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	<title>Yogatraumreise - Yoga Reisen und Urlaub für Dich ! &#187; pranayama</title>
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		<title>Die unb&#228;ndige Kraft des menschlichen Inneren</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 13:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio Fritzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Atemtechnik]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>H&#228;tten Sie das Verlangen, Ihr Energiepotenzial zu steigern? Ihr Immunsystem zu st&#228;rken? Die Kraft der zwei Herzen st&#228;ndig im eigenen K&#246;rper zu sp&#252;ren? Lunge und Verdauung zu einem stetigen Optimum an Leistung zu f&#252;hren? Das, was Sie im Alltag erwartet, mit ruhigem Geist angehen zu k&#246;nnen? Termingerecht und mit einer seltsam inneren Zufriedenheit Ihrem Alltag nachzugehen k&#246;nnen, ohne Stress zu empfinden? Was Sie nicht daf&#252;r brauchen, sind die mit genau diesen Versprechen gekennzeichneten Packungen aus Drogerien und Apotheken. Auch nicht, an entsprechend angek&#252;ndigten Seminaren von weither angereisten Gastdozenten teilzunehmen.</p>
<p>Denn die L&#246;sung f&#252;r die Steigerung Ihrer Ged&#228;chtnisleistung, Ihrer Ausdauer und die Energie daf&#252;r, sich nicht wegen unbedeutender Kleinigkeiten aus der Ruhe bringen zu lassen, liegt im menschlichen Atem und darin, wie dieser genutzt werden k&#246;nnte. Pranayama, so hei&#223;t die einfachste – aber auch grunds&#228;tzlichste – der Yoga-Atemtechniken, die es lehrt, <span id="more-477"></span>tiefe Zwerchfellatmung zu pflegen. Auch die kennen wir: So atmen wir ein, wenn wir nach einem Duft forschen. Aber dies, zugegebenerma&#223;en, geschieht selten. Kulturen, die Krankheit und Tod aus dem allt&#228;glichen Gespr&#228;ch ausgrenzen – wie sollen sie gelernt haben, sich des eigenen K&#246;rpers bewusst zu sein?</p>
<p>Doch ausnahmslos jeder menschliche K&#246;rper ist dazu f&#228;hig, sich in einen Zustand zu versetzen, nur ungef&#228;hr viermal in der Minute sehr tief ein- und wieder &#252;ber das Zwerchfell auszuatmen. Das bringt viel Ruhe, macht emotional stabil und physisch gesund. Umgekehrt, und das hei&#223;t frei &#252;bersetzt: &#8220;Feueratem&#8221;, k&#246;nnen es auch 120 Atemz&#252;ge in der Minute sein. &#220;berstresste Nerven werden ruhig, Spannung richtet sich dorthin, wohin sie wirklich gebraucht wird: In der Konzentration auf die Aufgaben, die gegeben sind. Seit dem 12. Jahrhundert wird auch die k&#246;rperorientierte Form des Yogas gepflegt: der &#8220;Hatha&#8221;-Yoga, dessen Teil die oben beschriebene Atemtechnik ist. Yoga hatte immer das Ziel, interkulturell zu sein. Und interreligi&#246;s. Weil dieselben Energien in jedem Menschen sich befinden, in den meisten jedoch nie erweckt werden.</p>


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		<title>Die Hatha-Pradipika (Leuchte des Yoga)</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 15:17:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvio Fritzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Yogapraxis]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Hatha-Pradipika ist einer der bedeutendsten Grundlagentexte des Hatha-Yoga. Sie wurde zwischen 1360 bis 1650 nach Christus von Svatmarama verfasst, der vorallem K&#246;rperhaltungen, Atemschulung und Mudras in den Mittelpunkt seines Werkes stellt. Es werden aber auch verschiedene Reinigungstechniken, &#252;bernat&#252;rliche Kr&#228;fte und der viergliedrige Yogaweg beschrieben.
