Yogatraumreisen

28.07.2010

Neues Reiseziel für 2011: Andalusien

2011 gibt es im Süden Spaniens eine kleine exklusive Yogatraumreise.

Andalusien, ein Name der auf der Zunge vergeht. Hier im Süden Spaniens gibt es eine faszinierende Vielfalt. Seit vielen Jahrhunderten leben hier Christen, Moslems und Juden friedlich zusammen und haben diese Gegend maßgeblich geprägt. Märchenhafte Kirchenpaläste, Kalifenmoscheen und malerische Burgen verzaubern die Besucher immer wieder aufs Neue. Zwischen Malaga und Ronda, weit weg vom Massentourismus mit all seinen Klischees, Mitten in den Bergen befindet sich ein Yoga Retreat Center, das ein absoluter Geheimtip ist. Klein, fein und individuell.

Hier gibt es einen Pool mit Wasserfall. Der Eigentümer hat im Gelände Höhlen entdeckt, hat diese frei gelegt, mit Holzfußboden ausgestattet und mit indirektem Licht ausgeleuchtet. Viele kleine Mosaikensteinen und kleinen Spiegeln verzieren diese Grotten. Es ist ein idealer Ort für die Meditation.

Unser Yogatraumplatz in Andalusien

(Bitte auf das Vorschaubild klicken!)

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

21.07.2010

Soami Kärnten 2010 – ein nicht neutraler Reisebericht einer Teilzeit-Yogini

„Was machen Sie?“
„Nichts. Ich lasse das Leben auf mich regnen“.

Rahel Varnhagen, deutsche Schriftstellerin

Freitag, 11. Juni 2010, Heidelberg am Neckar. Ein tristes Büro irgendwo am Rande der Stadt. Es ist 17.00h, ich packe meine Sachen ein und verabschiede mich von meinen Kolleginnen, die sich höflich nach Ziel und Details der mir bevorstehenden Reise erkundigen. Ich benutze vorsichtshalber nicht das Wort „Retreat“ um nach dem Wort „Yoga“ keinen zusätzlichen Argwohn zu schüren, also sage ich „Ferien“ und „eine Gruppenreise“. Dummerweise rutscht mir heraus, dass wir wohl eine Woche vegan essen und keinen Kaffee trinken werden, und jeden Morgen um 6.30 aufstehen um zu meditieren. Ich blicke in drei wenig verständnisvolle Gesichter (habe ich da auf einem so etwas wie Mitleid erkennen können?). Man verabschiedet mich mit den Worten „Und DAFÜR zahlst Du auch noch GELD“ und einigen guten Wünschen („trotz Allem dann mal nen schönen Urlaub“) in mein sauer verdientes und stark benötigtes Time-out.


(l) Beheizter BIO Pool ohne Chlor auf 1.000 Meter ü.N. mit Blick auf die Gletscher
(r) Yumi entdeckt das Element Wasser für sich

© Foto: Yogatraumreise

Die Autofahrt vergeht wie im Flug, und gemeinsam mit Barbara, die sich etwas naiv darauf eingelassen hat, mit mir für eine volle Woche ein Zimmer zu teilen, kommen wir als Letzte am Soami an (die letzte Cola auf der Autobahn musste einfach sein). Ein Mann mit den tiefsten und durchdringendsten Augen, die ich je im Leben gesehen habe insistiert, meine beiden bleiernen Koffer nach oben zu tragen. Werner ist zusammen mit seiner Frau Hildegard der „Vater“ des Retreat Centres, und die beiden werden zum Gelingen der Woche noch einiges Beitragen. Dann geht es schon zum chlorfreien Bio-Pool, wo alle anderen und ein leuchtend grünes Getränk auf uns warten. Ich dachte, das mit den Algen sei ein Scherz gewesen. Zu spät für Zweifel jetzt. Ich befürchte, ich bin außerhalb des Handynetzes und 6 Autostunden von zu Hause entfernt. Aber dann, was für eine Freude, was für ein Wiedersehen! Der Großteil der Gruppe hat sich aufgrund des positiven Erlebnisses des Vorjahres noch einmal angemeldet. Man hat sich so lange nicht gesehen und größtenteils auch nicht gehört, aber irgendwie fühlt sich alles gleich an wie nach Hause kommen. Auch die Gesichter, ich vorher noch nicht gesehen habe, blicken mich freundlich an. Hier ist es gut – hier bin ich richtig. Yoga Feeling vom ersten Moment an. Diskussionen über die Kaffee- und Tierprodukt-freie Woche beherrschen die ersten Gespräche, doch ein von Hildegard zubereitetes veganes 3-Gänge Abendessen der leckersten Kategorie, und dies zur Kulisse eines eben erst verzogenen Gewitters in den Bergen gegenüber, zerstreut schnell die gröbsten Zweifel. Das angenehme Motto der Woche ist wie immer „Jeder kann, keiner muss“, aber alle scheinen motiviert, die Herausforderungen des Soami anzunehmen und auf sich wirken zu lassen. Wann bekommt man schließlich schon einmal die Möglichkeit, 100% perfekt zubereitetes makrobiotisches Essen, tolles Yoga, nette Leute und eine so wunderbare Umgebung zu genießen?

