28.06.2010
Für die meisten ist die Atmung eine Selbstverständlichkeit. Sie kommt und geht ganz automatisch, 24 Stunden am Tag und unser Leben lang, ohne dass wir uns darüber Gedanken machen müssen. Erst wenn sie nicht so passiert, wie wir das erwarten, registrieren wir ihre lebenswichtige Funktion. Z. B. wenn wir schlecht Luft bekommen während einer dicken Erkältung.

Ujjayi-Pranayama in Kärnten; Juni 2010. Das Hören des Tons bei der Ausatmung
© Foto: Yogatraumreise
Im Alltag schöpfen wir meist unser mögliches Atempotenzial (Lungenvolumen) gar nicht aus. Das bedeutet, dass wir nicht den vollen Umfang nutzen, um unseren Körper mit Sauerstoff zu versorgen.
Atmung bedeutet Leben – und das nicht nur im Yoga!
Im Yoga verbindet die Atmung unseren Körper mit dem Geist. Man sagt, sie sei die Brücke zwischen der inneren Einstellung und Entschlossenheit. Sobald die Atmung schneller und flacher wird, signalisiert uns unser Körper, dass wir unsere „Grenze“ überschritten haben. Die Atmung hilft uns also zwischen einem „noch ein bisschen mehr“ und „zu viel“ zu unterscheiden – ziemlich praktisch. Schwierige oder neue Yoga-Haltungen stellen uns Yogis vor besondere Herausforderungen. Es entsteht ein Spiel mit der eigenen, individuellen Grenze. Mit Hilfe einer konzentrierten Atmung beeinflusst man das Durchhaltevermögen auf positive Art und Weise und kann seine Grenze evtl. weiter verschieben. weiterlesen »
Autor: Diana Rick · Kommentieren
22.03.2010
ADHS und Yoga – zwei Dinge, die einander ausgleichen. Dies wird im Folgenden noch erläutert, doch zunächst zwei Vorbemerkungen:
(1) “ADHS” wirklich restlos aufzuschlüsseln, ist noch nicht wissenschaftlich mit absoluter Sicherheit gelungen. Von den mehr als 600 Neurotransmittern sind tatsächlich nur wenige wirklich bekannt, sodass der Begriff der Aufmerksamkeitsstörung sozusagen nur als eine Art “Dachbegriff” für gewisse Symptome beim Menschen verwendet wird, die mit bestimmten bekannten Behandlungsmethoden mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit verändert werden können. weiterlesen »
Autor: Silvio Fritzsche · 1 Kommentar
4.03.2010
Mit dem positiven Ergebnis eines Schwangerschaftstests beginnt auf jeden Fall ein neuer Abschnitt im Leben einer Frau. Ein feiner Strich in einem kleinen Fenster – und plötzlich scheint es so, als würde die ganze Welt für einen Moment stillstehen.
Frau ahnt: Vieles wird sich ändern. Leichter wird es kaum. Nicht jede werdende Mutter schwebt sofort auf Wolke 7, trotzdem ist es für die meisten schon ein bisschen so, als würde der Himmel aufgehen. Ein Kind zur Welt zu bringen ist eine Einladung am Schöpfungsprozess teilzuhaben. Was gibt es Wesentlicheres? Mit der Empfängnis beginnt aber auch bereits die Verantwortung für das neue Leben. Im ersten Schwangerschaftstrimester werden bereits die Weichen für später gestellt. Dies ist die Zeit, in der das Nest gebaut wird. Die ersten drei Monatesind nicht so ganz ohne. Viele schwangere Frauen warten deshalb auch erstmal ab, bevor sie die freudige Neuigkeit an die große Glocke hängen.
Autor: Silvio Fritzsche · Kommentieren
18.02.2010
» Pranayama ist das Aufhören der Einatmung und der Ausatmung « Patanjali
Yoga ist ein Prinzip der Ganzheitlichkeit. Das eine bedingt das andere und umgekehrt. Während wir in den Asanas Prana (Lebensenergie) – wie auch beim Pranayama selbst – freisetzen, bringen wir diese Energie im Pranayama unter Kontrolle. In den Entspannungsphasen speichern wir diese. Unsere Batterie ist der Solar Plexus; die Gegend um den Bauchnabel. Eine beachtliche Entdeckung der Yogis war es, dass Prana dem Willen gehorcht. Oder anders gesagt: Konzentriertes Wollen erlaubt es, Prana zu absorbieren und zu speichern. Ein Yogi will Prana bewusst innerhalb seines Körpers dorthin lenken, wo es benötigt wird.
Das Wesen des Pranayamas liegt im Anhalten des Atems. Was es damit auf sich hat, wird im nachfolgendem beschrieben:
Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Atmung. Bei der äußeren Atmung wird durch das Einatmen die Luft zur Lunge gebracht, der Gasaustausch findet statt ( in den Alveolen ) und die verbrauchte Luft wird wieder ausgeatmet. Die gewöhnliche Atmung besteht aus zwei Phasen: Ein- und Ausatmung. weiterlesen »
Autor: Silvio Fritzsche · Kommentieren
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