Yogatraumreisen

2.05.2010

Komm mit auf eine Yogatraumreise

Sie lieben Yoga? Sie gehen gern auf Reisen? Dann sind Sie hier richtig!

Yoga, Wandern, Strand und Meer. Der touristisch noch unerschlossen Norden der Toskana ist unser Yoga-Reiseziel. Auf uns warten grüne Kastanienwälder, fantastische Farben und Sonnenuntergänge, viel Zeit um Yoga zu üben und nicht zu vergessen: leckere italiensch-vegetarische Vollpension. Das Convento, ein ehemaliges Kloster aus dem 15. Jahrhundert lässt uns Ankommen und den Alltag vergessen. Unsere Yogareisen (ab 650,00 Euro/Person) eigenen sich insbesondere auch für Yoga-Neulinge, die bisher keine oder wenige Erfahrung im Yoga haben. Wir bieten einen separaten Grundkurs und fortgeschrittene Yogastunden an. Einen Eindruck von unseren letzten Yogareisen bekommst Sie beim Lesen unserer Reiseberichte. Weitere Reiseziele unserer Yogatraumreisen sind Kärnten, die Nordsee und Goa/Indien.

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Impressionen von unseren Reisen

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Autor: Silvio Fritzsche   ·   2 Kommentare

15.04.2010

England im Kleinen – Natur der besonderen Art

Als ein interessanter Aufenthaltsort auf den Britischen Inseln kann stets die Isle of Wight betrachtet werden – sie gehört zu den natürlichen Schönheiten des Vereinigten Königreiches. Das, was in Deutschland als Naturschutzgebiet (oder mehr noch: erhaltenswertes Naturschutzgebiet) deklariert wird, heißt für die englische Inselgruppe “Area of Outstanding Beauty”, was ungefähr übersetzt werden kann mit “Bereich von herausragender natürlicher Schönheit”.

Die Insel selbst ist 380 Quadratkilometer groß, wovon mehr als die Hälfte mit dem oben genannten Naturschutz-Prädikat versehen ist. Landwirtschaftlich bebaut sind 258 Quadratkilometer, 52 Quadratkilometer bewohnt und 92 Kilometer verläuft die Küste. Die Landschaft der Insel ist bemerkenswert vielfältig, sodass sich eine Art stehender Ausdruck eingebürgert hat, das Gebiet als “England im Kleinen” zu beschreiben. Der westliche Teil, “West Wight” ist vorwiegend ländlich, mit atemberaubenden Küstenschluchten und auch dem Bergrücken der Kreidefelsen, der in der Mitte der Insel endet – dies ist wohl der meistfotografierteste Teil der Insel. Der höchste Punkt der Insel ist ein Hügel von 241 m Höhe ü. NN. In Großbritannien und Irland wird jeder Hügel, der über 150 m hoch ist (und derartige scheinbar plötzliche Erhebungen gibt es 1.555 auf den Inseln) “Marilyn” genannt.

Das Wildleben auf der Insel ist bemerkenswert – es handelt sich um einen der wenigen Plätze, in denen in England das rote Eichhörnchen zu beobachten, dafür aber – im Gegensatz zum Rest Englands – das graue nicht. Es existiert unter der Inselfauna kein Rotwild, dafür jedoch geschützte Arten wie z. B. die Haselmaus – und viele seltene Fledermaus-Arten. Diese Insel ist das Gebiet mit dem höchsten Aufkommen an Dinosaurier-Fossilien in Europa. Immer wieder zeigen sich neue Funde, wenn Sand abgespült wird an den Strandfelsen.

Wer nun ein großartiges, stürmisches, natürliches und beeindruckendes Stück England – Stück Insel erleben möchte, wer es erleben möchte, wie es ist, scheinbar endlos an der Küstenlinie in rauer, aber faszinierender Natur entlangzuwandern, der ist hier genau richtig. Nur eine Stunde Flug, eine weitere Autofahrt und man spürt geheimnisvolle Natur der Fülle – kombiniert mit rauer See.

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30.03.2010

2010: Eröffnung des Tiroler Gletscherparks

Auf über 3.000 m Höhe: Der Tiroler Gletscherpark, erstmals eröffnet 2010, liegt zwischen Pitztal und Kaunertal. Wasserfälle, Wald, Felswüsten, zumindest noch für einige Jahre ewiges Eis erweisen sich dem Wanderer und Reisenden als ein äußerst überwältigendes und beeindruckendes Landschaftsbild – Edelweiß, Silberwurz sind tatsächlich beobachtbar, genauso wie auch Murmeltiere und Steinböcke. Geografisch werden im Tiroler Gletscherpark genau fünf Elemente in eine zugängliche Erlebnisregion, aber gleichzeitig als unveränderbar erklärtes Naturschutzgebiet vereinigt: Der Pitztaler Gletscher, der Kaunertaler Gletscher, das Gebiet um den Rifflsee, den Fendels sowie die Kaunertaler Gletscherstraße; infrastrukturell erschlossen durch die Imster- und Hochzeiger Bergbahnen und anschaulich erklärt durch das Naturparkhaus. Dieses enthält eine Ausstellung, die mittels verschiedener Medien den Besucher auf die verschiedenen Lebensräume des Naturparks hinweist, ohne dass Bergsteiger dort Zutritt hätten – auch wird aus geologischer Sicht über frühere Zustände der umgebenden Bergformationen anschaulich informiert. Führungen durch erfahrene Experten in die Kaunertaler Gletscherspalte werden in regelmäßigen Abständen für gut ausgestattete Gruppen veranstaltet, einerseits um die Ehrfurcht vor Eis, Natur und Schönheit zu intensivieren, und andererseits, um dem professionellen, wie auch dem Hobbyfotografen Bilder einzigartiger Schnee- und Naturschönheit und Schluchtensichten zugänglich macht.

