Yogatraumreisen

Beiträge zum Thema Reiseinformationen

1.05.2010

Yogatraumreise gibt es jetzt auch bei Facebook!

Früher, im alten Indien, kamen die Schüler zum Yogalehrer (Guru) und lernten und lebten mit ihm zusammen; meist viele Jahre. Heute gibt es Facebook, Blogs und Co. und Yoga kommt zum “Yoga”-Suchenden, der über’s Internet kommt. Auch uns mit der Yogatraumreise gibt es jetzt bei Facebook. Viele Bilder und Infos über unserer Yogaplätze erwarten Dich. Lass  Dich überraschen und sei dabei!

Yogatraumreise: Gefällt mir!


Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

29.04.2010

Geologie, Geister und Greifvögel – die Faszination geschützter Naturweite

Der “Forest of Bowland” befindet sich nordöstlich Lancashire in England und besticht durch seine tiefen, grünen Täler und sein Vorkommen von Torfheide und weite Moorflächen. Er wird landläufig als “Schweiz Englands” bezeichnet und ist bereits seit 1964 zur “Area of Outstanding Natural Beauty” erklärt worden, dem auf den Britischen Inseln üblichen Begriff für “Naturschutzpark”. Für Wanderer und Radfahrer ergeben sich malerische, weitläufige und lohnende Strecken, Moor und Heideland gelten in ihrer Einzigartigkeit und ihrem ursprünglichen Reichtum als “Gebiete speziellen wissenschaftlichen Interesses” (“Site of Special Scientific Interest”). Dies betont nicht nur die Wichtigkeit, Proben aus diesen Gebieten zu konservieren und zu analysieren, sondern klassifiziert den Grad des Naturschutzes hier als einen sehr hohen. An Tierarten ist die übliche Vielfalt für fruchtbare Sumpfgegenden zu betrachten, hervorzuheben ist jedoch hier das Schottische Moorschneehuhn als Symbol genau dieses Gebietes und die Kornweihe, eine habichtartige Greifvogelart, die für Deutschland auf der Roten Liste steht, hier jedoch nicht nur allerorten beobachtet, aber auch anhand ihrer fröhlich und idyllisch anmutenden Rufe geortet werden kann.

Zwar etwas isoliert gelegen, dennoch aber gleichberechtigt zum Teil jenes natürlich-ruhigen und typisch englischen Landschaftsjuwels zählend, erhebt sich mit 557 m über dem Meeresspiegel der torfbedeckte, bereits spätestens seit der letzten Eiszeit vor 20.000 Jahren existierende “Pendle Hill” – wobei beide Namensteile gleichermaßen “Hügel” bedeuten, jedoch teilweise aus dem Kumbrischen und aus dem Altenglischen stammen. Historisch sind hier aus dem Jahre 1612 Hexenprozesse bezeugt, aus dem Jahre 1661 naturwissenschaftliche Experimente, die der modernen Astronomie entscheidend den Weg bahnten und aus dem Jahr 1652 die Gründung der religiösen Gemeinschaft der Quäker. Ebenso ist bereits auf dem Gipfel eine Begräbnisstätte aus dem Bronzezeitalter (3000 v. Chr.) dokumentiert.

“Pendle Hill” wird innerhalb der Britischen Inseln eine mystische Symbolkraft zugewiesen: Spuk, Hexenkraft oder als hautnah erlebt geschilderte Begegnungen mit Geistwesen werden traditionell mit dieser Erhebung in Verbindung gebracht; jährliche Gruppenwanderungen auf den Gipfel werden regelmäßig zu Halloween (31. Oktober) durchgeführt.

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22.04.2010

Unversehrte Natürlichkeit, geheimnisvolle Weiten und Steinformationen: Der Reiz des Außergewöhnlichen

Als ausgenommen abwechslungsreiche Landschaft bietet sich dem Reisenden der Südwesten Englands. Bedeutend für die Natur überhaupt, für den Wissenschaftler und für denjenigen, der das Erlebnis weit gestreuter, aber selten so noch einmal auf der Erde vorkommender Biodiversität als überwältigende Erfahrung wertschätzt: Vogelarten, die als bedroht eingestuft wurden, Pflanzen, die nur selten vorkommen, aber auch Stätten, die für die Archäologie einen entscheidenden Stellenwert haben, machen den Besuch in Südwestengland nicht nur zu einem Urlaub, sondern zu einer Lebenseinstellung, die berührt und sich als Kleinod jenseits von alltäglicher Hektik einprägt.

