14.09.2010

Wenn Sie Yoga praktizieren, haben Sie sicherlich keine Zweifel daran, dass Yoga Ihnen gesundheitliche Vorteile bietet. Aber wie jede körperliche Aktivität, ist es nicht ganz ohne Risiko. Wenn Sie schon lange Yoga üben, hatten Sie selbst oder jemand anders in Ihrem Kurs bestimmt auch schon mal eine kleine Zerrung oder einen Muskelfaserriss. Verletzungen auf der Matte entstehen meist bei fortgeschrittenen Yogis, falschem Ehrgeiz oder beim Verlassen einer Yoga-Pose.
Aus Verletzungen können Sie aber auch lernen. Versuchen Sie das nächste Mal zwischen Dehnung und Schmerz besser zu unterscheiden. Dehnung ist gut aber Schmerz kontraproduktiv. Überlegen Sie bei welcher Yoga-Haltung die Probleme aufgetreten sind und lassen sich von Ihrem Yoga-Lehrer noch einmal die richtige Technik zeigen. Gerade die inneren Knie, Hamstring-Sehnen (hinterer Oberschenkelmuskel) und Iliosakralgelenke sind anfällig für Verletzungen und haben eine lange Heilungszeit. Wenn Sie herausfinden, welche Ursache zu Ihrer Verletzung geführt hat können Sie Ihre Yoga-Praxis entsprechend anpassen. weiterlesen »
Autor: Diana · Kommentieren
1.09.2010
Seit tausenden von Jahren nutzen Menschen die heilende Wirkung der Meditation. Sie alle wollen sich dem gegenwärtigen Moment bewusst werden, Kraft tanken und Ruhe genießen.

Einige beginnen, weil sie einer Empfehlung des Arztes folgen. Andere suchen die gesundheitlichen Vorteile wie Blutdrucksenkung, Stressabbau und erholsamen Schlaf. Wieder andere kommen zur Meditation weil sie sich von Angst oder schmerzlichen Gedanken befreien möchten. Ich selbst meditiere, um mehr Klarheit in meinen Geist zu bekommen, meine Intuition zu schärfen und um mich besser konzentrieren zu können.
Für Außenstehende sieht es aus wie Faulenzen oder Nichtstun. Es ist allerdings eine Kunst, um den Geisteszustand zwischen Wachen und Schlafen zu erreichen, zu der weitaus mehr gehört als nur Sitzfleisch und geschlossene Augen. weiterlesen »
Autor: Diana · 1 Kommentar
24.08.2010
Jeder der Yoga übt, hat diese 3 Worte schon x-mal von seinem Yogalehrer zu hören bekommen: „Sei im Hier und Jetzt!“ Vielleicht wissen einige nicht genau damit gemeint ist und andere sind froh, dass sie immer und immer wieder daran erinnert werden. Es ist nämlich gar nicht so einfach diese 3 kleinen Worte dauerhaft umzusetzen. Sowohl auf der Yogamatte als auch jenseits der Matte im Alltag. Es braucht viel Geduld und auch Disziplin.
Gerade wenn man noch relativ neu beim Yoga ist, ist es schwierig, ganz bei sich und auf seiner Matte zu bleiben. Die Gedanken driften und man schielt heimlich und bewundernd zu seinem Nachbarn und staunt wie gut er diese Asana schon beherrscht. Die Gedanken schalten sofort auf “Das schaff’ ich nie!“ oder „So etwas traue ich mir nicht mehr zu!“. Schade eigentlich, denn vor lauter Gedanken rund um Schwächen und Angst übersehen wir dabei unser wahres Potenzial. Das, das tief in uns steckt und nur darauf wartet geweckt zu werden. weiterlesen »
Autor: Diana · Kommentieren
28.06.2010
Für die meisten ist die Atmung eine Selbstverständlichkeit. Sie kommt und geht ganz automatisch, 24 Stunden am Tag und unser Leben lang, ohne dass wir uns darüber Gedanken machen müssen. Erst wenn sie nicht so passiert, wie wir das erwarten, registrieren wir ihre lebenswichtige Funktion. Z. B. wenn wir schlecht Luft bekommen während einer dicken Erkältung.

