7.03.2012
“Durch diese Reise habe ich richtig Lust auf Indien bekommen.” Carolin, aus Köln
“Ich habe mich das erste mal in 30 Jahren gelangweilt! Es war TOLL!” Volker, aus Chemnitz
Unglaublich! Ist es wahr gewesen oder war alles nur ein Traum? Tatsächlich – wir waren das erste mal in Goa auf einer Yogareise. Diese Reise war KEIN Yoga-Retreat, wo man “nur” Yoga macht und ansonsten nix von der Umgebung sieht. Nein! Wir hatten Urlaub mit Yoga und ganz ganz viel Goa! Jeden Tag 12 Stunden Sonne. Über 30 Grad im Schatten. (In Deutschland war gerade eine Kältewelle mit 20 Grad unter Null). Und die Traumstrände? Kilometerweite weiße Sandstrände. Läuft man von uns aus links dem Strand entlang, kommt man nach ca. einer Stunde ins “La-Plage”, einer wunderschönen Strandbar. Und wenn man den Weg nach rechts wählt, läuft man (am besten am Nachmittag 17:00 Uhr) direkt nach Aramabol. Hier gibt es den bekannten Sunset-Point, wo sich alle Freaks, Musikliebhaber, Aussteiger, Sonnenanbeter, Neu- und AltHippies und natürlich auch wir Yogis zum Sonnenuntergang treffen. Hier ist auch das Video “Sunset Arambol” entstanden. Und Arambol hat noch mehr zu bieten. Einen schwefelhaltigen Süßwassersee, nur wenige Meter vom Ozean getrennt. Hinter dem See führt ein ca. zwei Kilometer langer Trampelpfad direkt in den Jungel. Hier haben wir einen Yogi und Guru besucht, der an einem heiligen Banjan-Tree lebt. Unglaublich. Er hängt am Baum, er macht die verrücktesten Yoga-Asanas (Beine hinterm Kopf und Lächeln sind für ihn eine Leichtigkeit), er singt und meditiert regelmäßig.

Ja, und sonst? Was extrem genial war, wir haben “Indien mit den Augen eines Inders” gesehen. Gibt es eine Steigerung von Insider-Tipps? Ja! Babaji-Tipps. Babaji ist unser indischer Gastgeber, der uns die Kostbarkeiten seines Landes gezeigt hat. Wir sind dort gelandet, wo kein typischer Goa-Urlauber (und auch kein Yoga Urlauber) hinkommt. Wir haben menschenleere Strände gesehen. So könnte Goa vor 40 Jahren ausgesehen haben. Ohhh, wir waren tatsächlich im Paradies. Natürlich waren wir auch auf den klassischen Hippie-Märkten, wobei der Satuday Night-Markt noch der schönste war. Anjuna ist einfach nur riesig und bei über 30 Grad im Schatten kaum zu bewältigen. Der Mix aus Livemusik, Shows, tollen Angeboten und einer unglaublichen Stimmung zu später Stunde haben uns einfach nur überrannt. Touristisch, laut und bunt – könnte man diesen Markt beschreiben. Als absoluten Kontrast haben wir paar Tage später den Natur-Markt in Mapsa erlebt. Hier gibt es Blütenblätter in Säcken. Oder sollen es lieber 20 Kilogramm Chilli sein? Hier haben wir mit Haut und Haaren erlebt, was FÜLLE in Indien bedeutet. Das Angebot war hier für den Inder abgestimmt. Weniger Touristen, besser Preise und mehr Indien-Feeling. Von beiden Märkten haben wir zwei Videos gedreht. weiterlesen »
Autor: Silvio Fritzsche · Kommentieren
1.03.2012
Für unser Projekt “Yogabasics! Yoga Videos mit Übungen speziell für Anfänger” haben wir die Zeit in Goa/Indien genutzt, um 8 Übungen zu filmen. Elke (www.yoga-galaxy.de) war so lieb und stellte sich Modell zur Verfügung. Neben unserer kleinen bescheidenen Villa dienten uns auch der Traumstrand von Goa und der weite Blick auf die Kokosnusspalmen als Kulisse für unsere Yoga Videos. Besonders schön war die Begegnung mit der kleinen Katze, während wir Balasana gefilmt haben.
Alle Yoga Videos sind kostenlos und wir haben sie auf unserem Yogabasics YouTube Kanal veröffentlicht. Wir wünschen Dir viel Freude mit den Sequenzen. Und natürlich freuen wir uns über Deine Feedback. Namaste’ Elke & Silvio
Autor: Silvio Fritzsche · 1 Kommentar
1.03.2012

