Yogatraumreisen

18.02.2010

Pranayama – die Technik der Atemverhaltung

» Pranayama ist das Aufhören der Einatmung und der Ausatmung « Patanjali

Yoga ist ein Prinzip der Ganzheitlichkeit. Das eine bedingt das andere und umgekehrt. Während wir in den Asanas Prana (Lebensenergie) – wie auch beim Pranayama selbst – freisetzen, bringen wir diese Energie im Pranayama unter Kontrolle. In den Entspannungsphasen speichern wir diese. Unsere Batterie ist der Solar Plexus; die Gegend um den Bauchnabel. Eine beachtliche Entdeckung der Yogis war es, dass Prana dem Willen gehorcht. Oder anders gesagt: Konzentriertes Wollen erlaubt es, Prana zu absorbieren und zu speichern. Ein Yogi will Prana bewusst innerhalb seines Körpers dorthin lenken, wo es benötigt wird.

Das Wesen des Pranayamas liegt im Anhalten des Atems. Was es damit auf sich hat, wird im nachfolgendem beschrieben:

Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Atmung. Bei der äußeren Atmung wird durch das Einatmen die Luft zur Lunge gebracht, der Gasaustausch findet statt ( in den Alveolen ) und die verbrauchte Luft wird wieder ausgeatmet. Die gewöhnliche Atmung besteht aus zwei Phasen: Ein- und Ausatmung. weiterlesen »

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

18.02.2010

Nadi Shodhana Pranayama (Die Wechselatmung)

Die Wechselatmung (nadhii = Energiekanal, shodhana = Reinigung) gehört zu den einfachsten – aber auch zu den wirkungsvollsten Atemtechniken im Yoga. Wie der Name bereits sagt, bewirkt diese Atmung die Reinigung der Nadhis. In den traditionellen Yogatexten wird von 72.000 Nadhis ausgegangen, die ähnlich wie unsere Blutgefässe den Körper durchziehen. Nur sind sie subitil, das heißt, nicht sichtbar. Sie befinden sich im Pranamaya Kosha, unserem Energiekörper.

Wie ein kleines Hindernis in einer Wasserpfeife den Rauch völlig abschneiden kann, so können „verstopfte“ Nadhis körperliche und geistige Schwere hervorrufen. Es geht also darum, Blockaden zu beseitigen und durchlässig zu werden. Die Energie soll frei fließen.

Oft wird auch ein zweiter Begriff verwendet: Anuloma Viloma, was mit Wechselatmung bzw. „gegen den Strich atmen “ übersetzt wird. Es sind zwei Begriffe, für eine Technik. weiterlesen »

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren