil es nur das individuelle Yoga gibt. Sich nämlich seines eigenen Wesens, der Möglichkeiten der eigenen Kraft- und Willensausformung bewusst zu werden, ist das Ziel. Anders gesagt: Jedes einzelne aller menschlichen Individuen ist frei für eine vollendete Entwicklung des eigenen, einmalig persönlichen Potenzials – und somit seiner Natur nach frei von Zwängen und Fremdbestimmung.

Yoga zu beschreiben, heißt, jedem Menschen die Tatsächlichkeit seiner realen und ungebundenen Freiheit nahezubringen – dies etwa mit einem Frageansatz wie dem Folgenden: Wie kann jeder Mensch individuell erfahren, dass er innerlich frei, unabhängig von anderen, mit einem hoch entwickelten Quantum an Eigenkräften versehen, und dennoch eingefügter Teil menschlicher Gemeinschaft ist?

Yoga ist immer und zuerst die Lehre über die eigene Freiheit:

(a) von der alltäglichen Ablenkung für die Konzentration (“Raja-Yoga”),

(b) von körperlichen Reflexen für die Fähigkeit, den Körper zu beherrschen (“Hatha-Yoga”),

(c) von den Strukturen bisherigen Wissens für den Erwerb weiterer neuartiger Erfahrungsebenen (“Jnana-Yoga”),

(d) von dem Willen, sich selbst zu genügen hin zu der Bereitschaft, zu dienen (“Karma-Yoga”),

(e) von gefühlten Einschränkungen für die Fähigkeit, sich als Teil des Göttlichen zu begreifen (“Bhakti-Yoga”),

(f) von den anerzogenen Begriffen über die Realität für die Wahrnehmung einer transzendentalen Wirklichkeit

und

(g) von einem anerzogenen Verständnis für Musik und Gesang für eine Erfahrungswirklichkeit der eigenen Person als individuell schwingenden Klangkörper (“Mantra-Yoga”).

Folglich – und dies versteht sich von selbst – gehört es gewissermaßen zu einem “allgemeinen yogischen Grundsatz” das eigene Ich davon als frei zu empfinden, sich selbst zu Empfindungen und Aktionen reizen zu lassen, die etwas mit Neid, Eifersucht und Gewalt zu tun haben. Die wichtigen Reize für den eigenen Menschen liegen in ihm selbst – damit umzugehen, erfüllt ein Menschenleben zur Genüge. Das, so könnte man als eine der berechtigten Antworten kennzeichnen, ist Yoga.

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

17.04.2010

Schlafqualität durch Lebensqualität: Kriya Yoga als Weg

Im Jahre 2009 wurde eine Studie der Öffentlichkeit aus Illinois, USA, präsentiert, die Meditation als wirksame Strategie gegen Einschlafstörungen bzw. chronische Schlaflosigkeit nahelegt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Schlaftiefe, die absolute Schlafzeit, auch die Wachzeit, auch die Wachphasen nach Schlafbeginn eine höhere Qualität nach der meditativen Behandlung einnehmen. Gleiches gilt auch für die damit kombinierte – erfolgreiche – Behandlung von Depressionen. Der Versuchsleiter konnte – im Rahmen seines Versuches – feststellen, dass es nicht “die Schlaflosigkeit” als solche gibt, sondern es handelt sich sozusagen um ein 24 Stunden gleichermaßen andauerndes Hyperaktivitätsproblem, welches sich sowohl bei alltäglichen Verrichtungen oder Leistungsanforderungen zeigt, als auch gleichberechtigt in der Nacht (nur im letzteren Fall fällt genau dasselbe Phänomen eben deutlicher und mehr auf).

