Yogatraumreisen

25.02.2010

Die unbändige Kraft des menschlichen Inneren

Hätten Sie das Verlangen, Ihr Energiepotenzial zu steigern? Ihr Immunsystem zu stärken? Die Kraft der zwei Herzen ständig im eigenen Körper zu spüren? Lunge und Verdauung zu einem stetigen Optimum an Leistung zu führen? Das, was Sie im Alltag erwartet, mit ruhigem Geist angehen zu können? Termingerecht und mit einer seltsam inneren Zufriedenheit Ihrem Alltag nachzugehen können, ohne Stress zu empfinden? Was Sie nicht dafür brauchen, sind die mit genau diesen Versprechen gekennzeichneten Packungen aus Drogerien und Apotheken. Auch nicht, an entsprechend angekündigten Seminaren von weither angereisten Gastdozenten teilzunehmen.

Denn die Lösung für die Steigerung Ihrer Gedächtnisleistung, Ihrer Ausdauer und die Energie dafür, sich nicht wegen unbedeutender Kleinigkeiten aus der Ruhe bringen zu lassen, liegt im menschlichen Atem und darin, wie dieser genutzt werden könnte. Pranayama, so heißt die einfachste – aber auch grundsätzlichste – der Yoga-Atemtechniken, die es lehrt, weiterlesen »

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

18.02.2010

Die Hatha-Pradipika (Leuchte des Yoga)

Die Hatha-Pradipika ist einer der bedeutendsten Grundlagentexte des Hatha-Yoga. Sie wurde zwischen 1360 bis 1650 nach Christus von Svatmarama verfasst, der vorallem Körperhaltungen, Atemschulung und Mudras in den Mittelpunkt seines Werkes stellt. Es werden aber auch verschiedene Reinigungstechniken, übernatürliche Kräfte und der viergliedrige Yogaweg beschrieben.

Der Begriff Hatha bedeutet kraftvoll, gewaltsam, intensiv, geschickt. Auf mystische, geheime Weise soll Ha für Sonne und Tha für Mond stehen. Hatha-Yoga ist ein körperlicher Yoga, bei dem es in erster Linie um den energetischen Aspekt geht. Er entwickelte sich in der Zeit des Tantrismus. Der Autor „beleuchtet“ in seinem Buch, wie man Sonne und Mond verbindet. Oder anders gesagt: Harmonie der zwei Energien; Ha und tha. Ha und Tha stehen für die Dualitäten, die immer bestehen. Tha (Mond) das weibliche Element ist Shakti und wird lokalisiert am Beginn der unteren Wirbelsäule. Shakti ist der kühlende Fluss der durch Ida Nadi (Energiebahn) fließt. Ha (Sonne) ist das männliche Element, repräsentiert durch Shiva, mit Sitz am Scheitel des Kopfes. Shiva ist der wärmende Fluss der durch Pingala Nadi fließt. Vereinigen sich die Elemente Ha und Tha im Hauptenergiekanal (sushumnanadi) fällt der Schleier. Ein neues Bewusstsein entsteht. Du lässt Traum-, Wachbewusstsein sowie den unbewussten Tiefschlaf hinter dir. weiterlesen »

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren