22.04.2012
Anfang der 60er Jahre gab es in Anjuna nicht viel, außer den wohl schönsten Strand der Welt. Absolute Ruhe, Abgeschiedenheit und eine traumhafte Naturkulisse prägten diesen Teil von Goa. Kaum eine Menschenseele verirrte sich hierher. Mit der Ruhe sollte es aber bald vorbei sein, als “Eight Finger Eddie”, ein amerikanischer Hippie, ins Paradies kam und viele weitere Aussteiger und spirituell Suchende ihm folgten. Auch heute, viele Jahre später, ist deren Geist überall spürbar. Anjuna ist ein Eldorado für alle Langzeiturlaub aber auch für Neuankömmlinge.
Unweit von Anjuna haben wir den perfekten Platz für DEINEN Goa Yoga Urlaub.
Die Felsen sind das Markenzeichen vom Strand von Arjuna. Der Sand und auch die Sonnenuntergänge sind genau so schön, wie im restlichen Goa. Doch was ist das besondere an Anjuna? Das Lebensgefühl der einstigen Hippiekultur “Leben und leben lassen” aus den 60er Jahren schwingt noch immer, auch wenn die Hippies bereits längst gegangen sind. Heute gibt es mehr Betten in Anjuna als Urlauber und es herrscht ein buntes Treiben am Strand. Wer etwas Nervenkitzel braucht, kann für 1.500 Rubien einen Paragliding Flug buchen und Goa von oben bestaunen. weiterlesen »
Autor: Silvio Fritzsche · Kommentieren
7.03.2012
“Durch diese Reise habe ich richtig Lust auf Indien bekommen.” Carolin, aus Köln
“Ich habe mich das erste mal in 30 Jahren gelangweilt! Es war TOLL!” Volker, aus Chemnitz
Unglaublich! Ist es wahr gewesen oder war alles nur ein Traum? Tatsächlich – wir waren das erste mal in Goa auf einer Yogareise. Diese Reise war KEIN Yoga-Retreat, wo man “nur” Yoga macht und ansonsten nix von der Umgebung sieht. Nein! Wir hatten Urlaub mit Yoga und ganz ganz viel Goa! Jeden Tag 12 Stunden Sonne. Über 30 Grad im Schatten. (In Deutschland war gerade eine Kältewelle mit 20 Grad unter Null). Und die Traumstrände? Kilometerweite weiße Sandstrände. Läuft man von uns aus links dem Strand entlang, kommt man nach ca. einer Stunde ins “La-Plage”, einer wunderschönen Strandbar. Und wenn man den Weg nach rechts wählt, läuft man (am besten am Nachmittag 17:00 Uhr) direkt nach Aramabol. Hier gibt es den bekannten Sunset-Point, wo sich alle Freaks, Musikliebhaber, Aussteiger, Sonnenanbeter, Neu- und AltHippies und natürlich auch wir Yogis zum Sonnenuntergang treffen. Hier ist auch das Video “Sunset Arambol” entstanden. Und Arambol hat noch mehr zu bieten. Einen schwefelhaltigen Süßwassersee, nur wenige Meter vom Ozean getrennt. Hinter dem See führt ein ca. zwei Kilometer langer Trampelpfad direkt in den Jungel. Hier haben wir einen Yogi und Guru besucht, der an einem heiligen Banjan-Tree lebt. Unglaublich. Er hängt am Baum, er macht die verrücktesten Yoga-Asanas (Beine hinterm Kopf und Lächeln sind für ihn eine Leichtigkeit), er singt und meditiert regelmäßig.

Ja, und sonst? Was extrem genial war, wir haben “Indien mit den Augen eines Inders” gesehen. Gibt es eine Steigerung von Insider-Tipps? Ja! Babaji-Tipps. Babaji ist unser indischer Gastgeber, der uns die Kostbarkeiten seines Landes gezeigt hat. Wir sind dort gelandet, wo kein typischer Goa-Urlauber (und auch kein Yoga Urlauber) hinkommt. Wir haben menschenleere Strände gesehen. So könnte Goa vor 40 Jahren ausgesehen haben. Ohhh, wir waren tatsächlich im Paradies. Natürlich waren wir auch auf den klassischen Hippie-Märkten, wobei der Satuday Night-Markt noch der schönste war. Anjuna ist einfach nur riesig und bei über 30 Grad im Schatten kaum zu bewältigen. Der Mix aus Livemusik, Shows, tollen Angeboten und einer unglaublichen Stimmung zu später Stunde haben uns einfach nur überrannt. Touristisch, laut und bunt – könnte man diesen Markt beschreiben. Als absoluten Kontrast haben wir paar Tage später den Natur-Markt in Mapsa erlebt. Hier gibt es Blütenblätter in Säcken. Oder sollen es lieber 20 Kilogramm Chilli sein? Hier haben wir mit Haut und Haaren erlebt, was FÜLLE in Indien bedeutet. Das Angebot war hier für den Inder abgestimmt. Weniger Touristen, besser Preise und mehr Indien-Feeling. Von beiden Märkten haben wir zwei Videos gedreht. weiterlesen »
Autor: Silvio Fritzsche · Kommentieren
1.03.2012
Es ist wieder soweit. Die Reise führt mich nach Indien, natürlich gibt es nur einen Grund: Yoga! Und ich bin diesmal nicht allein. 23 Yogis aus ganz Deutschland und der Schweiz begleiten mich. Und doch ist diesmal alles anders. Die letzte längere Indien Goa Reise war 2007 und führte mich an den wunderschönen ruhigen Agonda Beach. Damals war ich “nur” Teilnehmer einer Yogareise. Heute habe ich meine eigene Yogatraumreise Goa organisiert und kann auf die Erfahrungen der der letzten Indienreisen zurück greifen.

