28.03.2010
Den Körper zur Ruhe bringen
Yoga – wie allgemein bekannt – ist nichts anderes als eine vielfältige Sammlung von Strategien, um den eigenen Körper als Bewusstseins-Einheit zu erfahren. Das sagt sich jetzt sicher viel zu knapp und jeder, der für sich Yoga lernt, herleitet und praktisch erfährt, wird seine eigenen Worte finden. Insbesondere Schwangere: Einmal in eine solche Lage versetzt, erfährt sich jede Frau in einer Phase von vielen Verwandlungen, die ungewohnt sind, die zuweilen unbewusst abgelehnt werden und gerade dann Verspannung und Schmerzen erzeugen.
Den Beschwerden einen Riegel vorschieben
Yoga hilft auch hier. Der mental-bewusstseinsorientierte Ansatz ist – wie gewohnt – dass die Frau ihren Körper auch weiterhin als gesunde Einheit akzeptieren und erfahren darf – ungeachtet von Veränderungen und auch ungeachtet, dass es sich um ein weiteres Menschenleben handelt. Die medizinischen Auswirkungen jedoch sind klar beobachtbar: Klassische Schwangerschaftsbeschwerden können durch Yoga strikt vermieden werden.
Dem Loslassen Stabilität bahnen
Denn: Pranayama, die yogische Atemmethode versorgt nicht nur Mutter und Kind für die Dauer einer Übung mit einem ausgedehnten Maß an Sauerstoff, sondern stillt auch die sonst üblichen Schmerzen und ist in der Lage, die Beckenmuskulatur zu kräftigen – und straffen auch die Bauchdecke “danach”. Auch auf den Hormonhaushalt kann Yoga einwirken. Bei Frauen, die zu schnell nach der Schwangerschaft “so tun, als ob nichts gewesen sei”, ist mit höherer Wahrscheinlichkeit mit länger anhaltenden Entbindungsproblemen zu rechnen. Aus diesem Grund und der Tendenz von vielen Müttern, sich durch ihre gewachsenen Aufgaben wieder recht schnell zu belasten. Diesem wird durch spezielle Anleitung bei yogageführten “Rückbildungskursen” für neue Mütter entgegengekommen. Sich auf das, was geschieht, geistig und körperlich vollständig einzulassen, meint nämlich auch, dem Verhältnis zwischen Mutter und Neugeborenen durch bestimmte Anreize nach der Entbindung zwei Chancen zu geben: Auf der einen Seite “begreift” die Frau mental sich selbst einerseits als auch weiterhin verantwortliche Mutter, andererseits hat sie etwas losgelassen, das einmal Teil von ihr gewesen war.
Autor: Silvio Fritzsche · Kommentieren
4.03.2010
Stellen Sie Ihre Füße mit den Zehen gerade nach vorne zeigend hüftbreit am hinteren Ende der Yogamatte auf. Führen Sie die Hände vor dem Herzen zusammen. Richten Sie Ihren Blick geradlinig nach vorne aus. Halten Sie Ihre Knie dabei leicht gebeugt. Streben Sie nach einer guten Aufrichtung, gleichen Sie bewusst ein eventuelles Hohlkreuz aus. Nehmen Sie sich hier in der Berghaltung einen Moment, um sich zu sammeln, um sich auf das Wesentliche zu besinnen. Bringen Sie sich ganz mit Leib und Seele in die Praxis ein. weiterlesen »
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4.03.2010
Setzen Sie sich leicht erhöht auf die Kante einer gefalteten Wolldecke in den Schneidersitz.Richten Sie die Wirbelsäule auf. Die Sitzknochen bleiben am Boden verankert, der Scheitel strebt inRichtung Himmel. Legen Sie die eine Hand auf das Herz und die andere auf den Bauch. Schließen Siedie Augen. Atmen Sie bewusst für 2 tief durch die Nase ein und auch aus. Lassen Sie für eine Weile den Alltag hinter sich. Spüren Sie nach innen – hinzu Ihrem Baby. Achten Sie darauf, dass Ihre Wirbelsäule aufrecht und Ihr Brustbein erhoben bleibt. Erlauben Sie Ihrem Atem, zu seinem natürlichenRhythmus hin zu finden. Bleiben Sie für mindestens 5 Minuten in dieser Haltung.

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