Yogatraumreisen

yogafrosch

15.03.2010

Gesunde vegetarische Ernährung im Yoga

Du bist, was Du isst!

Yoga ist die Lehre über den Einklang von Körper, Geist und Seele. Bereits vor über tausenden von Jahren haben sich die Yogis in Indien mit dem Thema gesunde Ernährung befasst und Tipps für eine ausgewogene und leicht bekömmliche Ernährung niedergeschrieben.

obst(c) Foto: bYoga

Heute wissen wir, dass unser Essen einen direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit hat. Beispielsweise regen scharfe Gewürze, wie zum Beispiel Pfeffer oder Chili, unseren Stoffwechsel an, führen zu innerer Hitze bis hin zum Schwitzen. Im Gegensatz dazu wirkt der Verzehr von Zitrusfrüchten kühlend für unseren Organismus. Andere Inhaltsstoffe (Pilze, Fleisch) führen zu Müdigkeit und Trägheit, weil diese schwer verdaulich sind. Und es gibt Nahrungsmittel, die unseren Körper nicht belasten, sozusagen neutral sind. Hierzu zählen insbesondere gedämpftes Gemüse, gekochtes Getreide und auch Milchprodukte. Aus diesem Zusammenhang und Kontext heraus haben die Yogis die Nahrungsmittel nach ihrer Grundeigenschaft (Sanskrit: Guna) eingeteilt:

  • rajas – bewegt, aktiv, heiß
  • tamas – unbewegt, ruhend, kalt
  • sattva – rein, klar, ausgeglichen weiterlesen »

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

14.03.2010

Das Wattenmeer zwischen Naturschutz und Klimawandel

3.200 Tierarten leben im einzigen deutschen Walschutzgebiet, welches etwas größer ist als der Inselstaat Hawaii und in der Größe Schleswig-Holstein ungefähr abdeckt. Der niederländische, schleswig-holsteinische und niedersächsische Anteil am Wattenmeer (dem Größten der Welt) zwischen den Niederlanden und Dänemark wurde bereits 2009 UNESCO-Welterbe, voraussichtlich 2011 folgt auch dessen dänischer und hamburgischer Anteil. “Nationalpark” heißt es nur im deutschen Bereich (genauer gesagt: Es sind drei Nationalparks – schleswig-holsteinisch, hamburgisch, niedersächsisch), der Gezeitenrhythmus beträgt 6 Stunden und 20 Minuten. weiterlesen »

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12.03.2010

Erklärbar, doch nicht fassbar: Der Geysir

Alle 92 Minuten kommt er wieder. 41 Meter hoch. Er heißt: “Old Faithful”. Die Rede ist vom treuen, zuverlässigen Geysir im Yellowstone Nationalpark – dem ältesten als solchen eingerichteten Gebietes in den USA, nämlich seit 1872. Geysire sind sicher überall auf der Welt zu finden, bekannte gibt es in Island, manche in der Eifel, aber das größte Geysir-Feld der Welt (mit 10.000 und mehr) befinden sich im Naturreservat der Rocky Mountains, welches sich 8.987 Quadratkilometer im US-Bundesstaat Wyoming durchschnittlich 2.440 m über dem Meeresspiegel befindet.

Geysir – das Grundwort ist ein isländisches, nämlich “Geysa” mit der deutschen Bedeutung “wirbeln” oder auch “strömen”. Was genau hier strömt, ist kochendes Grundwasser. Wie in einem Kessel wird dieses beständig erhitzt und, in regelmäßigen Intervallen schießt es, überkochend, durch einen engen Kanal als Fontäne hinaus. Im Yellowstone Nationalpark bestehen auch Schlammvulkane, die durch Mikroorganismen eigene Biotope bilden und Schwefel als Gas an ihr Umfeld abgeben.

“Old Faithful” befindet sich dort auf dem sogenannten “Upper Geyser Basin”. Auf 1,5 Quadratkilometern reihen sich hier 150 Geysire aneinander – auch hier wieder ein Superlativ: So hoch ist die Konzentration dieser kochenden Quellen nicht einmal an irgendeiner Stelle in Island oder andernorts auf der Welt.

