Yogatraumreisen

Beiträge zum Thema Reiseinformationen

22.04.2010

Unversehrte Natürlichkeit, geheimnisvolle Weiten und Steinformationen: Der Reiz des Außergewöhnlichen

Als ausgenommen abwechslungsreiche Landschaft bietet sich dem Reisenden der Südwesten Englands. Bedeutend für die Natur überhaupt, für den Wissenschaftler und für denjenigen, der das Erlebnis weit gestreuter, aber selten so noch einmal auf der Erde vorkommender Biodiversität als überwältigende Erfahrung wertschätzt: Vogelarten, die als bedroht eingestuft wurden, Pflanzen, die nur selten vorkommen, aber auch Stätten, die für die Archäologie einen entscheidenden Stellenwert haben, machen den Besuch in Südwestengland nicht nur zu einem Urlaub, sondern zu einer Lebenseinstellung, die berührt und sich als Kleinod jenseits von alltäglicher Hektik einprägt.

Über 953 Quadratkilometer Fläche hat Dartmoor – eine Moorlandschaft unendlicher Weite, die – wie Exmoor auch – die Nordküste Englands als Panorama bietet; dies zu erfahren, steht sowohl Langstreckenwanderern als auch Radfahrern unerschöpflich zur Verfügung. Nahe Torquay, in den Kalksteinhöhlen, können die ältesten Zeitzeugen der Besiedlung in Großbritannien besehen werden. Steinkreise, Steinreihen und Menhire zeugen von klaren und jahrhundertealten Traditionen kultureller Konzepte – oft werden diese Funde als Gräber verstanden, jedoch sind noch nicht erschlossene Bedeutungen möglich.

In Cornwall liegt das Bodmin Moor: Hier siedelte man vor 4.000 Jahren, in der Bronzezeit begann hier die Landwirtschaft. Auch hier: Steinkreise und Hügelgräber verteilen sich für einen Betrachter bis zum Horizont, “Brown Willy” gilt mit 420 Metern als höchster Hügel in Cornwall.

Stonehenge befindet sich in Salisbury Plain, ist von der UNESCO 1986 als Welterbestätte anerkannt und konnte bisher in seiner Entstehung zwischen 3100 (Frühphase) und 1600 v. Chr. datiert werden: Drei unterschiedlichen Kulturen war dieser Platz heilig. Es handelt sich um angelegte Gräben, die von einer konzentrischen Megalithstruktur aus den Jahrhunderten zwischen 2500 v. Chr. und 2000 v. Chr. umgeben sind.

Weiterhin das Binnenland von Dorset: Juraküste, Heidelandschaften und Hügelanlagen sind in ihrem optischen Eindruck und ihrer natürlichen Bedeutung jahrhundertelang erhalten geblieben. In Somerset befinden sich die Mendip Hills. Über diese Gegend ist das Bestehen eines jahrmillionenalten Höhlensystems bekannt: Die größte befindet sich in der Felsschlucht mit dem Namen Cheddar Gorge.

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

15.04.2010

England im Kleinen – Natur der besonderen Art

Als ein interessanter Aufenthaltsort auf den Britischen Inseln kann stets die Isle of Wight betrachtet werden – sie gehört zu den natürlichen Schönheiten des Vereinigten Königreiches. Das, was in Deutschland als Naturschutzgebiet (oder mehr noch: erhaltenswertes Naturschutzgebiet) deklariert wird, heißt für die englische Inselgruppe “Area of Outstanding Beauty”, was ungefähr übersetzt werden kann mit “Bereich von herausragender natürlicher Schönheit”.

Die Insel selbst ist 380 Quadratkilometer groß, wovon mehr als die Hälfte mit dem oben genannten Naturschutz-Prädikat versehen ist. Landwirtschaftlich bebaut sind 258 Quadratkilometer, 52 Quadratkilometer bewohnt und 92 Kilometer verläuft die Küste. Die Landschaft der Insel ist bemerkenswert vielfältig, sodass sich eine Art stehender Ausdruck eingebürgert hat, das Gebiet als “England im Kleinen” zu beschreiben. Der westliche Teil, “West Wight” ist vorwiegend ländlich, mit atemberaubenden Küstenschluchten und auch dem Bergrücken der Kreidefelsen, der in der Mitte der Insel endet – dies ist wohl der meistfotografierteste Teil der Insel. Der höchste Punkt der Insel ist ein Hügel von 241 m Höhe ü. NN. In Großbritannien und Irland wird jeder Hügel, der über 150 m hoch ist (und derartige scheinbar plötzliche Erhebungen gibt es 1.555 auf den Inseln) “Marilyn” genannt.

Das Wildleben auf der Insel ist bemerkenswert – es handelt sich um einen der wenigen Plätze, in denen in England das rote Eichhörnchen zu beobachten, dafür aber – im Gegensatz zum Rest Englands – das graue nicht. Es existiert unter der Inselfauna kein Rotwild, dafür jedoch geschützte Arten wie z. B. die Haselmaus – und viele seltene Fledermaus-Arten. Diese Insel ist das Gebiet mit dem höchsten Aufkommen an Dinosaurier-Fossilien in Europa. Immer wieder zeigen sich neue Funde, wenn Sand abgespült wird an den Strandfelsen.

Wer nun ein großartiges, stürmisches, natürliches und beeindruckendes Stück England – Stück Insel erleben möchte, wer es erleben möchte, wie es ist, scheinbar endlos an der Küstenlinie in rauer, aber faszinierender Natur entlangzuwandern, der ist hier genau richtig. Nur eine Stunde Flug, eine weitere Autofahrt und man spürt geheimnisvolle Natur der Fülle – kombiniert mit rauer See.