Der Begriff Hatha bedeutet kraftvoll, gewaltsam, intensiv, geschickt. Auf mystische, geheime [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hatha-Pradipika ist einer der bedeutendsten Grundlagentexte des Hatha-Yoga. Sie wurde zwischen 1360 bis 1650 nach Christus von Svatmarama verfasst, der vorallem K&#246;rperhaltungen, Atemschulung und Mudras in den Mittelpunkt seines Werkes stellt. Es werden aber auch verschiedene Reinigungstechniken, &#252;bernat&#252;rliche Kr&#228;fte und der viergliedrige Yogaweg beschrieben.</p>
<p>Der Begriff Hatha bedeutet kraftvoll, gewaltsam, intensiv, geschickt. Auf mystische, geheime Weise soll Ha f&#252;r Sonne und Tha f&#252;r Mond stehen. Hatha-Yoga ist ein k&#246;rperlicher Yoga, bei dem es in erster Linie um den energetischen Aspekt geht. Er entwickelte sich in der Zeit des Tantrismus. Der Autor „beleuchtet“ in seinem Buch, wie man Sonne und Mond verbindet. Oder anders gesagt: Harmonie der zwei Energien; Ha und tha. Ha und Tha stehen f&#252;r die Dualit&#228;ten, die immer bestehen. Tha (Mond) das weibliche Element ist Shakti und wird lokalisiert am Beginn der unteren Wirbels&#228;ule. Shakti ist der k&#252;hlende Fluss der durch Ida Nadi (Energiebahn) flie&#223;t. Ha (Sonne) ist das m&#228;nnliche Element, repr&#228;sentiert durch Shiva, mit Sitz am Scheitel des Kopfes. Shiva ist der w&#228;rmende Fluss der durch Pingala Nadi flie&#223;t. Vereinigen sich die Elemente Ha und Tha im Hauptenergiekanal (sushumnanadi) f&#228;llt der Schleier. Ein neues  Bewusstsein entsteht. Du  l&#228;sst Traum-, Wachbewusstsein sowie den unbewussten Tiefschlaf hinter dir.<span id="more-404"></span></p>
<p>Svatmarama betrachtet Asanas als Grundlage des Hatha-Yoga. Demzufolge werden im ersten Kapitel u. a. mehrere Asanas vorgestellt.</p>
<p>Im zweiten Kapitel werden Pranayama-Techniken als Voraussetzungen zum &#220;ben von Pranayama und ihre Wirkungen beschrieben. Atemregulierung ist erforderlich, um die Verschwendung von Lebensenergie zu vermeiden und den Verbrauch von Lebenskraft besser einzuteilen.</p>
<p>Dem dritten Kapitel widmet Svatmarama der Kundalini, als die st&#252;tzende Kraft aller Yoga-Techniken, die das Ziel haben, diese ruhende Kraft im Menschen zu erwecken. Svatmarana erkl&#228;rt mehrere Mudras, die der Erweckung der Kundalini dienen, erl&#228;utert die acht Siddhis (&#252;bernat&#252;rliche Kr&#228;fte) und beschreibt die sechszehn Adhavas (vitale Punkte des Menschen).</p>
<p>Die Beschreibung von Samadhi (die Verschmelzung) ist zentrales Anliegen des vierten Kapitels. So wie Salz sich in Wasser aufl&#246;st und mit dem Wasser eins wird, so werden Atman (die h&#246;chste Realit&#228;t) und Manas (das individuelle Denken) eins.</p>
<p>Das f&#252;nfte Kapitel berichtet &#252;ber die Behandlung von St&#246;rungen und Krankheiten, die man sich durch falsch verstandenes Yoga&#252;ben zugezogen hat.</p>
<p>© Quelle:Hathapradipika of Svatmarama, Kaivalyadhama sowie Impressionen vom Workshop mit Sharon Gannon / Jivamukti Yoga N.Y.C. im M&#228;rz 2006 in M&#252;nchen</p>
<h3>Wichtige Sutren der Hatha Yoga Pradipika im &#220;berblick</h3>
<p><strong>Kapitell 1: asana</strong></p>
<p>Leichtigkeit, Mut, Ausdauer, wahres Wissen, ein fester Glauben und das Meiden schlechter Gesellschaft sind die sechs Dinge die Erfolg im Yoga bringen. HYP 1.16</p>
<p>Asanas machen dich stark, frei von Beschwerden und leichtgliedrig. HYP 1.19</p>
<p>Jeder Person, wenn sie aktiv Yoga praktiziert, wird ein Siddha (ein Sehender).  HYP 1.64</p>
<p>Erkl&#228;rung: Jeder kann Kontrolle &#252;ber das Prana bekommen, egal ob er jung ist, alt oder sogar sehr alt, kr&#228;nklich oder schwach. Jeder kann erfolgreich sein!</p>
<p><strong>Kapitell 2: shatkarma und pranayama</strong></p>
<p>Wenn die Nadis gereinigt sind, sind die dadurch bedingten Zeichen wahrnehmbar, d.h. der K&#246;rper wird schlank und hell. HYP 2.19</p>
<p>W&#228;hrend du den Mund schlie&#223;t, ziehe den Atem durch Ida und Pingala (beide Nasenl&#246;cher) mit Ger&#228;usch hoch, bis der Atem den Raum von der Kehle bis zum Herzen erf&#252;llt. Das wird Ujjayi genannt. HYP 2.51</p>


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