28.07.2010
Andalusien, ein Name der auf der Zunge vergeht. Hier im Süden Spaniens gibt es eine faszinierende Vielfalt. Seit vielen Jahrhunderten leben hier Christen, Moslems und Juden friedlich zusammen und haben diese Gegend maßgeblich geprägt. Märchenhafte Kirchenpaläste, Kalifenmoscheen und malerische Burgen verzaubern die Besucher immer wieder aufs Neue. Zwischen Malaga und Ronda, weit weg vom Massentourismus mit all seinen Klischees, Mitten in den Bergen befindet sich ein Yoga Retreat Center, das ein absoluter Geheimtip ist. Klein, fein und individuell.
Hier gibt es einen Pool mit Wasserfall. Der Eigentümer hat im Gelände Höhlen entdeckt, hat diese frei gelegt, mit Holzfußboden ausgestattet und mit indirektem Licht ausgeleuchtet. Viele kleine Mosaikensteinen und kleinen Spiegeln verzieren diese Grotten. Es ist ein idealer Ort für die Meditation.
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Autor: Silvio Fritzsche · Kommentieren
21.07.2010
„Was machen Sie?“
„Nichts. Ich lasse das Leben auf mich regnen“.
Rahel Varnhagen, deutsche Schriftstellerin
Freitag, 11. Juni 2010, Heidelberg am Neckar. Ein tristes Büro irgendwo am Rande der Stadt. Es ist 17.00h, ich packe meine Sachen ein und verabschiede mich von meinen Kolleginnen, die sich höflich nach Ziel und Details der mir bevorstehenden Reise erkundigen. Ich benutze vorsichtshalber nicht das Wort „Retreat“ um nach dem Wort „Yoga“ keinen zusätzlichen Argwohn zu schüren, also sage ich „Ferien“ und „eine Gruppenreise“. Dummerweise rutscht mir heraus, dass wir wohl eine Woche vegan essen und keinen Kaffee trinken werden, und jeden Morgen um 6.30 aufstehen um zu meditieren. Ich blicke in drei wenig verständnisvolle Gesichter (habe ich da auf einem so etwas wie Mitleid erkennen können?). Man verabschiedet mich mit den Worten „Und DAFÜR zahlst Du auch noch GELD“ und einigen guten Wünschen („trotz Allem dann mal nen schönen Urlaub“) in mein sauer verdientes und stark benötigtes Time-out.

(l) Beheizter BIO Pool ohne Chlor auf 1.000 Meter ü.N. mit Blick auf die Gletscher
(r) Yumi entdeckt das Element Wasser für sich
© Foto: Yogatraumreise
Die Autofahrt vergeht wie im Flug, und gemeinsam mit Barbara, die sich etwas naiv darauf eingelassen hat, mit mir für eine volle Woche ein Zimmer zu teilen, kommen wir als Letzte am Soami an (die letzte Cola auf der Autobahn musste einfach sein). Ein Mann mit den tiefsten und durchdringendsten Augen, die ich je im Leben gesehen habe insistiert, meine beiden bleiernen Koffer nach oben zu tragen. Werner ist zusammen mit seiner Frau Hildegard der „Vater“ des Retreat Centres, und die beiden werden zum Gelingen der Woche noch einiges Beitragen. Dann geht es schon zum chlorfreien Bio-Pool, wo alle anderen und ein leuchtend grünes Getränk auf uns warten. Ich dachte, das mit den Algen sei ein Scherz gewesen. Zu spät für Zweifel jetzt. Ich befürchte, ich bin außerhalb des Handynetzes und 6 Autostunden von zu Hause entfernt. Aber dann, was für eine Freude, was für ein Wiedersehen! Der Großteil der Gruppe hat sich aufgrund des positiven Erlebnisses des Vorjahres noch einmal angemeldet. Man hat sich so lange nicht gesehen und größtenteils auch nicht gehört, aber irgendwie fühlt sich alles gleich an wie nach Hause kommen. Auch die Gesichter, ich vorher noch nicht gesehen habe, blicken mich freundlich an. Hier ist es gut – hier bin ich richtig. Yoga Feeling vom ersten Moment an. Diskussionen über die Kaffee- und Tierprodukt-freie Woche beherrschen die ersten Gespräche, doch ein von Hildegard zubereitetes veganes 3-Gänge Abendessen der leckersten Kategorie, und dies zur Kulisse eines eben erst verzogenen Gewitters in den Bergen gegenüber, zerstreut schnell die gröbsten Zweifel. Das angenehme Motto der Woche ist wie immer „Jeder kann, keiner muss“, aber alle scheinen motiviert, die Herausforderungen des Soami anzunehmen und auf sich wirken zu lassen. Wann bekommt man schließlich schon einmal die Möglichkeit, 100% perfekt zubereitetes makrobiotisches Essen, tolles Yoga, nette Leute und eine so wunderbare Umgebung zu genießen?