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

12.04.2010

G wie Goa/Indien

2011 nehmen wir Dich mit auf eine Yogatraumreise nach Goa/Indien. Walter wird vom 17.2. bis 26.2.2011 ein Retreat leiten. Die Plätze sind auf maximal 12 Teilnehmer begrenzt. Alle Details zur Reise ”Yoga, Strand und heilige Kühe” 

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Yoga: Back to the Roots

Yoga zeigt, dass immer mehr Menschen nicht nur die Körper und Atemübungen zu schätzen wissen sondern sie merken auch die Wichtigkeit von Konzentrations- und Meditationsübungen zur Bewältigung und Erleichterung des täglichen Lebens.

Wenn wir beginnen auf dem yogischen Weg zu wandern, richtet sich unser Blick bald zurück ins alte Indien, zu den Quellen des Yoga. Bereits in Vorchristlicher Zeit finden wir in den Weisheitsschriften der Inder, den Veden, einen Wissensschatz der uns erste Hinweise auf das gibt was Yoga ausmacht.

Die Fragen die sich Gelehrte wie Patanjali stellten: Warum Leiden wir? Wie können wir gesund leben, und wie können wir friedlich und liebvoll miteinander umgehen ? Machen uns neugierig.Wir haben im Satsanga Retreatcenter im Süden Indiens im Bundesstaat Goa einen Ort gefunden der es uns westlich geprägten Menschen ermöglicht, sich den Quellen des Yoga, in einem absolut geschützten und vom yogischen Geist durchdrungenen Ort, zu nähern.

Indien ist ein Land der Extreme. Armut und mittelalterliche Hygienische Umstände gehen Hand in Hand mit einer tiefen lebendigen Religiosität der Menschen in einer aufwärts strebenden Wirtschaftsmacht.

Yoga in Goa! 

Warum Yoga in Indien? Eine gute Frage, da mittlerweile viele der großen Yogalehrer bei uns im Westen leben und das yogische Wissen bei uns verbreitet haben.Es ist die tiefe Spiritualität dieses Landes mit seinen Menschen. weiterlesen »

Autor: Silvio Fritzsche   ·   2 Kommentare

8.04.2010

Kulturstädte 2011 – Reisen, staunen und erleben

Die finnische Stadt Turku bereitet sich auf ihren Auftritt als europäische Kulturhauptstadt (“Turku in Flammen”) im Jahre 2011 vor und bittet ihre Bürger, Ideen für eine diesbezügliche Gestaltung und Ausstattung einzureichen – nicht nur Turku, sondern auch Tallinn, die Hauptstadt von Estland ist im nächsten Jahr Kulturhauptstadt. In diesem Zusammenhang werden die beiden Städte miteinander zusammenarbeiten und es eben gerade nicht als das verbriefte Recht von bereits etablierten Sängern z. B. betrachten, hier “mitzumachen”.

An der Open-Air-Show am 15. Januar 2011 wirken z. B. 2.000 Stadtbewohner mit – alle 177.000 Einwohner haben das gleiche Recht, mitzuwirken und ließen bis jetzt ein Musical entstehen namens “1827 – Infernal Music” oder eine Fabrikhalle wurde zur 11.000-Quadratmeter-Fläche Ausstellungszentrum umgebaut – mit 1.200 Plätzen. Eine Reise wird dies wert sein – gerade auch wenn Künstler 876 Farbtöne in die Polarnacht projizieren wollen. Es handelt sich darum, darauf hinzuweisen, dass Turku bereits viermal nahezu durch einen Brand ausgelöscht wurde, sich dennoch immer wieder neu zu einer Art Kulturmetropole etablieren konnte.

Turku ist im 13. Jahrhundert gegründet worden und bildet gegenwärtig den drittgrößten Ballungsraum Finnlands, evangelischer Bischofssitz und Universitätsstadt. Die Stadt ist zweisprachig, nämlich auch schwedisch. Die Burg Turku liegt in der Nähe des Hafens – und ist das größte erhaltene mittelalterliche Gebäude im Land. Nach mehrfachen Umbauten ist sie nun in der derzeitigen Form seit dem 16. Jahrhundert so erhalten geblieben, wie es dem Renaissance-Stil entspricht. Im 2. Weltkrieg erlitt die Burg Beschädigungen, die nicht ohne Weiteres behoben werden konnten. So dauerte es nahezu 20 Jahre, nämlich bis 1961, bis Renovierungen sorgfältig historischen Grundlagen angepasst werden konnten und seither wieder, auch im Rahmen des nun bestehenden “Historischen Museums der Stadt Turku”, Besuchern Burggeschichte präsentieren. So wird Turku eine Reise wert sein im nächsten Jahr: Mut, Engagement und Bürgerinitiativen formen eine Ausstellung – dieselben Tugenden, die nur eine Geschichte des ständigen Wiederaufbaus möglich machen konnten und können.

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

7.04.2010

K wie Kinder

Kinder sind unsere Zukunft. Kinder sind die Helden von Morgen und sie haben Yoga bereits im Blut. Auf allen unseren Yogareisen sind Kinder willkommen und erwünscht. Sie (die Eltern natürlich) bezahlen einen ermäßigten Betrag für Essen und Unterkunft und die Teilnahme am Yoga ist freigestellt. In der Toskana gibt es für Kinder viel zu entdecken und auszuprobieren. Es gibt einen Trampolin, Tischtennis und was absolut super ist: die Kinder können Zelten oder in einer der mongolischen Jurten übernachten.

Impressionen Kinder zum Yoga in Italien

(Bitte auf das jeweilige Bild klicken)

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

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