2.05.2010
Komm mit auf eine Yogatraumreise
Sie lieben Yoga? Sie gehen gern auf Reisen? Dann sind Sie hier richtig!
- 18.09. bis 25.09.10 – Yoga in der Toskana mit Walter & Silvio (4 freie Plätze)
- 10.12. bis 12.12.10 – 3. Yogatraumreise Nachtreffen in Chemnitz
- 17.02. bis 26.02.11 – Yoga, Strand und heilige Kühe. Goa/Indien (Ausgebucht!)
Yoga, Wandern, Strand und Meer. Der touristisch noch unerschlossen Norden der Toskana ist unser Yoga-Reiseziel. Auf uns warten grüne Kastanienwälder, fantastische Farben und Sonnenuntergänge, viel Zeit um Yoga zu üben und nicht zu vergessen: leckere italiensch-vegetarische Vollpension. Das Convento, ein ehemaliges Kloster aus dem 15. Jahrhundert lässt uns Ankommen und den Alltag vergessen. Unsere Yogareisen (ab 650,00 Euro/Person) eigenen sich insbesondere auch für Yoga-Neulinge, die bisher keine oder wenige Erfahrung im Yoga haben. Wir bieten einen separaten Grundkurs und fortgeschrittene Yogastunden an. Einen Eindruck von unseren letzten Yogareisen bekommst Sie beim Lesen unserer Reiseberichte. Weitere Reiseziele unserer Yogatraumreisen sind Kärnten, die Nordsee und Goa/Indien.
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Impressionen von unseren Reisen
(Bitte auf das kleine Vorschaubild klicken!)
“In 20 Jahren werden Sie eher von den Dingen enttäuscht sein, die Sie nicht getan haben, als von denen, die Sie getan haben. Lichten Sie also die Anker und verlassen Sie den sicheren Hafen. Lassen Sie den Passatwind in die Segel schießen.
Erkunden Sie.
Träumen Sie.
Entdecken Sie.”
Mark Twain (1835 – 1910)

Autor: Silvio Fritzsche · 2 Kommentare
1.05.2010
Yogatraumreise gibt es jetzt auch bei Facebook!
Früher, im alten Indien, kamen die Schüler zum Yogalehrer (Guru) und lernten und lebten mit ihm zusammen; meist viele Jahre. Heute gibt es Facebook, Blogs und Co. und Yoga kommt zum “Yoga”-Suchenden, der über’s Internet kommt. Auch uns mit der Yogatraumreise gibt es jetzt bei Facebook. Viele Bilder und Infos über unserer Yogaplätze erwarten Dich. Lass Dich überraschen und sei dabei!
Yogatraumreise: Gefällt mir!
Autor: Silvio Fritzsche · Kommentieren
1.05.2010
Die Ruhe vor und in der Prüfung
Prüfungsangst ergibt sich aus zwei Ursachen: Erstens ist es die Sorge vor einem Ereignis, bei welchem man versagt und zweitens ist es die Reaktion des Körpers auf diese Sorge: Aufregung, Schwitzen, Unruhe. Oder schlimmer: Konzentration und Erinnerungsvermögen werden gelähmt für die Prüfung und für den Lernprozess. Genau hier können Atemübungen des Yogas helfen: Man versetze sich in der Prüfungszeit schon jeden Tag nur 30 Minuten in die Einheit eines Atemtrainings und versuche, während dieser Zeit den Atem auf sechs Mal in der Minute zu senken. Der Körper empfindet sich als Einheit und als Ganzes (welches auch nicht durch zu erwartende oder auch verfehlte Prüfungstermine aller Art gestört werden kann), das Gehirn wird optimal mit Sauerstoff durchblutet und – vor allem: Man kommt zur Ruhe (zu einer so vollständigen Ruhe, wie es möglicherweise vergleichbar ist mit gregorianischem Stundengebet).
Die Wahrheit nämlich ist: Es handelt sich bei der so bezeichneten “Prüfungsangst” genau genommen um zwei Phänomene. Das gute Phänomen (eine gewisse Hyperaktivität, ein gewisses “Aufgedrehtsein”) schürt geradezu die Konzentration und lässt gezielt das im Gehirn ablaufen, worauf es ankommt – dies ist auch unter “Lampenfieber” bekannt. Man ist gespannt, agiert gezielt und konzentriert und macht keine Fehler. Das “schlechte Phänomen” wird jemandem durch die Außenwelt vermittelt und definiert Versagen an einem ganz bestimmten Tag als etwas, vor dem man Angst haben sollte. Doch wenn es wirklich um eine Prüfung im Bereich Schule/Studium geht, ist hier nichts von einem ganz bestimmten Tag abhängig: Jede Prüfung lässt sich wiederholen – und die Zeit für die erste Prüfung ist nicht verloren, sondern man konnte sogar (bei einer zweiten Prüfung) die Chance nutzen, sich doppelt so lange, auf geforderten Stoff vorzubereiten. Und das Wort “Versagen” dürfte es eigentlich nicht geben: Denn die menschliche Natur trägt es in sich, dass sie nicht wie eine sauber programmierte Maschine agieren kann. Somit ist es völlig natürlich, sich als Mensch zuweilen in Abweichung von Erwartungen zu verhalten. Das darf man jedem antworten, der versucht, hier Angst zu erzeugen. Bei beiden dieser Phänomene hilft nun der Weg, gemäß Yoga zu atmen, ausgleichend und kräftebündelnd.
