Yogatraumreisen

Beiträge zum Thema Yogapraxis

20.07.2010

M wie Mantra

Ein Mantra, ist eine Art von „heiligem Gesang“, das den Geist fokussieren und beruhigen soll. Man findet Mantren in vielen Kulturen und Traditionen, vom Hinduismus, Buddhismus, Christentum bis hin zum Judentum und den Islam. Je nach Tradition werden Sie manchmal auch anders genannt, z.B. Gebete.

Mantren können ganz kurz, aus nur einem Wort oder einer Silbe bestehen. Das kürzeste und bekannteste Mantra ist das OM , das Ursprungsmantra. Ein Mantra kann aber auch aus mehreren Wörtern oder ganzen Sätzen bestehen, wie z.B. mein persönliches Lieblings-Mantra: „lokah samastah sukhino bhavantu“ (Mögen alle Lebewesen überall, glücklich und frei sein) oder auch das Gayatri-Mantra.

Mantren können entweder gesprochen, gechantet oder nur gedanklich rezitiert werden. Während Sie ein Mantra tönen entsteht aus dem Klang der Buchstaben eine Vibration in Ihrem Körper. Das liegt daran, dass unser menschlicher Körper zum größten Teil aus Wasser besteht. Wenn wir chanten oder auch singen, übertragen sich diese Schwingungen auf den Körper – er vibriert. weiterlesen »

Autor: Diana Rick   ·   Kommentieren

18.07.2010

P wie Patanjali

Wer sich näher oder intensiver mit Yoga beschäftigt, wird an diesem Namen nicht vorbeikommen: Patanjali.

Man weiß nichts Genaues über Patanjali, doch umso mehr mystische Geschichten kreisen um den spirituellen „Helden“. Einige behaupten sogar, er hätte Yoga erfunden, doch das stimmt nicht. Yoga, gab es auf jeden Fall schon vor ihm, doch er schrieb sein Wissen auf eindrucksvolle Art auf. In den ältesten der Upanishaden gab es bereits Hinweise auf Pranayama.

Er wird oft respektvoll als der große Weise bezeichnet. Denn neben dem Yoga Sutra, der Grundlage des Yoga-Systems hat er noch viele weitere Abhandlungen, u. A. zur ayurvedischen Medizin oder Sanskrit-Grammatik geschrieben.

Wann ist er geboren?

Der Legende sagt man, dass er um Yoga auf der Erde zu lehren buchstäblich vom Himmel fiel. weiterlesen »

Autor: Diana Rick   ·   Kommentieren

5.07.2010

O – wie OM

Warum wird beim Yoga „OM“ getönt?

Für viele Yoga Anfänger wirkt das „Singen“ beim Yoga oder auch Chanten genannt, auch wenn es nur das OM, ist sehr befremdlich. Je nach Yoga-Richtung und Yoga-Lehrer, gehört das OM zum Yoga wie das Amen in der Kirche, obgleich es mit Religion nichts zu tun hat.

Stille OM- Meditation und OM-Symbol im Ramana Maharshi Ashram Indien
© Foto: Yogatraumreise

Was bedeutet OM?

Das OM steht für die Urvibration und ist das bekannteste Mantra. Das klassische OM wird auf die CIS-Frequenz, 136 Hertz eingestimmt, die den Grundton des Erdumlaufs um die Sonne wider spiegelt – ein immerwährender Ton. Das OM existiert weit über die Yoga-Welt hinaus und gilt in Asien sowohl unter Buddhisten als auch unter Hinduisten als heilig und wird noch immer verwendet. OM steht daher symbolisch für die göttliche Kraft.

Man sagt, dass mit OM alles was mit Worten ausgedrückt werden kann, gesagt ist. Interessanterweise beginnt das Sanskrit-Alphabet (die Sprache der internen Vibration) mit O und endet mit M. weiterlesen »

Autor: Diana Rick   ·   Kommentieren

4.05.2010

C wie Chakra

Wie man Chakren reinigt…

Chakra heißt Rad. Ein Chakra ist ein „Tor“ durch das wir die Realität bewusst wahrnehmen können. Der Grad unserer Fähigkeit, die verschiedenen Dimensionen der Realität zu erkennen, spiegelt sich in der energetischen Leichtigkeit, bzw. Schwere, unserer Beziehungen wider. Das Gefühl der Trennung – nicht eins mit uns selbst zu sein und das Gefühl des Getrenntseins von anderen – hat in unserer Zeit ein übergroßes, vorherrschendes Maß erreicht.


