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Yogatraumreisen

Lehrer

Silvio Fritzsche


Flying Padmasana, Ibiza 2006

11. April 2000, 19:00 Uhr. Die erste Yogastunde bleibt unvergessen. Ich war damals 24 und noch ziemlich jung für Yoga. Natürlich war ich auch der einzige Mann in der Runde, abgesehen vom Yogalehrer selbst. Es war faszinierend und für mich wie eine kleine Entdeckungsreise. Ich staunte immer wieder aufs Neue, was es so alles gibt. Den Atem beobachten, sich selbst mit geschlossenen Augen betrachten, den Atem anhalten und den “Dehnungsschmerz gedanklich ausatmen”. Wow! Wie soll denn das gehen? Unvergessen bleibt auch “…den Bauch kann man wegatmen!”. Noch heute lachen Leute, wenn ich das mal in die Runde werfe. Nach und nach bekam ich ein Verständnis für das Yoga-System und bin neugierig geworden. Zwei Jahre später machte ich meine erste 4-Wochen-Ausbildung und konnte tiefer in Yoga eintauchen. Hier wurde ich erstmals mit Yoga-Philosophie, Mantras singen, Kriyas (Reinigungstechniken) konfrontiert. Wir lernten – wie man lehrt und hatten viel Spaß.

Yoga in seiner vollen Vielfalt konnte ich in den folgenden Jahren erfahren. Mit einer internationalen Reise Yogigruppe pilgerten wir zu den heiligen Stätte Südindiens. Dort lernte ich Walter kennen. Walter war genau so “neu” im Yoga wie ich. Heute organisieren wir gemeinsam unsere Yogatraumreisen nach Ibiza, Santorini oder auch in die Toskana. Nach der Indienreise habe ich meinen ersten Yoga-Grundkurs gegeben. Und nach 8 Einheiten wollte alle Teilnehmer weiter dabei bleiben und mit mir gemeinsam Yoga üben! Cool! Ich hatte meine erste feste Gruppe. Danach ging es Schlag auf Schlag. Ich war vom Yoga-Virus infiziert. Es folgten Workshops mit P. Jois in London, David Swenson in Goa und Bryan Kest – meinem Power Yogi aus Santa Monica. Die Jivamuktis aus München haben mich am meisten geprägt. Ich war begeistert von der Offenheit und der Genauigkeit in den Stunden. Hier lernte ich, dass es völlig OK sein kann, einen Handstand auch in einer Basic-Stunde zu unterrichten. Überhaupt war die Arbeit mit dem Atem, das Prinzip des Vinyasa Krama, für mich essentiell. Seither fahre ich mit den Jivas (liebevolle Kurzform von Jivamukti) regelmäßig auf Yoga-Retreats…

Im Jahr 2004 habe ich meine 4-Jahres-Ausbildung über den Berufsverband der Yogalehrer (kurz: BDY) in Dresden begonnen. Schwerpunkte der Ausbildung sind Pranayama, Kryas und Yoga-Philosophie. 700 Unterrichtseinheiten.

“Yoga is a lifetime journey” wie David Swenson so schön sagte.

Heute kann ich auf neun Jahre Yoga-Erfahrung zurückblicken und bin immer noch am Lernen und Erfahren. All die Reisen haben mir gezeigt, wichtig ist der Spass am Yoga und manchmal sind die einfachsten Übungen die schönsten. Das gilt es zu erfahren und das möchte ich in meinen Yogastunden den Teilnehmern vermitteln.

Kurz-Biografie in Sachen Yoga:

  • Yoga seit 2000
  • Kinder-Yogalehrer (PFY)
  • Reiseleiter und Wanderführer (T&P)
  • Yogalehrer BDY (2008)
  • Inspiriert u.a. von Power Yoga nach Bryan Kest, Jivamukti-Yoga, Iyengar-Yoga und Ashtanga-Yoga.

Walter Brummer

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Früher Boxer, Bodybilder und Surfer. Heute Yogi aus Leidenschaft. Wie geht das?

Alles begann mit Reise nach Tibet, zum heiligen Berg Shivas „Mt. Kailash“ (Bild 1) im Jahr 2001. Nach dessen Umrundung begegnete Walter einen alten  Yogi in den Straßen von Kathmandu. Walter hat das Buch „Autobiographie eines Yogis“ von Paramahansa Yogananda unterm Arm. Der alte Yogi schaute auf das Buch und  Walter anschließend tief in die Augen und meinte: You have to make Yoga!! Zu diesem Zeitpunkt war Walter auf der Suche. Auf der Suche wonach? Das wusste er noch nicht genau. Vielleicht war „Yoga“ die Antwort. Um das herauszufinden führte ihm seine zweite Pilgerreise nur wenige Monate später zu den heiligen Stätten  Südindiens. Dort ist Indien am “indischsten” – bunt, laut und voller  Wunder. Fasziniert und überwältigt vom Shri Aurobindo-Ashram in Pondichéry, dem Bewusstseinsprojekt Auroville ( Bild 2) oder auch vom Ramana Marashi-Ashram am Fuße des heiligen Berges Arunachala kehrte Walter zurück nach Deutschland und Yoga wurde zu einem wichtigen Bestandteil in seinem Leben. Yoga wurde der feste Ankerpunkt, der Fels in der Brandung, um die täglich neuen Aufgaben und Herausforderungen im Leben meistern zu können. Inspiration und Praxis auf der Matte fand Walter im Jivamukti-Yoga in München. Bekannte und weniger bekannte Yoga-Lehrer begleiteten Walter auf seinen Weg. Es folgten Retreats mit den Jivamuktis nach Kreta, mit Bryan Kest ging es zum Power Yoga nach Italien und auch Indien wurde noch mehrfach bereist. Ein wichtiger Meilenstein war eine dreiwöchige intensive Yoga-Praxis mit Emil Wendel, einem schweizer Yogalehrer in Goa/Indien. Das Retreat stand unter dem Namen „Beyond the asana“. „Das – was nach den Asana kommt…“ Es war die Zauberformel und der Wegweiser für die folgenden Jahre. Um tiefer und systematischer in Pranayama und Meditation eintauchen zu können, folgte eine vier jährige Ausbildung beim Berufsverband deutscher Yogalehrer in München. Und die Reise geht weiter. Es ist kein gerader Weg, es ist ein Fließen und sich treiben lassen – mit einem Ziel vor Augen. Und so wird aus einem Suchenden ein Reisender, in Sanskrit: „Machariya“

