6.05.2011
Wer erfahren möchte, wie man sich in der Welt der Blinden fühlt, hat bei der Dauerausstellung „Dialog im Dunkeln“ in Hamburg dazu die Gelegenheit.

Seit dem Jahr 2.000 ist die Ausstellung hier ansässig; erst zeitlich begrenzt, aufgrund des Erfolges wurde aber schnell eine Dauerinstitution daraus.
Auf ihrer vorherigen Reise durch die Welt erlebten sechs Millionen Besucher in 30 Ländern und 110 Städten die Welt des Dunklen und waren begeistert. Knapp 6.000 blinde Menschen konnten so weltweit außerdem eine feste Arbeitsstelle finden; in Hamburg sind 50 blinde Menschen beschäftigt.
Besuche von „Dialog im Dunkeln“ (www.dialog-im-dunkeln.de) müssen sich darauf einstellen, die Welt komplett anders zu erfahren. Die Ausstellungsräume von „Dialog im Dunkeln“ sind dunkel – stockfinster sozusagen. Kein Lichtschein dringt hinein, so dass man wirklich nur Tast-, Hör- und Geruchssinne nutzen kann, um sich zurecht zu finden. In 1,5 Stunden erlebt man als „Blinder“ verschiedene Situationen: So wird man zum Beispiel auf einen nachgebauten Wochenmarkt geführt oder erlebt eine kleine Bootsfahrt – Wind und Wellen inklusive. Düfte, Geräusche und unterschiedliche Temperaturen werden plötzlich anders wahrgenommen, ein Erlebnis der besonderen Art. Natürlich wird man in dieser Zeit nicht alleine gelassen; ein blinder Guide ist immer an der Seite der Besucher und führt sie durch die Räume. weiterlesen »
Autor: Linda · 1 Kommentar
20.04.2011

Beim Zelten ist man der Natur näher als bei jeder anderen Unterkunftsart im Urlaub. Viele der herkömmlichen Campingplätze sind jedoch häufig überfüllt und haben mit Natur nur gemeinsam, dass sie sich unter freiem Himmel befinden, einige Bäume gepflanzt sind und ein See oder das Meer in der Nähe ist.
Anders sieht es auf speziellen Naturcampingplätzen aus. Hier wurde bereits beim Standort darauf geachtet, dass dieser umweltverträglich gewählt ist und sich der Umgebung anpasst. Beim Bau der Gebäude wird auf umweltfreundliche Materialien Wert gelegt und der Strom nach Möglichkeit selbst generiert werden. Wo dies nicht möglich ist, wird durch andere Maßnahmen, wie Bewegungsmelder in den Waschräumen oder Energiesparlampen, versucht, Strom zu sparen. Auch beim Umgang mit Wasser oder Abfällen wird auf die Umwelt Rücksicht genommen. Bepflanzt sind Naturcampingplätze nicht mit exotischen Blumen und Sträuchern, weiterlesen »
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19.03.2011
Halber Tag 1: Ankommen im neuen Yogatraumreise Paradies

Nach Indien zu Reisen ist immer wieder etwas besonderes. Diesmal war es eine sehr spontane Aktion. Nächstes Jahr möchten wir eine Yoga – Ayurveda Reise nach Goa anbieten und es kommen nur zwei Plätze im Norden von Goa dafür in Frage. Diese möchte ich nun in 72 Stunden besuchen, die Umgebung und auch die Leute kennen lernen. Die Anreise war diesmal sehr entspannt und ich bin insgesamt nur 16 Stunden unterwegs. Von Dresden fliege ich nach Frankfurt und von hier über Sharjha (Ver. Arabische Emirate) direkt nach Goa. Am Flughafen angekommen buche ich direkt ein Touristen-Taxi. Das erspart mir das Verhandeln des Preises und ich bin mir sicher, nicht zu viel zu bezahlen. Das Taxi bringt mich in den Norden von Goa an einem geheimen Platz zwischen Mandrem und Arambol. Hier war ich bereits vor fünf Jahren und es erfüllt sich ein Traum, wieder an diesen Platz zurück zu kehren. Damals, im Jahre 2005, war es das einzige Haus und der Weg zum Strand war natürlich und unberührt. Inzwischen hat sich hier sehr viel verändert und Goa ist mitten im Wandel. “Blumenkinder gehen in Rente.” titelt die FAZ. Und was kommt dann? Massentourismus, Pauschalurlauber…? Es sind viele typische Palmen Hütten entstanden, die man für 700 – 1.000 Rp (entspricht ca. 9 – 13 Euro) mieten kann. Einige Shops und auch Restaurants mit Meerblick sind hinzugekommen. Und doch ist unser Platz so geheim, dass auch der Taxifahrer mehrfach sich nach dem Weg erkundigen muss. Das Anwesen verfügt über einen herrlichen tropischen Garten und liegt direkt am Fluss. Das Meer ist nur zwei Minuten entfernt und man kann das Rauschen hören. Alles ist wunderbar entspannt und ruhig. Wow!!! Es ist so schön, einfach nur hier anzukommen. Das Herz geht auf und ich bin wieder in Indien. Abends esse ich in einem der Strandrestaurants noch ein Daal und versuche bei 25 Grad irgendwann gegen 23 Uhr indischer Zeit einzuschlafen. weiterlesen »
Autor: Silvio Fritzsche · 1 Kommentar
10.03.2011