Montag, 13. Juni 2010, Obermillstadt in Kärnten. Ein schlichtes Zen-Zimmer mit unverbautem Blick auf ein Zwergpony. Es ist 6.40h und mein Multifunktionstelefon weckt meine Zimmernachbarin und mich mit dem Blackberry Relaxed Levitate Sound. Ich stelle mir für einen Sekundenbruchteil die Frage, wer auf die Idee gekommen ist an einer solchen Knute der Menschheit überhaupt etwas „relaxed“ zu nennen, und bringe das Gerät mit einem gezielt sanften Schlag zum Schweigen. Das Erste was mir nach dem vollständigen Öffnen meiner Augen in den Sinn kommt und in meinen Ohren schwingt ist: „Und DAFÜR bezahlst Du auch noch GELD!!!“. Dann stehe ich auf und putze mir die Zähne, versuche zu ignorieren, dass ich eigentlich viel lieber etwas frühstücken und eine Frauenzeitschrift lesen würde, und bewege mich Punkt 6.50h zum ersten Programmpunkt. Auf dem Weg dorthin stellt sich mir die Frage ob ich, wäre ich alleine gewesen, den Wecker nicht doch vielleicht ausgestellt und mich nochmal umgedreht hätte. Aber Barbara scheint irgendwie guten Mutes zu sein – wo die wohl die Energie her nimmt…?, also kann ich ja schlecht kneifen. Also auf geht‘s. weiterlesen »

Autor: Gastbeitrag   ·   1 Kommentar

19.07.2010

Inspiration: Yoga und Kraft in der Toskana

Geschrieben von Anna Katharina, 11 Jahre aus Chemnitz


Spürst du die Kraft, die überall und um dich herum fließt? Der Klang von Vögeln überredet dich zur Entspannung. Lasse alle Gedanken hinter dir, schicke sie weg, dahin wo der Pfeffer wächst. Denke an die Kraft an diesem Ort. Wir gehören alle zusammen, erschaffen von Mutter Erde. Jetzt erlaube dir, an jemanden mit Energie zu denken, zum Beispiel an Ganesha.

Toskana, Juli 2010-07-19

Autor: Silvio Fritzsche   ·   1 Kommentar

23.06.2010

3. Yogatraumreise Nachtreffen vom 10.12. bis 12.12.2010 in Chemnitz

Es wird sexy, heiß und absolut weihnachtlich.


Sunny & Striezelmarkt mit Kreuzkirche in Dresden

Am dritten Adventwochenende vom 10.12. bis 12.12.2010 treffen wir uns zu unserem traditionellen Yogatraumreise-Nachtreffen in Chemnitz. Eingeladen sind alle Reiseyogis die mit uns in der Toskana bzw. Kärnten waren. Für dieses Jahr erwartet Dich ein ganz besonderes Rahmenprogramm.  Sunny aus Dortmund gibt einen ganz besonderen Yoga-Workshop, wir fahren nach Dresden und besuchen den Striezelmarkt, einen der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Als weiteren Höhepunkt an diesem Wochenende gehen wir in die Kreuzkirche und genießen das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, Kantaten 1 bis 3.