Auf unserer letzten Yogareise nach Goa/Indien haben wir selbst erlebt, wie wichtig es ist, mit möglich wenig Gepäck zu reisen. Die Gepäckgrenze von 20 kg ist schnell erreicht und jedes weitere Kilo kostet 20 Euro extra. Oft ist es verboten, Yogamatten als Handgepäck mitzunehmen.
Inzwischen gibt es verschiedene Anbieter, die spezielle Yogareisematten in ihrem Sortiment haben. Diese Yogamatten sind besonders dünn, lassen sich leicht Falten und wiegen deutlich weniger wie herkömmliche Yogamatten. Wir haben sehr gute Erfahrung mit der Travel Yogamatte – (19 Euro) die Reisematte bei Amazon gemacht. Sie wiegt nur 750 Gramm und lässt sich wunderbar falten. Manduka eKO SuperLite Mat, leichte Reise Yogamatte (35 Euro) unterwegs
ist genial. Sie ist aus natürlichem Kautschuk hergestellt und wiegt 900 Gramm.
Fazit: Eine spezielle Yogareisematte ist eine sinnvolle Entscheidung für alle, die gern auf Yogareisen gehen oder auch beruflich oft unterwegs sind. Sie werden sich viel Ärger und unnötige Diskussionen auf dem Flughafen ersparen und jedes ersparte Gramm Gewicht, schafft Freiraum für neue Einkäufe in ihrem Yogaurlaub-Paradies.
Wir wünschen ihnen viel Freude im Urlaub und am besten auf einer Goa Yoga Reise
Autor: Silvio Fritzsche · Kommentieren
1.03.2012
Es ist wieder soweit. Die Reise führt mich nach Indien, natürlich gibt es nur einen Grund: Yoga! Und ich bin diesmal nicht allein. 23 Yogis aus ganz Deutschland und der Schweiz begleiten mich. Und doch ist diesmal alles anders. Die letzte längere Indien Goa Reise war 2007 und führte mich an den wunderschönen ruhigen Agonda Beach. Damals war ich “nur” Teilnehmer einer Yogareise. Heute habe ich meine eigene Yogatraumreise Goa organisiert und kann auf die Erfahrungen der der letzten Indienreisen zurück greifen.

Nach Indien zu Reisen ist immer wieder etwas besonderes. Viele Gedanken gehen einem im Vorfeld oder wie jetzt, bei der Zugfahrt zum Flughafen, durch den Kopf.
Als erstes ist es wirklich ein Wunder, wie schnell und auch unkompliziert man nach Indien reisen kann. Unglaublich. Frühstücken zu Hause in Deutschland. Ein russisches Hoch hat Deutschland mit teilweise minus 30 Grad fest im Griff. Und das nächste Frühstück gibt es bei 30 Grad plus in Goa. Der Körper darf einen Temperaturunterschied von Sage und schreibe 60 Grad verarbeiten. Aber lieber in die Wärme fahren, als anders rum. Noch vor 100 Jahren musste eine ganze Schiffsbesatzung mit ausreichend Proviant für viele Tage Anreise zusammenstellt gestellt werden. Heute setzt man sich an den Computer, bucht einen Flug und kann sich sogar selbst einchecken und das Online Ticket am Computer zu Hause selbst ausdrucken. Nur fliegen darf man selbst noch. Und doch ist es es gut, dass man man wenigsten einen Tag Anreise hat, damit man sich auch mental auf dieses faszinierende Land Indien einlassen kann.
Meine Taxifahrerin, die mich zum Bahnhof fuhr, fragt, ob ich als Entwicklungshelfer in Indien unterwegs sein. Nein, ich bin ein Yogalehrer. Aber im übertragen Sinne ist das auch eine Art Entwicklungshelfer. So habe ich meinen schönen “Beruf” noch gar nicht gesehen.
Auch ein zweiter Punkt berührt mich im Vorfeld unserer Yogareise. Das Internet hat uns alle zusammengeführt und im realen Leben kenne ich weniger als die Hälfte der Reiseteilnehmer. Die noch unbekannten Yogis sind mir aber keines Wegs unbekanntem wörtlichen Sinne. Facebook ist inzwischen so präsent geworden, dass man sich vorher bereits ein Bild machen kann und wir uns viel über die anstehende Goa Yogareise austauschen können. Es ist diesmal bereits vor der Reise ein Gruppengefühl entstanden. So wurden die bei Facebook registrierten Yogis auf Strandbildern, ohne dort gewesen zu sein. Viele Posten Ihre Freude über die warmen Aussichten und endlich die Sonne und angenehme Temperaturen genießen zu können. Sommer im Winter. So macht Yoga Urlaub Spaß. Natürlich kommentiere ich einen Post mit dem Songtext “…36 Grad und es geht noch heißer….das Leben kommt mir gar nicht hart vor…” von Zweiraumwohnung. An diesem Beispiel wird mir bewusst, wie schnelllebig unser Leben geworden ist. Damals, 2007 auf der letzten Goa Reise, gab es dieses Netzwerk (neudeutsch: Social Media) noch gar nicht. Ja, es ging auch ohne. Und doch möchte man es heute nicht mehr missen, auch wenn es ein ungeheurer Zeitfresser ist. Vielleicht auch wegen den vielen virtuellen Eindrücken sind Auszeiten so wichtig. Das Internet hat uns vereint, damit wir uns gemeinsam vom Alltagsstress ( und auch vom vielen Klicken im Internet) zurückziehen können. Super! weiterlesen »
Autor: Silvio Fritzsche · Kommentieren
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