Nach Indien zu Reisen ist immer wieder etwas besonderes. Viele Gedanken gehen einem im Vorfeld oder wie jetzt, bei der Zugfahrt zum Flughafen, durch den Kopf.
Als erstes ist es wirklich ein Wunder, wie schnell und auch unkompliziert man nach Indien reisen kann. Unglaublich. Frühstücken zu Hause in Deutschland. Ein russisches Hoch hat Deutschland mit teilweise minus 30 Grad fest im Griff. Und das nächste Frühstück gibt es bei 30 Grad plus in Goa. Der Körper darf einen Temperaturunterschied von Sage und schreibe 60 Grad verarbeiten. Aber lieber in die Wärme fahren, als anders rum. Noch vor 100 Jahren musste eine ganze Schiffsbesatzung mit ausreichend Proviant für viele Tage Anreise zusammenstellt gestellt werden. Heute setzt man sich an den Computer, bucht einen Flug und kann sich sogar selbst einchecken und das Online Ticket am Computer zu Hause selbst ausdrucken. Nur fliegen darf man selbst noch. Und doch ist es es gut, dass man man wenigsten einen Tag Anreise hat, damit man sich auch mental auf dieses faszinierende Land Indien einlassen kann.
Meine Taxifahrerin, die mich zum Bahnhof fuhr, fragt, ob ich als Entwicklungshelfer in Indien unterwegs sein. Nein, ich bin ein Yogalehrer. Aber im übertragen Sinne ist das auch eine Art Entwicklungshelfer. So habe ich meinen schönen “Beruf” noch gar nicht gesehen.
Auch ein zweiter Punkt berührt mich im Vorfeld unserer Yogareise. Das Internet hat uns alle zusammengeführt und im realen Leben kenne ich weniger als die Hälfte der Reiseteilnehmer. Die noch unbekannten Yogis sind mir aber keines Wegs unbekanntem wörtlichen Sinne. Facebook ist inzwischen so präsent geworden, dass man sich vorher bereits ein Bild machen kann und wir uns viel über die anstehende Goa Yogareise austauschen können. Es ist diesmal bereits vor der Reise ein Gruppengefühl entstanden. So wurden die bei Facebook registrierten Yogis auf Strandbildern, ohne dort gewesen zu sein. Viele Posten Ihre Freude über die warmen Aussichten und endlich die Sonne und angenehme Temperaturen genießen zu können. Sommer im Winter. So macht Yoga Urlaub Spaß. Natürlich kommentiere ich einen Post mit dem Songtext “…36 Grad und es geht noch heißer….das Leben kommt mir gar nicht hart vor…” von Zweiraumwohnung. An diesem Beispiel wird mir bewusst, wie schnelllebig unser Leben geworden ist. Damals, 2007 auf der letzten Goa Reise, gab es dieses Netzwerk (neudeutsch: Social Media) noch gar nicht. Ja, es ging auch ohne. Und doch möchte man es heute nicht mehr missen, auch wenn es ein ungeheurer Zeitfresser ist. Vielleicht auch wegen den vielen virtuellen Eindrücken sind Auszeiten so wichtig. Das Internet hat uns vereint, damit wir uns gemeinsam vom Alltagsstress ( und auch vom vielen Klicken im Internet) zurückziehen können. Super! weiterlesen »
Autor: Silvio Fritzsche · Kommentieren
31.01.2012

Goa kann man im Yoga Urlaub am besten mit dem Scooter oder einer alten Royal Entfield entdecken. Wie in ganz Indien ist auch in Goa Linksverkehr. Etwas gewöhnungsbedürftig für deutsche Reisegäste. Da sich aber keiner so genau an die Verkehrsregeln hält und alle in der Mitte fahren, sind die Verkehrsbestimmung relativ. Ein Scooter kann man bereis ab 300 INR (Rupien), umgerechnet 5 Euro, am Tag mieten. eine Royal Entfielt kostet ca. 1.000 INR, ca. 15 Euro am Tag.
Viele kleine Traumstände und Ausflugsziele liegen abseits und versteckt vom „Mainstream“ und sind über kleine Sandwege und unasphaltierte Straßen zu erreichen. Zur Orientierung dient oft nur ein Haus oder eine Palme. In Goa macht Motorrad- und Mofafahren noch Freude. Ein laues Lüftchen weht um die Ohren und es gibt auch noch keine Helmpflicht. Manche Touristen fahren nur mit Badehose oder Bikini bekleidet und genießen Ihren Urlaub. weiterlesen »
Autor: Silvio Fritzsche · Kommentieren
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