Yogatraumreisen

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23.09.2010

Fußball, Jivamukti Yoga und grenzenlos glücklich in der Toskana

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Juli 2010. Deutschland ist im Fußball-WM-Fieber. Das deutsche Team hat sich sensationell mit 4:0 gegen Argentinien ins Viertelfinale geschossen. Und plötzlich scheint der Weltmeistertitel in greifbarer Nähe zu sein. Leider scheitert Deutschland im Halbfinale unglücklich gegen Spanien mit 2:1. Jetzt bleibt nur noch das Spiel um Platz drei und damit um die Rettung der Ehre. Und genau zum Spiel gegen Uruguay sind wir wieder in der Toskana auf unserer Yogatraumreise. Italien hat aus Fußballersicht nichts mehr zu feiern. Das Team ist völlig unerwartet bereits in der Vorrunde ausgestiegen.

Wir sind nicht nur Yogis sondern auch Fußballfans. Gerade die Frauen unter uns scheinen regelrecht wahre Fußballprofis zu sein. Sie kennen die deutschen Nationalspieler mit Namen, Haarfarbe, Alter und wissen, mit welchen Frauen sie liiert sind. Mit diesem breiten Wissen und geschmückt mit schwarz-rot-goldenen Kronen auf dem Kopf einer großer Burgerkette machen wir uns am Samstag auf in eine kleine Bar in der italienischen Nachbarschaft. 25 yogische Fußballfans schauen das kleine Finalspiel in Italien, dem Land des Ex-Weltmeisters. Nach spannenden 90 Minuten stand Deutschland als Drittplatzierter fest und völlig zufrieden haben wir uns ins Convento zurückgezogen und sind zufrieden ins Bett gefallen.

Am Sonntagmorgen pünktlich um 6:30 Uhr beginnt damit unsere Yogawoche und wir können unseren Geist wieder am Körper und unserem Atem ausrichten. Fußball lenkt uns nicht mehr ab. Aus streng yogischer Sicht würde man die Fußball-WM auch als Störfaktor bezeichnen müssen, da sie uns mehr wie ablenkt. Da wir aber keine Yogis sind, die nur in Askese (Verzicht) leben, sondern das Leben in allen Zügen genießen wollen und ein Teil des Lebens sind, lieben wir Fußball genau so wie Yoga. Ein Yogalehrer hat mir früher mal den wertvollen Rat gegeben: „Askese ist Käse.“ Der Spruch hat mir gefallen und den Rat habe ich angenommen, so wie es sich gut anfühlt für mich. Der Yogalehrer, von dem ich diesen Tipp habe, bleibt hier bewusst unbenannt ;-) weiterlesen »

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

21.09.2010

Zeit für Yoga – Traum oder Trauma?

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Zeit, für viele ein Gut von unschätzbarem Wert, da die meisten behaupten würden, sie hätten zuwenig davon. Ich bezweifle, dass das stimmt und schließe mich der Meinung von Lucius Annaeus Seneca an, der einmal sagte:

Es ist nicht wenig Zeit, die wir zur Verfügung haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen. Zeit ist übrigens das Gut, dass am gleichmäßigsten auf der Welt verteilt ist. Jedem stehen davon exakt 24 Stunden, 1.440 Minuten oder 86.400 Sekunden zur Verfügung.

Wie viel Zeit sollte man also davon in Yoga investieren?

Wenn Sie eine Stunde pro Woche Yoga üben, werden Sie bereits Vorteile erzielen. Wenn Sie mehr tun können als das – prima. Dann werden Sie sicherlich mehr Vorteile genießen können. Wichtig ist die Regelmäßigkeit. Es ist besser, wenn Sie einmal wöchentlich Yoga über und das über einen längeren Zeitraum, z.B. ein Jahr weiterführen, als wenn Sie 3x pro Woche Yoga üben und das aber nur für einen Monat durchhalten und dann aufhören. weiterlesen »

Autor: Silvio Fritzsche   ·   1 Kommentar

14.09.2010

Verletzungen vom Yoga und nun?

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Wenn Sie Yoga praktizieren, haben Sie sicherlich keine Zweifel daran, dass Yoga Ihnen gesundheitliche Vorteile bietet. Aber wie jede körperliche Aktivität, ist es nicht ganz ohne Risiko. Wenn Sie schon lange Yoga üben, hatten Sie selbst oder jemand anders in Ihrem Kurs bestimmt auch schon mal eine kleine Zerrung oder einen Muskelfaserriss. Verletzungen auf der Matte entstehen meist bei fortgeschrittenen Yogis, falschem Ehrgeiz oder beim Verlassen einer Yoga-Pose.

Dehnung vs. Schmerz

Aus Verletzungen können Sie aber auch lernen. Versuchen Sie das nächste Mal zwischen Dehnung und Schmerz besser zu unterscheiden. Dehnung ist gut aber Schmerz kontraproduktiv. Überlegen Sie bei welcher Yoga-Haltung die Probleme aufgetreten sind und lassen sich von Ihrem Yoga-Lehrer noch einmal die richtige Technik zeigen. Gerade die inneren Knie, Hamstring-Sehnen (hinterer Oberschenkelmuskel) und Iliosakralgelenke sind anfällig für Verletzungen und haben eine lange Heilungszeit. Wenn Sie herausfinden, welche Ursache zu Ihrer Verletzung geführt hat können Sie Ihre Yoga-Praxis entsprechend anpassen. weiterlesen »

Autor: Diana   ·   Kommentieren

12.09.2010

Urlaub mit Yoga oder Urlaub vom Yoga

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Die Sommerferien sind nun im gesamten Bundesgebiet vorbei, doch für Einige beginnt die Urlaubszeit erst jetzt. Wenn man den Dauerregen im August so rückblickend betrachtet, auch die beste Entscheidung, die man treffen kann.

