Yogatraumreisen

Beiträge zum Thema Gesundheit

6.03.2010

Wellness kann von innen wirken

Psychologen haben im Auftrag der Roehampton University (London), des Uniklinikums Hamburg-Eppendorf sowie auch der Techniker Krankenkasse (TK) Ende Februar 2010 einen Versuch durchgeführt – Probanden waren Studenten, die sich zeitlich einer Prüfung näherten. Es nahmen teil: 43 Frauen, 37 Männer im Durchschnittsalter von 23 Jahren.

Zunächst wurden Fragebögen dahin gehend ausgefüllt, um die Studenten zwischen Optimisten und Pessimisten zu unterscheiden: ob sie denn guten Mutes vorangingen oder aufgeben, wenn auch schon der geringste Zweifel bestünde. Weiterhin wurden die Probanden einmal vor und einmal nach ihrer Prüfung ärztlich untersucht.

Das Ergebnis: Der Einstellung der optimistischeren Personen in dieser Versuchsgruppe zufolge sind Prüfungsvorbereitungen generell eine positive Herausforderung und nicht im geringsten als eine psychische Belastung anzusehen – in dieser Gruppe hatte praktisch niemand auch nur eine Erkältung – weder vor der Prüfung noch nachher. Währenddessen tendierten hier die “Pessimisten” dazu, die nahende Prüfung als “Stress” oder “Belastung” zu bewerten – und genau in dieser Gruppe war eine weit höhere Infektionsanfälligkeit zu beobachten.

Bei Versuchen bzw. Forschungsergebnissen in Abhängigkeit einer so geringen Teilnehmergröße besteht stets noch Wiederholungs- und Reproduzierbarkeitsbedarf, das ist unstrittig. Dennoch hat dieses Ergebnis Aussagekraft: Es geht um die individuelle Perspektive auf das Leben, die überhaupt erst Wellness im weitergehenden Sinne ermöglicht. Hier, so mag man interpretieren, hatten es die “Optimisten” bereits als Glück bewertet, sich einer Prüfung stellen zu dürfen. Gemäß etwa dem Leitsatz: “Auch wenn ich diesmal nicht bestehe, bin ich für das nächste Mal umso besser vorbereitet.”

Die ein gutes Immunsystem haben, verfügen somit über eine niedrigere Reizschwelle, Glück zu empfinden. Ursache und Wirkung ist hier umkehrbar, d. h. auch “angelernte” Optimisten können ihr Immunsystem dazu bringen, stärker zu agieren. Sogenannter “Prüfungsstress” ist hingegen nicht nur das Phänomen einer bestimmten zeitlichen Phase (es ist ja offensichtlich, dass niemals Bewährungen nur auf einen einzigen Tag im Leben zentriert sind), sondern Personen, die eben auch öfter und schneller zur Mutlosigkeit tendieren, haben stets die Chance, das Glücklichsein zu erlernen (wenn auch zuweilen mit fachlicher Hilfe).

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

2.03.2010

Mit Leib und Seele Mensch

Das Deutsche hat mit allen anderen germanischen Sprachen eine Herkunft gemeinsam: nämlich das Indogermanische. Somit lässt sich heute noch so manches indisches Wort nahezu verstehen: zum Beispiel das Wort Yoga. Das entspricht dem deutschen Wort Joch: Es geht um etwas, worüber jeder Mensch ergebnisorientiert und ohne Abweichung Kontrolle ausüben kann. Bei Yoga ist es unweigerlich das eigene Selbst. Das ist unabhängig von Herkunft, Körpergröße, Gesundheit, Alter, Geschlecht und Alltagszusammenhang möglich – es geht um das Bewusstsein des Menschen, dass er sich als organische Einheit nach außen hin abgrenzt und nach innen hin nur noch dem eigenen Willen unterjocht. weiterlesen »

