Yogatraumreisen

3.08.2010

Y wie Yoga mit PartnerIn

Nimm Deinen Partner mit auf eine Yogareise!

Sie sind begeisterte(r) Yogi(ni) und wünschen sich nichts sehnlicher als eine Yogatraumreise gemeinsam mit Ihrem(r) Partner(in) zu machen? Nichts leichter als das, denn das Angebot ist groß: von Toskana über Kärnten bis nach Goa (Indien) und im nächsten Jahr sogar Andalusien.


© Foto YTR. Katja und Uwe auf ihrer ersten gemeinsamen Yogareise

Ihr(e) Partner(in) hatte bisher nichts mit Yoga zu tun? Auch kein Problem, denn auf einer Yogatraumreise findet man den idealen Yoga-Einstieg auch für Anfänger und mit dieser Yoga-FAQ-Liste, können Sie spielend alle Fragen und Zweifel Ihres(r) Partners(in) aus dem Weg räumen.

Was bedeutet Yoga?

Das Wort Yoga stammt aus dem Sanskrit (eine indische Sprache) und bedeutet „Joch“. Es wird mit Vereinigung zwischen Körper, Geist und Seele übersetzt. weiterlesen »

Autor: Diana   ·   Kommentieren

21.07.2010

Soami Kärnten 2010 – ein nicht neutraler Reisebericht einer Teilzeit-Yogini

„Was machen Sie?“
„Nichts. Ich lasse das Leben auf mich regnen“.

Rahel Varnhagen, deutsche Schriftstellerin

Freitag, 11. Juni 2010, Heidelberg am Neckar. Ein tristes Büro irgendwo am Rande der Stadt. Es ist 17.00h, ich packe meine Sachen ein und verabschiede mich von meinen Kolleginnen, die sich höflich nach Ziel und Details der mir bevorstehenden Reise erkundigen. Ich benutze vorsichtshalber nicht das Wort „Retreat“ um nach dem Wort „Yoga“ keinen zusätzlichen Argwohn zu schüren, also sage ich „Ferien“ und „eine Gruppenreise“. Dummerweise rutscht mir heraus, dass wir wohl eine Woche vegan essen und keinen Kaffee trinken werden, und jeden Morgen um 6.30 aufstehen um zu meditieren. Ich blicke in drei wenig verständnisvolle Gesichter (habe ich da auf einem so etwas wie Mitleid erkennen können?). Man verabschiedet mich mit den Worten „Und DAFÜR zahlst Du auch noch GELD“ und einigen guten Wünschen („trotz Allem dann mal nen schönen Urlaub“) in mein sauer verdientes und stark benötigtes Time-out.


Yumi entdeckt das Element Wasser für sich
© Foto: Yogatraumreise

Die Autofahrt vergeht wie im Flug, und gemeinsam mit Barbara, die sich etwas naiv darauf eingelassen hat, mit mir für eine volle Woche ein Zimmer zu teilen, kommen wir als Letzte am Soami an (die letzte Cola auf der Autobahn musste einfach sein). Ein Mann mit den tiefsten und durchdringendsten Augen, die ich je im Leben gesehen habe insistiert, meine beiden bleiernen Koffer nach oben zu tragen. Werner ist zusammen mit seiner Frau Hildegard der „Vater“ des Retreat Centres, und die beiden werden zum Gelingen der Woche noch einiges Beitragen. Dann geht es schon zum chlorfreien Bio-Pool, wo alle anderen und ein leuchtend grünes Getränk auf uns warten. Ich dachte, das mit den Algen sei ein Scherz gewesen. Zu spät für Zweifel jetzt. Ich befürchte, ich bin außerhalb des Handynetzes und 6 Autostunden von zu Hause entfernt. Aber dann, was für eine Freude, was für ein Wiedersehen! Der Großteil der Gruppe hat sich aufgrund des positiven Erlebnisses des Vorjahres noch einmal angemeldet. Man hat sich so lange nicht gesehen und größtenteils auch nicht gehört, aber irgendwie fühlt sich alles gleich an wie nach Hause kommen. Auch die Gesichter, ich vorher noch nicht gesehen habe, blicken mich freundlich an. Hier ist es gut – hier bin ich richtig. Yoga Feeling vom ersten Moment an. Diskussionen über die Kaffee- und Tierprodukt-freie Woche beherrschen die ersten Gespräche, doch ein von Hildegard zubereitetes veganes 3-Gänge Abendessen der leckersten Kategorie, und dies zur Kulisse eines eben erst verzogenen Gewitters in den Bergen gegenüber, zerstreut schnell die gröbsten Zweifel. Das angenehme Motto der Woche ist wie immer „Jeder kann, keiner muss“, aber alle scheinen motiviert, die Herausforderungen des Soami anzunehmen und auf sich wirken zu lassen. Wann bekommt man schließlich schon einmal die Möglichkeit, 100% perfekt zubereitetes makrobiotisches Essen, tolles Yoga, nette Leute und eine so wunderbare Umgebung zu genießen?