Yoga findet nicht (nur) auf der Matte statt. Yoga in das Leben zu integrieren, das ist das Ziel und deshalb unterrichtet Walter Yoga mit viel Hingabe und mit Leidenschaft.

Ananda guru Om. Lass Freude Dein Lehrer sein.

Nadine Weerts

Jivamukti Yoga Lehrerin

2000 war das Jahr in dem Nadines Reise begann: Nach einem persönlichen Schicksalsschlag begann sie Yoga zu üben, um dadurch besser mit Stress umgehen zu können.

Doch dabei blieb es nicht: Die Philosophie hat sie so fasziniert, dass sie ihre Praxis vertiefte und sich für ein Teacher Training bei Sivananda entschied.

Schon bald war Yoga nicht mehr etwas, was sie tat, sondern was sie lebte. Neugierde und Spaß an der Bewegung führte sie zu vielen anderen Lehrern – und irgendwann eben auch in ihre erste Jivamuktistunde. Und es war… Gut. So gut, dass sie im Mai 2008 ihre Jivamukti-Lehrerausbildung in NY machte.

In ihren Stunden achtet sie darauf, dass die Asanas präzise und anatomisch richtig ausgeführt werden – aber gleichzeitig auch gefühlt und genossen werden können. Atem und Bewegung, die ineinander fließen. Mit jedem Hund aufs Neue. Nadine unterrichtet in München im Jivamukti-Studio.

Und: Yoga darf Spaß machen. Dann kommt der Sinn von alleine. (Text von Jivamuktiyoga.de)

KEEP IT SHANTI – KEEP IT REAL** - Jetzt auch in Italien auf einer Yogatraumreise.

Marcel Müller

marcel

Öffnet man die Augen, wird jeder Tag zum Erlebnis.
Oskar Kokoschka (1886-1980)

Als „junger Wilder“ wurde der damals 20-jährige Marcel wegen Militärdienstverweigerung zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Heute, über 37 Jahre später, leitet er zusammen mit seiner Frau Martina und seinem Sohn Ahron das Seminarhaus „Il Convento“ in der Toskana. Unsere momentane Lebenssituation ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis all unserer vergangenen Taten, unserer Erfahrungen und Erlebnisse.

Anfang der 70er Jahre begann Marcel in Zürich ein Studium in Soziologie, Ethnologie und Publizistik. Als Student und freiheitsliebender Mensch sammelte er Erfahrungen in alternativen Lebensformen und Projekten mit egalitären Strukturen. In dieser Zeit wirkte er beispielsweise an verschiedenen Video- und Filmproduktionen mit. Die Leidenschaft Neues zu entdecken, führte Marcel zu mehrmonatigen Reisen nach Lateinamerika, Südostasien, Afrika und in die Karibik. In dieser Lebensetappe kam Marcel auch in Kontakt mit Yoga bei seinem Lehrer Yesudian Salvarajan. Yoga und die Meditation wurden zu einem festen Bestandteil in seinem Leben.

Ende der 80iger Jahre änderte sich sein Leben. Während des Multimediaprojektes „Göttertraum“ lernte er seine jetzige Frau Martina kennen und ließ sich im Improvisationstheater ausbilden. Nur wenige Monate später begannen Martina und Marcel zusammen, ihren Lebenstraum zu verwirklichen. Ihr Wunsch war es, einen Platz zu schaffen, wo sich spirituell interessierte Menschen treffen und austauschen können. Die Idee eines Seminarhauses in der Toskana war geboren und mit dem “Il Convento” einem ehemaligen Frauenkloster aus dem 15. Jahrhundert fanden sie den idealen Platz dafür. Mit dem Ziel vor Augen und durch die hilfreiche Unterstützung vieler Freunde und Gleichgesinnter entstand Schritt für Schritt ein Ort zum Genießen und Wohlfühlen.

Die tägliche Yoga-Praxis, das Restaurieren des Conventos in mühevoller Handarbeit, das Leben in und mit der Natur bestimmen seit vielen Jahren sein Leben und haben ihm zu dem gemacht, was er heute ist: Ehemann, zweifacher Familienvater, Seminarhausleiter, Wanderführer und spirituell interessierten Menschen.

Gemeinsam mit Marcel bieten wir in der letzten Septemberwoche eine Yoga- und Wanderwoche an. Die Wanderungen führen uns durch die kraftvolle Natur vorbei an halbverlassene mittelalterliche Dörfer. Jede Wanderung wird so zu einem unvergesslichen Naturerlebnis. Wir freuen uns auf Dich!

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Autor: Silvio Fritzsche ·