LAM           VAM           RAM                YAM           HAM         OM (kurz)    OM (lang)

Yogapraxis klärt unsere Vision und heilt die „Krankheit des Getrenntseins“. Das Ziel ist nicht nur physisches Verständnis zu entwicklen, sondern totales/„reines“ Bewusstsein – einschließlich aller fünf Sinne und darüber hinaus.

Reinigung heißt: falsche Wahrnehmung zu erkennen und zu klären. Ein Yogi bekommt eine klare Vision indem er „Avidya“ (Nichtwissen, Ignoranz, Nicht-Verstehen) überwindet. Avidya liegt vor, wenn falsche Identifikationen vorhanden sind. Wenn die Wahrnehmung geklärt wird, kommt die strahlende Wahrheit des Höheren Selbst zum Vorschein. Das ist Samadhi oder Yoga.

Wie können wir uns von Krankheit/Schwere hin zu Kosmischer Harmonie entwickeln?

Unsere gegenwärtigen Konditionierungen sind ein Ergebnis von vergangenen Handlungen oder Karma. Um unsere momentanen Konditionierungen aufzulösen, erfordert es die Reinigung unseres Karmas (Gedanken, Worte und Taten). Alles Karma ist Schwingung. Ein Gedanke ist Schwingung. Ein Wort – egal ob leise oder laut gesprochen – ist Schwingung. Eine körperliche Betätigung ist ausgedrückte Schwingung; seine Wirkung dringt in die relative Ebene der Existenz. Ausdruck jeder Aktivität sind erzeugte Manifestationen, die wiederum einen ständigen Wandel des Lebens hervorrufen.

Das Yoga-Reinigungs-System, das aus einer alten Zeit herstammt, umfasst Mantren und Asanas. Das Praktizieren derselben sind Methoden um die Beziehung zu uns selbst und anderen zu klären und zu reinigen. Unsere Köper sind das Ergebnis von vergangenen Handlungen (Karma). Jedes Chakra bezieht sich auf eine spezielle Beziehung, die wir mit anderen hatten. Auch unsere Organe, unser Nervensystem, unsere Sinne und unsere Körperteile haben einen Bezug zu einem entsprechenden Chakra. Jede Asana gibt uns die Gelegenheit, karmische Verbindungen zu lösen. Wenn Mantren beim Üben von Asanas gesungen werden, ist dies ein Mittel um vergangenes Karma zu lösen. Avidya wird aufgedeckt und die Wahrheit über uns selbst und andere kommt zum Vorsein. Die Klärung unserer Beziehungen bringt eine Heilung des Gefühls des Getrenntseins mit sich. Ein gesunder, energievoller Körper – schwingendes Sein – wird wiedererlangt. In solch einem Da-Sein kann Energie und Schwingung verkörpert werden. Ausdruck dieser Energie ist Frieden und Freude für alle.

Chakra Online Workshop für Freunde auf Facebook

Jeden Monat wird ein neues Chakra beschrieben und vorgestellt. Im Mai beginnen wir unsere Reise durch die Chakras mit dem Wurzelchakra.

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Klick auf und los gehts. Der Workshop befindet sich im Reiter “Notizen”.

Aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt
© Originaltext Jivamuktiyoga.com

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

4.05.2010

Yoga-Workshop “Kraft & Leichtigkeit” (Teil 5)

Krieger 2 (Virabhadrasana 2) Vorbeuge mit verschränkten Armen

Mit der Ausatmung führen sie die Finger hinterm Rücken zusammen. Atmen Sie und heben Sie das Brustbein. In einer langen vollständigen Ausatmung führen Sie die Arme über den Kopf in Richtung vordere Mattenkante. Die Schultern werden nach hinten gezogen; weg von den Ohren. Bleiben Sie in der Position für mindestens acht Atemzüge.

© Fotos mit freundlicher Genehmigung von Spirit Yoga Berlin.
Fotos: Melissa Hostetler & Model: Nina Tenge

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

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