Über 953 Quadratkilometer Fläche hat Dartmoor – eine Moorlandschaft unendlicher Weite, die – wie Exmoor auch – die Nordküste Englands als Panorama bietet; dies zu erfahren, steht sowohl Langstreckenwanderern als auch Radfahrern unerschöpflich zur Verfügung. Nahe Torquay, in den Kalksteinhöhlen, können die ältesten Zeitzeugen der Besiedlung in Großbritannien besehen werden. Steinkreise, Steinreihen und Menhire zeugen von klaren und jahrhundertealten Traditionen kultureller Konzepte – oft werden diese Funde als Gräber verstanden, jedoch sind noch nicht erschlossene Bedeutungen möglich.

In Cornwall liegt das Bodmin Moor: Hier siedelte man vor 4.000 Jahren, in der Bronzezeit begann hier die Landwirtschaft. Auch hier: Steinkreise und Hügelgräber verteilen sich für einen Betrachter bis zum Horizont, “Brown Willy” gilt mit 420 Metern als höchster Hügel in Cornwall.

Stonehenge befindet sich in Salisbury Plain, ist von der UNESCO 1986 als Welterbestätte anerkannt und konnte bisher in seiner Entstehung zwischen 3100 (Frühphase) und 1600 v. Chr. datiert werden: Drei unterschiedlichen Kulturen war dieser Platz heilig. Es handelt sich um angelegte Gräben, die von einer konzentrischen Megalithstruktur aus den Jahrhunderten zwischen 2500 v. Chr. und 2000 v. Chr. umgeben sind.

Weiterhin das Binnenland von Dorset: Juraküste, Heidelandschaften und Hügelanlagen sind in ihrem optischen Eindruck und ihrer natürlichen Bedeutung jahrhundertelang erhalten geblieben. In Somerset befinden sich die Mendip Hills. Über diese Gegend ist das Bestehen eines jahrmillionenalten Höhlensystems bekannt: Die größte befindet sich in der Felsschlucht mit dem Namen Cheddar Gorge.

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15.04.2010

England im Kleinen – Natur der besonderen Art

Als ein interessanter Aufenthaltsort auf den Britischen Inseln kann stets die Isle of Wight betrachtet werden – sie gehört zu den natürlichen Schönheiten des Vereinigten Königreiches. Das, was in Deutschland als Naturschutzgebiet (oder mehr noch: erhaltenswertes Naturschutzgebiet) deklariert wird, heißt für die englische Inselgruppe “Area of Outstanding Beauty”, was ungefähr übersetzt werden kann mit “Bereich von herausragender natürlicher Schönheit”.

Die Insel selbst ist 380 Quadratkilometer groß, wovon mehr als die Hälfte mit dem oben genannten Naturschutz-Prädikat versehen ist. Landwirtschaftlich bebaut sind 258 Quadratkilometer, 52 Quadratkilometer bewohnt und 92 Kilometer verläuft die Küste. Die Landschaft der Insel ist bemerkenswert vielfältig, sodass sich eine Art stehender Ausdruck eingebürgert hat, das Gebiet als “England im Kleinen” zu beschreiben. Der westliche Teil, “West Wight” ist vorwiegend ländlich, mit atemberaubenden Küstenschluchten und auch dem Bergrücken der Kreidefelsen, der in der Mitte der Insel endet – dies ist wohl der meistfotografierteste Teil der Insel. Der höchste Punkt der Insel ist ein Hügel von 241 m Höhe ü. NN. In Großbritannien und Irland wird jeder Hügel, der über 150 m hoch ist (und derartige scheinbar plötzliche Erhebungen gibt es 1.555 auf den Inseln) “Marilyn” genannt.

Das Wildleben auf der Insel ist bemerkenswert – es handelt sich um einen der wenigen Plätze, in denen in England das rote Eichhörnchen zu beobachten, dafür aber – im Gegensatz zum Rest Englands – das graue nicht. Es existiert unter der Inselfauna kein Rotwild, dafür jedoch geschützte Arten wie z. B. die Haselmaus – und viele seltene Fledermaus-Arten. Diese Insel ist das Gebiet mit dem höchsten Aufkommen an Dinosaurier-Fossilien in Europa. Immer wieder zeigen sich neue Funde, wenn Sand abgespült wird an den Strandfelsen.

Wer nun ein großartiges, stürmisches, natürliches und beeindruckendes Stück England – Stück Insel erleben möchte, wer es erleben möchte, wie es ist, scheinbar endlos an der Küstenlinie in rauer, aber faszinierender Natur entlangzuwandern, der ist hier genau richtig. Nur eine Stunde Flug, eine weitere Autofahrt und man spürt geheimnisvolle Natur der Fülle – kombiniert mit rauer See.

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

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