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29.04.2010
Geologie, Geister und Greifvögel – die Faszination geschützter Naturweite
Der “Forest of Bowland” befindet sich nordöstlich Lancashire in England und besticht durch seine tiefen, grünen Täler und sein Vorkommen von Torfheide und weite Moorflächen. Er wird landläufig als “Schweiz Englands” bezeichnet und ist bereits seit 1964 zur “Area of Outstanding Natural Beauty” erklärt worden, dem auf den Britischen Inseln üblichen Begriff für “Naturschutzpark”. Für Wanderer und Radfahrer ergeben sich malerische, weitläufige und lohnende Strecken, Moor und Heideland gelten in ihrer Einzigartigkeit und ihrem ursprünglichen Reichtum als “Gebiete speziellen wissenschaftlichen Interesses” (“Site of Special Scientific Interest”). Dies betont nicht nur die Wichtigkeit, Proben aus diesen Gebieten zu konservieren und zu analysieren, sondern klassifiziert den Grad des Naturschutzes hier als einen sehr hohen. An Tierarten ist die übliche Vielfalt für fruchtbare Sumpfgegenden zu betrachten, hervorzuheben ist jedoch hier das Schottische Moorschneehuhn als Symbol genau dieses Gebietes und die Kornweihe, eine habichtartige Greifvogelart, die für Deutschland auf der Roten Liste steht, hier jedoch nicht nur allerorten beobachtet, aber auch anhand ihrer fröhlich und idyllisch anmutenden Rufe geortet werden kann.
Zwar etwas isoliert gelegen, dennoch aber gleichberechtigt zum Teil jenes natürlich-ruhigen und typisch englischen Landschaftsjuwels zählend, erhebt sich mit 557 m über dem Meeresspiegel der torfbedeckte, bereits spätestens seit der letzten Eiszeit vor 20.000 Jahren existierende “Pendle Hill” – wobei beide Namensteile gleichermaßen “Hügel” bedeuten, jedoch teilweise aus dem Kumbrischen und aus dem Altenglischen stammen. Historisch sind hier aus dem Jahre 1612 Hexenprozesse bezeugt, aus dem Jahre 1661 naturwissenschaftliche Experimente, die der modernen Astronomie entscheidend den Weg bahnten und aus dem Jahr 1652 die Gründung der religiösen Gemeinschaft der Quäker. Ebenso ist bereits auf dem Gipfel eine Begräbnisstätte aus dem Bronzezeitalter (3000 v. Chr.) dokumentiert.
“Pendle Hill” wird innerhalb der Britischen Inseln eine mystische Symbolkraft zugewiesen: Spuk, Hexenkraft oder als hautnah erlebt geschilderte Begegnungen mit Geistwesen werden traditionell mit dieser Erhebung in Verbindung gebracht; jährliche Gruppenwanderungen auf den Gipfel werden regelmäßig zu Halloween (31. Oktober) durchgeführt.
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27.04.2010
Mensch, sei vergnüglich! oder: Über den Sinn der Freude
Die Natur strebt stets nach Vollendung – jeder einzelne Organismus, der entsteht, hat Funktionen und Kräfte, die ihm für den Notfall zur Verfügung stehen: Selbstheilungskräfte sind in Fülle vorhanden, auch im Menschen und zuweilen wirkungsvoller als vielversprechend etikettierte Apothekenprodukte. Die wundersamen, jedoch grundsätzlich vorhandenen Körperenergien verlangen im Ernstfall nur eines: die Chance des Aktiviert-Werdens.
Loma Linda University, Psychologisches Institut, Kalifornien, Frühjahr 2010: 14 Freiwillige werden in zwei Gruppen aufgeteilt – die Eine sieht sich humorvolle und komödiantisch erheiternde Sketche zuerst via Bildschirm an, die Andere einen Kriegsfilm. Die Andere erhält dieselben Programmteile zu Gesicht, nur in umgekehrter Reihenfolge. Allen Zuschauern wurde während der Darbietung der Blutdruck gemessen – gleichfalls an zwei Fällen der Hormonspiegel (Grehlin, Leptin) um den Appetit messbar herzuleiten. Für diesen Versuch ergaben sich jeweils höchst positive Werte genau dann, während die Probanden dabei waren, über die Sketche in herzhaftes Gelächter auszubrechen.
Wie allgemein bekannt, gelten Versuche mit Gruppen dieser Größenordnung grundsätzlich und in erster Linie für eines: Als Ansatz zum Weiterforschen. Jedoch dieser scheint vielversprechend: Warum sollten Singles (auch ältere), die einsam wohnen und denen es mehr und mehr an Lust mangelt, geregelte Mahlzeiten zu sich zu nehmen, nicht öfter das körpereigene Antidepressivum und Ausgleichshormon über die Teilnahme an erheiternden Tagesprogrammpunkten zu aktivieren lernen?
Lachen kann mehr, so weiß man von früheren Studien: Stress wird gesenkt (messbar sind hier die Hormone Kortison und Epinephrin), das Immunsystem gestärkt, Blutdruck und Blutfett verringert – kurzum: die Stimmung verbessert. Es ist (fast) wie Sport: Körperfunktionen “freuen” sich sozusagen, wenn man sich selbst den Angeboten für vernünftigen, klaren und reinen Frohsinn als Therapie unterzieht (wenn auch zunächst möglicherweise noch nicht mit der nötigen Lust, die sich dann aber steigert). Natürlich – Sport stärkt Muskeln, was Lachen nicht kann. Aber sonst: Erheiterte Menschen trotzen allem – auch den Tieflagen des Lebens. Am Rande bemerkt sei hier noch einmal die Einsicht Alfred Adlers: Ärger, der einem angetan wird, verfliegt just dann, sobald man sich mit etwas anderem beschäftigt – etwa mit dem Lachen. Hier nämlich Gleiches mit Gleichem vergelten zu wollen, schadet – und nicht zu knapp.
Autor: Silvio Fritzsche · Kommentieren