Ujjayi-Pranayama in Kärnten; Juni 2010. Das Hören des Tons bei der Ausatmung
© Foto: Yogatraumreise
Im Alltag schöpfen wir meist unser mögliches Atempotenzial (Lungenvolumen) gar nicht aus. Das bedeutet, dass wir nicht den vollen Umfang nutzen, um unseren Körper mit Sauerstoff zu versorgen.
Atmung bedeutet Leben – und das nicht nur im Yoga!
Im Yoga verbindet die Atmung unseren Körper mit dem Geist. Man sagt, sie sei die Brücke zwischen der inneren Einstellung und Entschlossenheit. Sobald die Atmung schneller und flacher wird, signalisiert uns unser Körper, dass wir unsere „Grenze“ überschritten haben. Die Atmung hilft uns also zwischen einem „noch ein bisschen mehr“ und „zu viel“ zu unterscheiden – ziemlich praktisch. Schwierige oder neue Yoga-Haltungen stellen uns Yogis vor besondere Herausforderungen. Es entsteht ein Spiel mit der eigenen, individuellen Grenze. Mit Hilfe einer konzentrierten Atmung beeinflusst man das Durchhaltevermögen auf positive Art und Weise und kann seine Grenze evtl. weiter verschieben. weiterlesen »
Autor: Diana · Kommentieren
27.04.2010
Die Natur strebt stets nach Vollendung – jeder einzelne Organismus, der entsteht, hat Funktionen und Kräfte, die ihm für den Notfall zur Verfügung stehen: Selbstheilungskräfte sind in Fülle vorhanden, auch im Menschen und zuweilen wirkungsvoller als vielversprechend etikettierte Apothekenprodukte. Die wundersamen, jedoch grundsätzlich vorhandenen Körperenergien verlangen im Ernstfall nur eines: die Chance des Aktiviert-Werdens.
Loma Linda University, Psychologisches Institut, Kalifornien, Frühjahr 2010: 14 Freiwillige werden in zwei Gruppen aufgeteilt – die Eine sieht sich humorvolle und komödiantisch erheiternde Sketche zuerst via Bildschirm an, die Andere einen Kriegsfilm. Die Andere erhält dieselben Programmteile zu Gesicht, nur in umgekehrter Reihenfolge. Allen Zuschauern wurde während der Darbietung der Blutdruck gemessen – gleichfalls an zwei Fällen der Hormonspiegel (Grehlin, Leptin) um den Appetit messbar herzuleiten. Für diesen Versuch ergaben sich jeweils höchst positive Werte genau dann, während die Probanden dabei waren, über die Sketche in herzhaftes Gelächter auszubrechen.
Wie allgemein bekannt, gelten Versuche mit Gruppen dieser Größenordnung grundsätzlich und in erster Linie für eines: Als Ansatz zum Weiterforschen. Jedoch dieser scheint vielversprechend: Warum sollten Singles (auch ältere), die einsam wohnen und denen es mehr und mehr an Lust mangelt, geregelte Mahlzeiten zu sich zu nehmen, nicht öfter das körpereigene Antidepressivum und Ausgleichshormon über die Teilnahme an erheiternden Tagesprogrammpunkten zu aktivieren lernen?
Lachen kann mehr, so weiß man von früheren Studien: Stress wird gesenkt (messbar sind hier die Hormone Kortison und Epinephrin), das Immunsystem gestärkt, Blutdruck und Blutfett verringert – kurzum: die Stimmung verbessert. Es ist (fast) wie Sport: Körperfunktionen “freuen” sich sozusagen, wenn man sich selbst den Angeboten für vernünftigen, klaren und reinen Frohsinn als Therapie unterzieht (wenn auch zunächst möglicherweise noch nicht mit der nötigen Lust, die sich dann aber steigert). Natürlich – Sport stärkt Muskeln, was Lachen nicht kann. Aber sonst: Erheiterte Menschen trotzen allem – auch den Tieflagen des Lebens. Am Rande bemerkt sei hier noch einmal die Einsicht Alfred Adlers: Ärger, der einem angetan wird, verfliegt just dann, sobald man sich mit etwas anderem beschäftigt – etwa mit dem Lachen. Hier nämlich Gleiches mit Gleichem vergelten zu wollen, schadet – und nicht zu knapp.
Autor: Silvio Fritzsche · Kommentieren
24.04.2010
Im Jahre 2005 wurde eine Studie mit 24 Personen durchgeführt, wahllos Männer und Frauen. Bei der Hälfte handelte es sich um professionelle Musiker mit mindestens 7 Jahren Berufserfahrung, die anderen waren musikalische Laien. Jedem Teilnehmer wurden Teile kurzer Musikstücke verschiedener Art und Schnelligkeit (eine Gesamtauswahl mit einer Länge von vier Minuten) vorgespielt, nämlich indische Klassik, Beethovens Neunte, Rap, Vivaldi, Techno und Anton Webern – jedem wurde durch einen Zufallsgenerator eine zweiminütige Pause in sein persönliches Programm eingebaut.
Während des Musikhörens waren die Probanden an Atem- und Pulsmessgeräte angeschlossen, sodass sich nun folgende Ergebnisse ergaben: Schnellere Musik (und komplexere Rhythmen) erhöhen beim Hörer die Atmung und die Herzschlagfrequenz (unabhängig davon, welchem Stil die Hörprobe angehörte: Techno und schnellere Klassik haben denselben Effekt.) Je schneller die Musik, desto höher die körperliche Anteilnahme bzw. Erregung. Entsprechend war es bei langsamen Stücken umgekehrt: Am beruhigendsten war indische Klassik – bei diesem Stil war bei jedem Probanden das langsamste Maß an Herzschlag zu beobachten. Ebenso fiel bei allen der Grad der körperlichen Erregung während der zweiminütigen Pause jeweils viel schwächer aus, als er zu Anfang gemessen wurde; bei den professionellen Musikern war dieser Effekt regelmäßig deutlicher (sie sind ja darauf eingespielt, ihren Atem mit musikalischen Hörsequenzen zu synchronisieren).
Die Anzahl der Gesamtteilnehmer einer Studie sind nicht für die grundsätzliche Bedeutung einer solchen bedeutsam. Sondern der Ausgang zeigt, dass es die Naturgesetze selbst sind, die den Menschen, der ebenfalls diesen Gesetzen zugeordnet ist, heilen oder schaden, fördern oder hindern können. Es sind dies musikalische Ton- und Melodienverläufe, die Herzmittel unnötig machen – zumindest sollte Musik als Therapie immer zunächst in praktische Erwägung gezogen werden. Akustische Wellen können in der Tat auch tatsächlich heilen.
Deshalb gilt: Alles, was im Alltag “aufregt”, erregt, ärgerlich macht (oder auch aggressive) hat es weniger verdient, “rausgelassen (was neuen Stress verursachen würde)”, oder gar mit einer “chemischen Keule” bearbeitet zu werden, sondern langsame Musik beruhigt – daraus folgt: Für die Gesundheit ist es nicht wichtig, “worüber” man sich aufregt, sondern nur “dass”. Und das kann man natürlich klingend besiegen.
Autor: Silvio Fritzsche · Kommentieren
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