Montag, 13. Juni 2010, Obermillstadt in Kärnten. Ein schlichtes Zen-Zimmer mit unverbautem Blick auf ein Zwergpony. Es ist 6.40h und mein Multifunktionstelefon weckt meine Zimmernachbarin und mich mit dem Blackberry Relaxed Levitate Sound. Ich stelle mir für einen Sekundenbruchteil die Frage, wer auf die Idee gekommen ist an einer solchen Knute der Menschheit überhaupt etwas „relaxed“ zu nennen, und bringe das Gerät mit einem gezielt sanften Schlag zum Schweigen. Das Erste was mir nach dem vollständigen Öffnen meiner Augen in den Sinn kommt und in meinen Ohren schwingt ist: „Und DAFÜR bezahlst Du auch noch GELD!!!“. Dann stehe ich auf und putze mir die Zähne, versuche zu ignorieren, dass ich eigentlich viel lieber etwas frühstücken und eine Frauenzeitschrift lesen würde, und bewege mich Punkt 6.50h zum ersten Programmpunkt. Auf dem Weg dorthin stellt sich mir die Frage ob ich, wäre ich alleine gewesen, den Wecker nicht doch vielleicht ausgestellt und mich nochmal umgedreht hätte. Aber Barbara scheint irgendwie guten Mutes zu sein – wo die wohl die Energie her nimmt…?, also kann ich ja schlecht kneifen. Also auf geht‘s. weiterlesen »

Autor: Gastbeitrag   ·   9 Kommentare

15.04.2010

England im Kleinen – Natur der besonderen Art

Als ein interessanter Aufenthaltsort auf den Britischen Inseln kann stets die Isle of Wight betrachtet werden – sie gehört zu den natürlichen Schönheiten des Vereinigten Königreiches. Das, was in Deutschland als Naturschutzgebiet (oder mehr noch: erhaltenswertes Naturschutzgebiet) deklariert wird, heißt für die englische Inselgruppe “Area of Outstanding Beauty”, was ungefähr übersetzt werden kann mit “Bereich von herausragender natürlicher Schönheit”.

Die Insel selbst ist 380 Quadratkilometer groß, wovon mehr als die Hälfte mit dem oben genannten Naturschutz-Prädikat versehen ist. Landwirtschaftlich bebaut sind 258 Quadratkilometer, 52 Quadratkilometer bewohnt und 92 Kilometer verläuft die Küste. Die Landschaft der Insel ist bemerkenswert vielfältig, sodass sich eine Art stehender Ausdruck eingebürgert hat, das Gebiet als “England im Kleinen” zu beschreiben. Der westliche Teil, “West Wight” ist vorwiegend ländlich, mit atemberaubenden Küstenschluchten und auch dem Bergrücken der Kreidefelsen, der in der Mitte der Insel endet – dies ist wohl der meistfotografierteste Teil der Insel. Der höchste Punkt der Insel ist ein Hügel von 241 m Höhe ü. NN. In Großbritannien und Irland wird jeder Hügel, der über 150 m hoch ist (und derartige scheinbar plötzliche Erhebungen gibt es 1.555 auf den Inseln) “Marilyn” genannt.