Wir freuen uns, wenn Ihr zu uns in den schönen wilden Osten kommt. Wir präsentieren die schönsten Seiten vom Freistaat Sachsen. weiterlesen »

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

4.05.2010

C wie Chakra

Wie man Chakren reinigt…

Chakra heißt Rad. Ein Chakra ist ein „Tor“ durch das wir die Realität bewusst wahrnehmen können. Der Grad unserer Fähigkeit, die verschiedenen Dimensionen der Realität zu erkennen, spiegelt sich in der energetischen Leichtigkeit, bzw. Schwere, unserer Beziehungen wider. Das Gefühl der Trennung – nicht eins mit uns selbst zu sein und das Gefühl des Getrenntseins von anderen – hat in unserer Zeit ein übergroßes, vorherrschendes Maß erreicht.


LAM           VAM           RAM                YAM           HAM         OM (kurz)    OM (lang)

Yogapraxis klärt unsere Vision und heilt die „Krankheit des Getrenntseins“. Das Ziel ist nicht nur physisches Verständnis zu entwicklen, sondern totales/„reines“ Bewusstsein – einschließlich aller fünf Sinne und darüber hinaus.

Reinigung heißt: falsche Wahrnehmung zu erkennen und zu klären. Ein Yogi bekommt eine klare Vision indem er „Avidya“ (Nichtwissen, Ignoranz, Nicht-Verstehen) überwindet. Avidya liegt vor, wenn falsche Identifikationen vorhanden sind. Wenn die Wahrnehmung geklärt wird, kommt die strahlende Wahrheit des Höheren Selbst zum Vorschein. Das ist Samadhi oder Yoga.

Wie können wir uns von Krankheit/Schwere hin zu Kosmischer Harmonie entwickeln?

Unsere gegenwärtigen Konditionierungen sind ein Ergebnis von vergangenen Handlungen oder Karma. Um unsere momentanen Konditionierungen aufzulösen, erfordert es die Reinigung unseres Karmas (Gedanken, Worte und Taten). Alles Karma ist Schwingung. Ein Gedanke ist Schwingung. Ein Wort – egal ob leise oder laut gesprochen – ist Schwingung. Eine körperliche Betätigung ist ausgedrückte Schwingung; seine Wirkung dringt in die relative Ebene der Existenz. Ausdruck jeder Aktivität sind erzeugte Manifestationen, die wiederum einen ständigen Wandel des Lebens hervorrufen.

Das Yoga-Reinigungs-System, das aus einer alten Zeit herstammt, umfasst Mantren und Asanas. Das Praktizieren derselben sind Methoden um die Beziehung zu uns selbst und anderen zu klären und zu reinigen. Unsere Köper sind das Ergebnis von vergangenen Handlungen (Karma). Jedes Chakra bezieht sich auf eine spezielle Beziehung, die wir mit anderen hatten. Auch unsere Organe, unser Nervensystem, unsere Sinne und unsere Körperteile haben einen Bezug zu einem entsprechenden Chakra. Jede Asana gibt uns die Gelegenheit, karmische Verbindungen zu lösen. Wenn Mantren beim Üben von Asanas gesungen werden, ist dies ein Mittel um vergangenes Karma zu lösen. Avidya wird aufgedeckt und die Wahrheit über uns selbst und andere kommt zum Vorsein. Die Klärung unserer Beziehungen bringt eine Heilung des Gefühls des Getrenntseins mit sich. Ein gesunder, energievoller Körper – schwingendes Sein – wird wiedererlangt. In solch einem Da-Sein kann Energie und Schwingung verkörpert werden. Ausdruck dieser Energie ist Frieden und Freude für alle.

Chakra Online Workshop für Freunde auf Facebook

Jeden Monat wird ein neues Chakra beschrieben und vorgestellt. Im Mai beginnen wir unsere Reise durch die Chakras mit dem Wurzelchakra.

Yogatraumreise bei Facebook!

Klick auf und los gehts. Der Workshop befindet sich im Reiter “Notizen”.

Aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt
© Originaltext Jivamuktiyoga.com

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

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