Montag, 13. Juni 2010, Obermillstadt in Kärnten. Ein schlichtes Zen-Zimmer mit unverbautem Blick auf ein Zwergpony. Es ist 6.40h und mein Multifunktionstelefon weckt meine Zimmernachbarin und mich mit dem Blackberry Relaxed Levitate Sound. Ich stelle mir für einen Sekundenbruchteil die Frage, wer auf die Idee gekommen ist an einer solchen Knute der Menschheit überhaupt etwas „relaxed“ zu nennen, und bringe das Gerät mit einem gezielt sanften Schlag zum Schweigen. Das Erste was mir nach dem vollständigen Öffnen meiner Augen in den Sinn kommt und in meinen Ohren schwingt ist: „Und DAFÜR bezahlst Du auch noch GELD!!!“. Dann stehe ich auf und putze mir die Zähne, versuche zu ignorieren, dass ich eigentlich viel lieber etwas frühstücken und eine Frauenzeitschrift lesen würde, und bewege mich Punkt 6.50h zum ersten Programmpunkt. Auf dem Weg dorthin stellt sich mir die Frage ob ich, wäre ich alleine gewesen, den Wecker nicht doch vielleicht ausgestellt und mich nochmal umgedreht hätte. Aber Barbara scheint irgendwie guten Mutes zu sein – wo die wohl die Energie her nimmt…?, also kann ich ja schlecht kneifen. Also auf geht‘s. weiterlesen »
Autor: Gastbeitrag · 1 Kommentar
20.07.2010
Ein Mantra, ist eine Art von „heiligem Gesang“, das den Geist fokussieren und beruhigen soll. Man findet Mantren in vielen Kulturen und Traditionen, vom Hinduismus, Buddhismus, Christentum bis hin zum Judentum und den Islam. Je nach Tradition werden Sie manchmal auch anders genannt, z.B. Gebete.
Mantren können ganz kurz, aus nur einem Wort oder einer Silbe bestehen. Das kürzeste und bekannteste Mantra ist das OM , das Ursprungsmantra. Ein Mantra kann aber auch aus mehreren Wörtern oder ganzen Sätzen bestehen, wie z.B. mein persönliches Lieblings-Mantra: „lokah samastah sukhino bhavantu“ (Mögen alle Lebewesen überall, glücklich und frei sein) oder auch das Gayatri-Mantra.
Mantren können entweder gesprochen, gechantet oder nur gedanklich rezitiert werden. Während Sie ein Mantra tönen entsteht aus dem Klang der Buchstaben eine Vibration in Ihrem Körper. Das liegt daran, dass unser menschlicher Körper zum größten Teil aus Wasser besteht. Wenn wir chanten oder auch singen, übertragen sich diese Schwingungen auf den Körper – er vibriert. weiterlesen »
Autor: Diana Rick · Kommentieren
19.07.2010
Geschrieben von Anna Katharina, 11 Jahre aus Chemnitz

Spürst du die Kraft, die überall und um dich herum fließt? Der Klang von Vögeln überredet dich zur Entspannung. Lasse alle Gedanken hinter dir, schicke sie weg, dahin wo der Pfeffer wächst. Denke an die Kraft an diesem Ort. Wir gehören alle zusammen, erschaffen von Mutter Erde. Jetzt erlaube dir, an jemanden mit Energie zu denken, zum Beispiel an Ganesha.
Toskana, Juli 2010-07-19
Autor: Silvio Fritzsche · 1 Kommentar
18.07.2010
Man weiß nichts Genaues über Patanjali, doch umso mehr mystische Geschichten kreisen um den spirituellen „Helden“. Einige behaupten sogar, er hätte Yoga erfunden, doch das stimmt nicht. Yoga, gab es auf jeden Fall schon vor ihm, doch er schrieb sein Wissen auf eindrucksvolle Art auf. In den ältesten der Upanishaden gab es bereits Hinweise auf Pranayama.
Er wird oft respektvoll als der große Weise bezeichnet. Denn neben dem Yoga Sutra, der Grundlage des Yoga-Systems hat er noch viele weitere Abhandlungen, u. A. zur ayurvedischen Medizin oder Sanskrit-Grammatik geschrieben.
Wann ist er geboren?
Der Legende sagt man, dass er um Yoga auf der Erde zu lehren buchstäblich vom Himmel fiel. weiterlesen »
Autor: Diana Rick · Kommentieren
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