Das Wildleben auf der Insel ist bemerkenswert – es handelt sich um einen der wenigen Plätze, in denen in England das rote Eichhörnchen zu beobachten, dafür aber – im Gegensatz zum Rest Englands – das graue nicht. Es existiert unter der Inselfauna kein Rotwild, dafür jedoch geschützte Arten wie z. B. die Haselmaus – und viele seltene Fledermaus-Arten. Diese Insel ist das Gebiet mit dem höchsten Aufkommen an Dinosaurier-Fossilien in Europa. Immer wieder zeigen sich neue Funde, wenn Sand abgespült wird an den Strandfelsen.

Wer nun ein großartiges, stürmisches, natürliches und beeindruckendes Stück England – Stück Insel erleben möchte, wer es erleben möchte, wie es ist, scheinbar endlos an der Küstenlinie in rauer, aber faszinierender Natur entlangzuwandern, der ist hier genau richtig. Nur eine Stunde Flug, eine weitere Autofahrt und man spürt geheimnisvolle Natur der Fülle – kombiniert mit rauer See.

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

30.03.2010

2010: Eröffnung des Tiroler Gletscherparks

Auf über 3.000 m Höhe: Der Tiroler Gletscherpark, erstmals eröffnet 2010, liegt zwischen Pitztal und Kaunertal. Wasserfälle, Wald, Felswüsten, zumindest noch für einige Jahre ewiges Eis erweisen sich dem Wanderer und Reisenden als ein äußerst überwältigendes und beeindruckendes Landschaftsbild – Edelweiß, Silberwurz sind tatsächlich beobachtbar, genauso wie auch Murmeltiere und Steinböcke. Geografisch werden im Tiroler Gletscherpark genau fünf Elemente in eine zugängliche Erlebnisregion, aber gleichzeitig als unveränderbar erklärtes Naturschutzgebiet vereinigt: Der Pitztaler Gletscher, der Kaunertaler Gletscher, das Gebiet um den Rifflsee, den Fendels sowie die Kaunertaler Gletscherstraße; infrastrukturell erschlossen durch die Imster- und Hochzeiger Bergbahnen und anschaulich erklärt durch das Naturparkhaus. Dieses enthält eine Ausstellung, die mittels verschiedener Medien den Besucher auf die verschiedenen Lebensräume des Naturparks hinweist, ohne dass Bergsteiger dort Zutritt hätten – auch wird aus geologischer Sicht über frühere Zustände der umgebenden Bergformationen anschaulich informiert. Führungen durch erfahrene Experten in die Kaunertaler Gletscherspalte werden in regelmäßigen Abständen für gut ausgestattete Gruppen veranstaltet, einerseits um die Ehrfurcht vor Eis, Natur und Schönheit zu intensivieren, und andererseits, um dem professionellen, wie auch dem Hobbyfotografen Bilder einzigartiger Schnee- und Naturschönheit und Schluchtensichten zugänglich macht.

Mit 3.440 Metern ist es tatsächlich der höchste Seilbahn-Punkt in ganz Österreich, auf den die Pitztaler Gletscherbahn trägt – eine leichte Tagestour bringt den Wanderer auf den Gipfel der Wildspitze mit 3.774 Metern. Der Blick von dort oben sieht in etwa so aus (abhängig von der jeweiligen Position des Schauenden): http://www.alpen-panoramen.de/panorama.php?pid=2946. Es sind die Berner Alpen (westlich) sowie die Schobergruppe (östlich), die das Sichtfeld abgrenzen: Ohne Erdkrümmung würde man noch weiter sehen. Die Erstbesteigung des Südgipfels (damals noch gänzlich ohne den Gedanken an eine Seilbahn) erfolgte im Jahre 1848 (Leander Klotz und Begleitung) – mittlerweile ist bereits der Nordgipfel abgeschmolzen, sodass derzeit der Südgipfel tatsächlich als Hauptgipfel gilt (wie lange, kann selbstverständlich nicht abgeschätzt werden).

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

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