Beim Kofferpacken steht man allerdings vor der Wahl: Yogamatte ja oder nein? Die Gepäckrestriktionen werden immer härter und somit die Koffer immer kleiner. Wer zu Hause eine tägliche Yoga-Praxis pflegt, möchte auch im Urlaub nicht darauf verzichten. Wenn Sie viel und gerne verreisen, empfehle ich Ihnen spezielle Reisematten, sogenannte „Travelmats“ oder Yogahandtücher, die von der Unterseite mit rutschfesten Noppen versehen sind. Diese sind leichter und auch einfacher zu transportieren.

Doch so gut die Vorsätze sein mögen, es gibt auch Zeiten, in denen ist eine tägliche Yoga-Praxis nicht möglich. Stellen Sie sich vor, Sie fahren zu Oma Frieda und übernachten dort mit mehreren Familienmitgliedern in einem Raum. Sie sind zwar gerne dort, doch es ist immer etwas los und sie haben keine ungestörte Minute. Ein anderes Beispiel: Sie sitzen am Flughafen und warten auf Ihren verspäteten Anschlussflug. Nur die wenigsten sind so extrovertiert, dass sie dort unbekümmert ihre Yogamatte ausrollen würden. Ich gehöre übrigens auch nicht dazu. weiterlesen »

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

2.09.2010

Reisetagebuch Yoga Reise Toskana, Sommer 2010

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Der Sonne entgegen: Casola im Hochsommer…sächsische Mädels auf Südkurs

Große und kleine Yogis aus verschiedenen Teilen Deutschlands, aber auch aus der Schweiz trafen sich mitten im Juli 2010 im Il Convento, einem idyllischen Platz, an dem die Seele baumeln kann, am Rande von Casola, am Rande der Toskana, mitten in Italien . . . und es war wie immer herrlich. Trotz unserer Unterschiede fanden wir zueinander, hörten einander zu, lernten voneinander und genossen die Zeit.

Am Samstag begegneten sich viele von uns das erste Mal nach einer zum Teil von Stau geprägten Fahrt durch die Alpen. Die Crew vor Ort verwöhnte uns mit leckerem vegetarischen Essen und einem traumhaften Flair, so dass wir uns entspannen und unser Leben genießen konnten. Am Abend verfolgten viele von uns das Fußballspiel der deutschen Mannschaft in einer Bar des Nachbarortes. Ein Gläschen Wein gab’s noch für einige zum Abschluss, bevor wir erschöpft ins Land der Träume reisten.

Der Sonntag begann mit Yoga für Fortgeschrittene und nach dem Frühstück auch für Anfänger. Die Sonne meinte es gut mit uns und schenkte uns Wärme und Licht. Später erkundeten wir ein wenig die Umgebung und erfrischten uns – nach einer kleinen Sightseeingtour durch italienische Dörfer – in einem Bergsee unweit von Casola. Die Berge zogen allmählich Regen und Gewitter an, während wir das Wasser genießen konnten und auch noch ein paar Sonnenstrahlen beim Liegen auf der Wiese erhaschten. Doch der Regen trieb uns nicht nach Hause, sondern in eine Bar mit italienischem Eis . . . wer kann da schon widerstehen? Im Convento stand intensives Atmen auf dem Programm. Am Abend sahen einige von uns noch das Endspiel der Fußball-WM. Da half nicht mal ein Gläschen Wein, aber wir ließen uns auf unserem Weg zur totalen Entspannung nicht aus der Ruhe bringen. weiterlesen »

Autor: Gastbeitrag   ·   Kommentieren

1.09.2010

M wie Meditation

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Meditation oder die Kunst des Nichtstuns

Seit tausenden von Jahren nutzen Menschen die heilende Wirkung der Meditation. Sie alle wollen sich dem gegenwärtigen Moment bewusst werden, Kraft tanken und Ruhe genießen.

Warum meditieren wir?

Einige beginnen, weil sie einer Empfehlung des Arztes folgen. Andere suchen die gesundheitlichen Vorteile wie Blutdrucksenkung, Stressabbau und erholsamen Schlaf. Wieder andere kommen zur Meditation weil sie sich von Angst oder schmerzlichen Gedanken befreien möchten. Ich selbst meditiere, um mehr Klarheit in meinen Geist zu bekommen, meine Intuition zu schärfen und um mich besser konzentrieren zu können.

Für Außenstehende sieht es aus wie Faulenzen oder Nichtstun. Es ist allerdings eine Kunst, um den Geisteszustand zwischen Wachen und Schlafen zu erreichen, zu der weitaus mehr gehört als nur Sitzfleisch und geschlossene Augen. weiterlesen »

Autor: Diana   ·   1 Kommentar

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