Der Versuch verlief wie folgt: 11 Personen zwischen 25 und 45 Jahren, die an chronischer Schlaflosigkeit litten, aber sonst keine körperlichen Beeinträchtigungen aufwiesen, wurden zwei Monate lang in eine Kontroll- und Versuchsgruppe aufgeteilt. Beiden Gruppen wurden tagsüber Informationen über gesundes Schlafverhalten zugeleitet, auch Gesundheitstipps über bessere Ernährung usw. Die Versuchsgruppe jedoch nahm noch täglich an Kriya-Yoga-Einheiten teil (eine Yoga-Methode, deren Erfolg grundsätzlich in der Behandlung von Hyperaktivität bekannt ist). Mitglieder dieser Gruppe empfanden nach den zwei Monaten, dass sie tiefer schliefen und im Gegensatz zu ihrer vorherigen Depressionsneigung viel bereiter dazu waren, Glück zu empfinden. Eine ähnliche Entwicklung war in der Kontrollgruppe nicht zu beobachten.

Das Üben von Kriya Yoga entwickelt gleichzeitig Seele, Geist und Körper. Als Technik nutzt Kriya Yoga wissenschaftlich überprüfte Strategien und folgt den Grundsätzen der Atemkontrolle. Dies, so die asiatische Literatur, macht den Menschen zum Herrn vielfältiger Stimmungen, vermittelt tiefe Ruhe und kann zu einem ausgeglichenen Lebensstil führen. Von ihren Inhalten her ist Kriya Yoga auf ein pantheistisches Weltbild orientiert: Der Mensch, so darf empfunden werden, ist ständig Teil des Göttlichen – die Gegenwart jener höheren Energie darf stets für den Einzelnen spürbar sein.

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

12.04.2010

G wie Goa/Indien

2011 nehmen wir Dich mit auf eine Yogatraumreise nach Goa/Indien. Walter wird vom 17.2. bis 26.2.2011 ein Retreat leiten. Die Plätze sind auf maximal 12 Teilnehmer begrenzt. Alle Details zur Reise ”Yoga, Strand und heilige Kühe” 

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Yoga: Back to the Roots

Yoga zeigt, dass immer mehr Menschen nicht nur die Körper und Atemübungen zu schätzen wissen sondern sie merken auch die Wichtigkeit von Konzentrations- und Meditationsübungen zur Bewältigung und Erleichterung des täglichen Lebens.

Wenn wir beginnen auf dem yogischen Weg zu wandern, richtet sich unser Blick bald zurück ins alte Indien, zu den Quellen des Yoga. Bereits in Vorchristlicher Zeit finden wir in den Weisheitsschriften der Inder, den Veden, einen Wissensschatz der uns erste Hinweise auf das gibt was Yoga ausmacht.

Die Fragen die sich Gelehrte wie Patanjali stellten: Warum Leiden wir? Wie können wir gesund leben, und wie können wir friedlich und liebvoll miteinander umgehen ? Machen uns neugierig.Wir haben im Satsanga Retreatcenter im Süden Indiens im Bundesstaat Goa einen Ort gefunden der es uns westlich geprägten Menschen ermöglicht, sich den Quellen des Yoga, in einem absolut geschützten und vom yogischen Geist durchdrungenen Ort, zu nähern.

Indien ist ein Land der Extreme. Armut und mittelalterliche Hygienische Umstände gehen Hand in Hand mit einer tiefen lebendigen Religiosität der Menschen in einer aufwärts strebenden Wirtschaftsmacht.

Yoga in Goa! 

Warum Yoga in Indien? Eine gute Frage, da mittlerweile viele der großen Yogalehrer bei uns im Westen leben und das yogische Wissen bei uns verbreitet haben.Es ist die tiefe Spiritualität dieses Landes mit seinen Menschen. weiterlesen »

Autor: Silvio Fritzsche   ·   2 Kommentare

7.04.2010

K wie Kinder

Kinder sind unsere Zukunft. Kinder sind die Helden von Morgen und sie haben Yoga bereits im Blut. Auf allen unseren Yogareisen sind Kinder willkommen und erwünscht. Sie (die Eltern natürlich) bezahlen einen ermäßigten Betrag für Essen und Unterkunft und die Teilnahme am Yoga ist freigestellt. In der Toskana gibt es für Kinder viel zu entdecken und auszuprobieren. Es gibt einen Trampolin, Tischtennis und was absolut super ist: die Kinder können Zelten oder in einer der mongolischen Jurten übernachten.

Impressionen Kinder zum Yoga in Italien

(Bitte auf das jeweilige Bild klicken)

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

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