Vom Jakobsweg ist den meisten Menschen nur der so genannte Camino Francés bekannt, der von den Pyrenäen über Pamplona, Estella über León zum Ziel in Santiago de Compostela führt. Allerdings gibt es ein großes Netz von Pilgerwegen mit Haupt- und Nebenrouten in Europa, die ebenfalls Jakobswege sind. Gemeinsam haben sie, dass sie in Santiago de Compostela enden.
Auch Deutschland ist an dieses Netz der Jakobswege angeschlossen. Vom Norden, Süden, Osten und Westen Deutschlands führen Jakobswege in Richtung Spanien. In der heutigen Zeit kann es sich kaum ein Mensch zeitlich leisten, die ganze Stecke von einem Punkt in Deutschland nach Santiago de Compostela komplett zu pilgern. Eine Möglichkeit wäre daher, sich einen deutschen Jakobsweg auszuwählen, der landschaftlich ansprechend ist und ihn in mehreren Urlauben zu erwandern. So kommt man seinem Ziel Urlaub für Urlaub immer ein Stückchen näher… weiterlesen »
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8.03.2011
Wellness ist in aller Munde. Viele Hotels nennen sich mittlerweile Wellness-Hotels oder bewerben einen Spa-Bereich. Wenn man dann als Urlauber im Urlaubsort ankommt, wird man unter Umständen stark enttäuscht, weil die Sauna und Pool auf dem Foto viel größer aussahen und der Pool außerdem einen vernachlässigten Eindruck hinterlässt. Entspannung oder gar Wellness ist in einem solchen Hotel nicht möglich.
Überlegen Sie sich vorher, welche Leistungen Ihr Hotel erfüllen soll und suchen Sie dann konkret nach entsprechenden Hotels. Um den Aufenthalt genießen zu können, sollten man außerdem vor der Buchung erfragen, welche Personengruppen besonders angesprochen werden. Wer Ruhe wünscht, wird sie kaum in einem Familienhotel finden. Familien mit Kindern wiederum fühlen sich oft in einem Hotel, dass schwerpunktmäßig von Senioren besucht wird, unerwünscht. weiterlesen »
Autor: Linda · Kommentieren
3.03.2011
Im Südosten Frankreichs am Mittelmeer liegt die Provence. Mit ihrer hügeligen Landschaft und dem trockenen Wetter bietet sich die Gegend zwischen dem Rhonetal und Italien für ausgedehnte Wanderungen an.

Durch Wanderungen kommt man zur Ruhe und der Kopf wird frei. Endlich kann man sich einmal wieder mit der Natur beschäftigen, die sich rundherum in ihrer Farbenpracht zeigt – und nebenbei wird das Herz-Kreislauf-System gestärkt sowie der Blutdruck gesenkt.
Besonders die Haute-Provence kann ab Ende Juni mit Farben überzeugen, die man so in vielen anderen Gegenden vergeblich sucht. Riesige blau-violette Lavendelfelder und roter Mohn stehen im Kontrast zu Olivenbäumen und Getreidefeldern. Der betörende Duft des Lavendels tut sein Übriges dazu, so dass man fast in einen Rauschzustand gerät. Entlang der Lavendelfelder führen zahlreiche, ruhig gelegene Wanderwege, auf denen man die Natur bewundern kann. In einigen Orten der Provence kann man sich nach einer anstrengenden Wanderung von der Wirkung des ätherischen Lavendelöls bei Bädern und Massagen weiterlesen »
Autor: Linda · Kommentieren
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