3.10.2009
Nach einem Tag vorab im malerischen Lucca steige ich in den Zug nach Casola. Schon die Anreise von Lucca zum Convento ist einmalig. Die Fahrt führt in durch eine nicht enden wollende Berglandschaft. Sanfte, bewaldete Hügel, dazwischen immer wieder auf Berggipfeln thronende oder wie an den Hang gegossene kleine Dörfer. Es geht durch Tunnel und über Brücken mit phantastischem Blick.

Die Dörfer sind meist umgeben von kleinen Weinbergen, Feldern oder Olivenhainen, am Straßenrand leuchten gelbe Blumen. Ansonsten: Wald soweit das Auge reicht, etwas weiter entfernt sieht man die imposanten Gipfel der Apuanischen Alpen.
So spielt es keine Rolle, dass der Zug in jedem noch so kleinen Dorf hält und für die Strecke von etwa 80 km zwei Stunden braucht, was einen gestressten Deutschen im Alltag wohl den letzten Nerv kosten würde. Nicht so hier, ich genieße die Fahrt und bin schon mitten in meinem Urlaub angekommen.
Kaum am Bahnhof angekommen werde ich angesprochen: „Wollen Sie … weiterlesen »
Autor: Silvio Fritzsche · 4 Kommentare
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