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25.02.2010

Die unbändige Kraft des menschlichen Inneren

Hätten Sie das Verlangen, Ihr Energiepotenzial zu steigern? Ihr Immunsystem zu stärken? Die Kraft der zwei Herzen ständig im eigenen Körper zu spüren? Lunge und Verdauung zu einem stetigen Optimum an Leistung zu führen? Das, was Sie im Alltag erwartet, mit ruhigem Geist angehen zu können? Termingerecht und mit einer seltsam inneren Zufriedenheit Ihrem Alltag nachzugehen können, ohne Stress zu empfinden? Was Sie nicht dafür brauchen, sind die mit genau diesen Versprechen gekennzeichneten Packungen aus Drogerien und Apotheken. Auch nicht, an entsprechend angekündigten Seminaren von weither angereisten Gastdozenten teilzunehmen.

Denn die Lösung für die Steigerung Ihrer Gedächtnisleistung, Ihrer Ausdauer und die Energie dafür, sich nicht wegen unbedeutender Kleinigkeiten aus der Ruhe bringen zu lassen, liegt im menschlichen Atem und darin, wie dieser genutzt werden könnte. Pranayama, so heißt die einfachste – aber auch grundsätzlichste – der Yoga-Atemtechniken, die es lehrt, weiterlesen »

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

20.02.2010

Dein Körper ist wie ein Bankkonto

»Der Körper ist wie ein Bankkonto. Nur wer genügend einzahlt, kann auch etwas abheben.« Andrea L’Arronge.

In Zeiten einer Wirtschafts- und Finanzkrise kann dieser Vergleich für manchen etwas irreführend sein. Aber näher betrachtet stimmt er Vergleich. Genau wie große Teile der Bevölkerung eigentlich über ihre Verhältnisse leben und mehr abheben, als einzahlen – und sich so immer mehr verschulden, geraten wir auch mit unserem Körper in die roten Zahlen. Das geht eine ganze Zeit gut und dann gibt es einen Knall. Auf dem Finanzmarkt platzt die Blase aus Überbewertungen und undurchsichtigen Finanzprodukten und es werden Regelungen der Harmonisierung und Selbstkontrolle gefordert. Und persönlich auf unseren Körper gesehen, fallen wir in tiefes Loch und sind alles andere als in unserer Mitte. Die Yoga-Philosophie beschreibt ein Zurück zum einfachen Leben mit mehr Zufriedenheit und Respekt gegenüber jedem Mitmenschen. Mögen wir alle glücklich und frei sein. Lasst uns auf unser Bankkonto aber auch auf unser Körper-Konto mehr einzahlen als abheben und gönnen wir uns Momente des Rückzug und der Ruhe. Die stressgeplagten New Yorker Broker machen nun auch Yoga und atmen die Finanzkrise für ein paar Minuten weg.

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19.02.2010

Atme ruhig und verliere den Schmerz

Der Mensch atme langsam, intensiv und bewusst – so wie es die Yoga-Lehre vorschlägt – und werde fähig, genau dadurch eigenen körperlichen Schmerz auf ein Minimum zu reduzieren. Und zusätzlich trägt er dazu bei, emotional ruhiger zu werden. Ergebnisse eines wissenschaftlichen Versuchs legen dies nahe, der an der Universität in Tempe, Arizona, USA durchgeführt und in der aktuellen Ausgabe des medizinischen Fachorgans “Pain” veröffentlicht wurde.

Die Studie erhob Messwerte über das Schmerzempfinden einer Kontrollgruppe von 27 Frauen, die unter Fibromyalgie (einer chronischen Schmerzkrankheit) leiden sowie einer Versuchsgruppe von 25 Frauen desselben Alters. Es stellte sich nun heraus, dass die Frauen, die begonnen hatten, langsamer zu atmen, immer weniger messbar gegen einen gemäßigten Schmerzimpuls reagierten, der ihnen mechanisch auf dem Handballen zugefügt wurde. Zudem stuften sie aus eigenem Empfinden heraus den Schmerz als geringer ein und erklärten, sie fühlten sich emotional wohler, sobald sie ihre Atemfrequenz um die Hälfte verringerten. Dieser Effekt ergab sich jedoch in einer deutlicheren Weise bei der Versuchsgruppe weiterlesen »

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

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