Geysire strömen nicht nur, sie können auch nachdampfen. Beispiel: der “Castle Geysir” dort. Alle 12 Stunden bricht dieser aus (25 m hoch), hat aber nach einem Ausbruch noch eine Dampfphase. Ein anderer, der “Riverside Geysir”, bricht über einem Fluss aus – alle sechs Stunden: Ein einzelner Ausbruch dauert ganze 20 Minuten.

Geologisch sind Geysire sicherlich zu erklären, wie oben angedeutet. Jedoch auch der Yellowstone Park ist eine Aufforderung an den menschlichen Geist, sich seines tatsächlichen Auftrages gewahr zu werden: Während es ihm es sicherlich gegeben ist, möglicherweise mathematische Formeln zu nutzen, um das Internet zu erfinden und die weltweit zeitechte Kreditkartenabrechnung – so darf er ebenso das tun, ohne dass es niemals geht: die Natur als übermächtig, als schon vorher da gewesen zu erkennen – letztlich als eine Aufforderung zum Staunen.

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10.03.2010

Die innere Reinigung – Sauna gegen Depression

Wellness, das “Wohlsein”, kann auf vielerlei Weise herbeigeführt werden – und viele Wellness-Angebote gibt es in der heutigen Zeit, deren einzelne Ursprünge nicht immer zurückverfolgt werden können. Eines ist jedenfalls sicher: Was der Mensch Tausende an Jahren mit sich nahm und weiter nimmt, kann nicht falsch für ihn sein. Warum nicht, das weiß man heute. Seinerzeit ahnte man es höchstens: Bei den Finnen und Römern ohnehin spielt aber auch von alters her die Sauna bei den Esten eine mehr als nur wesentliche Rolle. Dort war für die Vorfahren des heutigen Volkes klar, dass eine Sauna von guten Geistern beseelt ist – für die tägliche Reinigung des Einzelnen, für die zeremonielle Reinigung der Braut vor der Hochzeit, für die des Neugeborenen nach der Geburt, für die des Sterbenden vor seiner letzten Reise und für die desjenigen, der sich vor dem Eintritt in ein neues Jahr innerlich zu erneuern beabsichtigt.

Vieles gäbe es hier – der Vollständigkeit halber – über die Sauna an sich zu sagen, über Nebenwirkungen, über Kontraindikationen. Vieles auch über Möglichkeiten, die dem Menschen des 21. Jahrhunderts zur inneren oder äußeren Erneuerung zur Verfügung stehen. Doch im Folgenden soll allein die Frage kurz behandelt werden: Was hat sich an schulmedizinischer Erklärung bisher ergeben, dass man sich “wie neugeboren” fühlt nach dem Saunagang? weiterlesen »

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8.03.2010

Der momentane Energiefluss liegt in der eigenen Macht

Fühlen Sie sich gestresst? Wodurch? Der menschliche Körper definiert sich aus einer Vielzahl von Wahrnehmungsprozessen, von denen nicht alle per se unbewusst bleiben müssen. Der Weg: Das Bewusstsein erhöhen. Genauer: Das Bewusstsein für den Moment des Erlebens erhöhen, in welchem sich eine Person gerade jetzt befindet. Das ist der erste Schritt für das Yoga.

Zwei Fragen haben dieselbe Antwort, nämlich: “Wo fühlen Sie sich am meisten gestresst?” und “Wo ist es möglich, in meinem Alltag Yogaübungen zu vollziehen?”. Die Antwort lautet in beiden Fällen: “Am Arbeitsplatz”. Probanden in den USA wurden im Spätsommer letzten Jahres darum gebeten, acht Wochen lang täglich 20 Minuten ihrer Mittagspause für Yoga und Meditation zu verwenden. Ein Fragebogen, den sie vorher und nachher ausfüllten, enthielt die Informationen, dass sich vorher sehr gestresste Menschen (bei gleichen beruflichen Anforderungen) innerhalb der zwei Monate in ruhigere, ausgeglichenere Gemüter “verwandelt” hatten. Auch fiel es ihnen leichter, abends einzuschlafen. weiterlesen »

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

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