Mit 3.440 Metern ist es tatsächlich der höchste Seilbahn-Punkt in ganz Österreich, auf den die Pitztaler Gletscherbahn trägt – eine leichte Tagestour bringt den Wanderer auf den Gipfel der Wildspitze mit 3.774 Metern. Der Blick von dort oben sieht in etwa so aus (abhängig von der jeweiligen Position des Schauenden): http://www.alpen-panoramen.de/panorama.php?pid=2946. Es sind die Berner Alpen (westlich) sowie die Schobergruppe (östlich), die das Sichtfeld abgrenzen: Ohne Erdkrümmung würde man noch weiter sehen. Die Erstbesteigung des Südgipfels (damals noch gänzlich ohne den Gedanken an eine Seilbahn) erfolgte im Jahre 1848 (Leander Klotz und Begleitung) – mittlerweile ist bereits der Nordgipfel abgeschmolzen, sodass derzeit der Südgipfel tatsächlich als Hauptgipfel gilt (wie lange, kann selbstverständlich nicht abgeschätzt werden).

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24.03.2010

Der Brocken: Island ist ähnlich

Der Brocken erreicht eine Höhe von 1.141 Meter über Normal Null. Granit ist sein hauptsächlicher Bestandteil – Verwitterungserscheinungen lassen dort Formen entstehen, die die menschliche Fantasie in einer zauberhaften Art und Weise beflügeln; viele Bergzüge, Klippen, Schluchten sind Teil hier nur eines einzigen Bergs, nicht etwa eines Bergzugs. Heute liegt er im Nationalpark Harz – erreicht der Besucher des 21. Jahrhunderts die Pforten, begibt er sich plötzlich und unerwartet in eine Zeitreise von 70 Millionen Jahren – allein die Dinosaurier sind gerade nicht zu sehen. Meteorologisch befindet man sich in Island, 300 Schnee- und Regentage sind Alltag. Die natürliche Baumgrenze liegt bei 1.100 Metern über Normal Null. Die Artenvielfalt des zu 96 Prozent bewaldeten Parks ist ein Zauber – das hat die EU für den größten Waldnationalpark Deutschlands mit 24.700 Quadratkilometer anerkannt:

Denn hier steht alles, was der Wanderer sieht, erahnt, hört, vermutet unter Naturschutz. “Natura 2000″, so heißt es offiziell – gemeint ist ein zusammenhängendes Gebiet verschiedener Umweltschutzzonen. Allein der Brocken, der den Beobachter “nur” auf das “Erlebnis Wald” vorzubereiten scheint, beherbergt jedoch sechs höherstufende Grade der Vegetation – dies ergibt sich durch den gleitenden Höhenschutz von 900 Metern. Es sind, genau genommen, zwei erklärte Nationalparks, die auch als komplettes Vogelschutzgebiet dort gekennzeichnet sind: der Naturpark Hochharz und der Naturpark Harz. 2005 noch hat Europa dies als nachhaltigen Tourismus anerkannt.

Was aber heißt “nachhaltig”? Kurz: wenn ein Gebiet vor und “nach” der örtlichen Anwesenheit eines oder mehrerer Menschen sich in seinem Erscheinungsbild in gleicher Weise “hält”. Das ist erst einmal trügerisch, natürlich kann nicht “das Gebiet” “sich” halten, sondern der Mensch wird von seiner Willensfreiheit Gebrauch machen, diese nämlich mit Verantwortung paaren und Dinge, die er selbst nicht erschaffen hat, auch nicht zerstören. Sagt der Buddhismus, der keine Religion ist, sondern eine Geisteshaltung, schon seit 2.500 Jahren. Und in Europa muss dies erst “anerkannt” werden.

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14.03.2010

Das Wattenmeer zwischen Naturschutz und Klimawandel

3.200 Tierarten leben im einzigen deutschen Walschutzgebiet, welches etwas größer ist als der Inselstaat Hawaii und in der Größe Schleswig-Holstein ungefähr abdeckt. Der niederländische, schleswig-holsteinische und niedersächsische Anteil am Wattenmeer (dem Größten der Welt) zwischen den Niederlanden und Dänemark wurde bereits 2009 UNESCO-Welterbe, voraussichtlich 2011 folgt auch dessen dänischer und hamburgischer Anteil. “Nationalpark” heißt es nur im deutschen Bereich (genauer gesagt: Es sind drei Nationalparks – schleswig-holsteinisch, hamburgisch, niedersächsisch), der Gezeitenrhythmus beträgt 6 Stunden und 20 Minuten. weiterlesen »

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

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