22.07.2011
JETZT ist es soweit. Wir starten die erste Yoga Blogparade.

Aktuell beschäftigt uns die Frage, ob Yoga spirituell sein muss, ganz besonders. Es ist eine zentrale Frage, die sich jeder Yogalehrer und jeder Yogaschüler bereits schon mal gestellt haben sollte. Die Idee zu dieser Frage liefert ein Kommentar zu meinem Erlebnisbericht “Hot Yoga Ibiza”
“…Ich finde eine Yogastunde muss nicht immer spirituell sein. Schließlich geht es hier um Asanas, also um Körperarbeit.Ich würde es auch sehr befremdlich finden, wenn in einer Callanetics Stunde plötzlich ein “Amen” oder “Vater unser” gebetet werden würde. Aber im Yogaunterricht (Asanas) ist das okay? Zu Omen und ein Mantra (Gebet) aufzusagen oder gar zu singen?…”
Um an dieser Blogparade teilzunehmen, muss Du einfach in Deinem Blog hierüber schreiben und Deine Ansichten zu dieser kontroversen Frage zum Ausdruck bringen.
Hier geht es nicht um Schwarz-Weiss Malerei und um Vorurteile. Wichtig ist uns Dein persönlicher Umgang mit diesem Thema. Gerade wenn man Yoga übt, kann sich die eigene Meinung über die Jahre verändert haben.
Folgende Fragen kannst Du als Grundlage für Deinen Beitrag nehmen:
Autor: Silvio Fritzsche · 11 Kommentare
11.07.2011
“Keep it simple!”
John Friend, Begründer der Anusara Methode

Zwei Jahre sind seit meinem ersten Rendezvous mit Anusara Yoga vergangen. Anfangs war es die pure Neugier und die Lust, diese neue moderne Hatha Yoga Form für mich auszuprobieren. Schnell entwickelte sich hieraus eine Lovestory und unsere Beziehung wurde mit jeder neuen Begegnung inniger und intensiver. Die Retreat in Palma, auf Kreta und die Immersions Teil 1 und Teil 2 wurden zu wichtigen Meilensteinen in meiner Praxis und in meiner Art zu unterrichten. In dieser langen und erlebnisreichen Zeit ist echte Beziehung entstanden.
JETZT mit dem ersten Teil des Teacher Training im Anusara Yoga in Berlin gehe ich einen weiteren und bewussten Schritt und gebe mich dem Anusara System voll hin. Und wie es auch im echten Leben ist, gibt es nicht nur Sonnenseiten in einer Beziehung. In einer Woche haben wir 50 Unterrichtseinheiten plus Praxis bei Cityyoga in Berlin. Unser Tag beginnt früh um sieben und endet 19 Uhr. Ziel der Woche ist es, die Ausrichtungsprinzipien und die Idee des Anusara Yogas lernen zu lehren.
Die Herzqualität spielt im Anusara Yoga die zentrale Rolle. Sich öffnen und mit der großen Energie, egal wie wir sie nennen möchten, verbinden, ist das erste Prinzip. Open to Grace. Da Anusara Yoga aus dem amerikanischen kommt, kann man vieles nicht 1:1 übersetzen. Für manches gibt es einfach keine deutschen Wörter.
Im Teacher Training lernen wir, dass JEDE Stunde ein eigenes Thema haben sollte und diese mit einer Herzqualität verbunden sein darf. Es geht uns um Entschlossenheit, Vertrauen, Akzeptanz, Lieben, Wärme und all die Dinge, die unser Herz berühren. Dieses Thema wird in der Stunde immer wieder aufgegriffen weiterlesen »
Autor: admin · Kommentieren
27.05.2011

Es ist kein Geheimnis, dass Yoga die Kreativität verbessert. Nach reichlich fünf Tagen intensiver Yogapraxis im ehemaligen Frauenkloster im Herzen der Toskana wirkt sich das bei uns so aus: Wir haben wir ein neues Maskottchen für unsere Yogatraumreisen gefunden. Es ist eine kleine gelbe Quietscheente, die ab JETZT mit uns auf Yogi Tour geht.
Bereits auf ihrer ersten Toskana-Reise konnte sie die Vorzüge von einem ganz besondern Yoga Urlaub absolut genießen. Sie hat viel meditiert, lag in der Sonne, hat nette Leute kennen gelernt, wurde eingecremt, ganz viel geküsst und von allen weiterlesen »
Autor: Silvio Fritzsche · 1 Kommentar
18.05.2011
Natürlichkeit. Schlichtheit. Offenheit. Raum für die eigene Kreativität. Unverwechselbare Schönheit und Stille. Diese wertvollen Eigenschaften verbinden wir mit unserem neuen Seminarplatz für unsere Yogareisen. Versteckt in fast unberührter Natur und sechs Kilometer entfernt vom nächsten Dorf liegt eine über 400 Jahre alte Finca, die vor 25 Jahren liebevoll restauriert wurde. Das Weiß der Finca, das Blau des Himmels und die vielen bunten Farbtupfern des Gartens lassen einen hier sofort ankommen.

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Die Unterkunft ist eine wahre Kostbarkeit für jeden, der Natur und Abgeschiedenheit im Urlaub sucht. Ein Pool und gesunde vegetarische Verpflegung runden das Angebot ab. Für die Yogapraxis stehen ein heller Yogaraum und einen überdachter Platz im nahe gelegenen Pinienwald zur Verfügung. Mit dem Mietauto kann man von hier aus in nur wenigen Minuten die angesagten Strände und Sehenswürdigkeiten der Insel erreichen und erleben. Das weitläufige Anwesen bietet Platz für 15 Reiseteilnehmer. weiterlesen »
Autor: Silvio Fritzsche · Kommentieren
13.05.2011
„Yoga soll nicht mein Leben verändern – nur meinen Hintern.“
Julia Roberts

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Das Ergebnis gleich vornweg. Das war meine erste Yogastunde in meinem Leben, die ich wegen Erschöpfung und Kreislaufproblemen unterbrechen musste. Viel habe ich über Hot Yoga und Bikram Yoga im Internet und in Zeitungen gelesen. Viele Stars, Sternchen und Sportler schwören drauf. Die fein aufeinander abgestimmten Bewegungssequenzen und das Wechselspiel zwischen Anspannung und Entspannung straffen den gesunden Körper und verleihen ihn viel Geschmeidigkeit. Und so ist es normal, dass auf der Insel der Schönen und Reichen auch ein Hot Yogastudio zu finden ist.
Das Hot Yoga Studio in Ibiza befindet sich am Rande von Eivissa in der Calle de La Corona 1. Bewaffnet mit meiner eigenen Yogamatte, eine verschwitze Unterlagen vom Vorgänger will ich nicht – einer kurzen Hosen, einem Shirt, einem Handtuch und einer großen Wasserflasche betrete ich das Yogastudio. Freundlich werde ich eingewiesen und die Übungssequenz der Stunde wird mir am Computer gezeigt. Vieles kenne ich. Viele Stehpositionen. Das scheint anstrengen zu werden. Garudasana, Parivritta Trikonasana, Vrikasana…. Auf meine Frage wie warm der Raum wird, antwortet mir der Mann der Rezeption ganz selbstverständlich. Forty Degree. Ok, bei 40 Grad Yoga machen, warum nicht. Darum bin ich ja hier!! Ich bezahle 25 Euro für eine Einzelstunde „Una Classe“. Das ist mir als Yogalehrer das persönliche Experiment schon mal wert. Auf dem Tresen steht ein kleiner Karton mit kleinen bunten engen Höschen für die weibliche Kundschaft mit einer guten Figur. Ob das die Yogakleidung hier ist? Ich bin gespannt und lass mich überraschen.
Ich betrete den Yogalehrer und bin Zweiter. Eine Spanierin liegt auf ihrer Matte und wartet bis es losgeht. Nach mir kommt noch ein junger Mann. Wir sind zu dritt. Das ist fein. Der Raum ist absolute heiß. Es scheinen wirklich 40 Grad zu ein. Die Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch, wie im Dschungel. Schlimmer wie in Indien. Die Heizung gibt alles und ich habe meinen Platz genau unter einer Luftdüse ausgewählt, was ich aber erst später bemerkte. Das war keine gute Idee von mir. Wir warten auf die Lehrerin. Und noch bevor die eigentliche Yogastunde losgeht ist meine erste Bewegung, mein Shirt ausziehen. Ich übe als Hotyoga gegenüber einer Spiegelwand mit meinen Shorts. Das ist ganz praktisch, weil man so seinen Körper und alle Muskeln besser betrachten und ausrichten kann. Alle wirken sehr konzentriert. weiterlesen »
Autor: Silvio Fritzsche · 5 Kommentare
14.04.2011

Nach der ersten Immersion waren meine Erwartungen an die zweite Immersion sehr hoch. Immersion kann man mit „Vertiefung“ übersetzen. Ich bin wieder einmal nach Palma de Mallorca gereist, um tiefer in das Anusara System eintauchen zu können.
Viel Wissen über die korrekte Körperausrichtung und über die Anatomie der Atmung aus dem ersten Teil habe ich inzwischen verarbeitet und in meinem Yogaunterricht und in meine eigene Praxis integriert. Ich war sehr gespannt darauf, ob wir in dieser Woche wieder so viel lernen werden und ob weite AHA-Erlebnisse für mich geben wird.
Bereits beim Betreten des 130 qm großen Yogaraumes ist die Freude groß. Die Sonne scheint durch die riesigen Fenster und viele bekannte Yoginis und Yogis aus Spanien und Deutschland freuen sich auf ein Wiedersehen. weiterlesen »
Autor: Silvio Fritzsche · Kommentieren
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