Yogatraumreisen

Beiträge zum Thema Allgemein

2.05.2010

Komm mit auf eine Yogatraumreise

Sie lieben Yoga? Sie gehen gern auf Reisen? Dann sind Sie hier richtig!

Yoga, Wandern, Strand und Meer. Der touristisch noch unerschlossen Norden der Toskana ist unser Yoga-Reiseziel. Auf uns warten grüne Kastanienwälder, fantastische Farben und Sonnenuntergänge, viel Zeit um Yoga zu üben und nicht zu vergessen: leckere italiensch-vegetarische Vollpension. Das Convento, ein ehemaliges Kloster aus dem 15. Jahrhundert lässt uns Ankommen und den Alltag vergessen. Unsere Yogareisen (ab 650,00 Euro/Person) eigenen sich insbesondere auch für Yoga-Neulinge, die bisher keine oder wenige Erfahrung im Yoga haben. Wir bieten einen separaten Grundkurs und fortgeschrittene Yogastunden an. Einen Eindruck von unseren letzten Yogareisen bekommst Sie beim Lesen unserer Reiseberichte. Weitere Reiseziele unserer Yogatraumreisen sind Kärnten, die Nordsee und Goa/Indien.

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Autor: Silvio Fritzsche   ·   2 Kommentare

27.04.2010

Zur Freiheit berufen – Menschsein und Wirklichkeit

Was ist Yoga? Nicht eine einzige Antwort ist richtig, sondern viele. Jeder, der sich jener 5.000-jährigen Art und Weise der menschlichen Selbsterfahrung anschließt, wird erfahren, dass es sich bei “Yoga” tatsächlich um eine eigentlich unüberschaubar verwobene mannigfaltige Vielgestalt an theoretischen Ansätzen, erfahrungsorientierten Einsichten und kulturspezifischen Leitsätzen für das alltägliche Leben handelt. Warum so eine Bandbreite? Weil es nur das individuelle Yoga gibt. Sich nämlich seines eigenen Wesens, der Möglichkeiten der eigenen Kraft- und Willensausformung bewusst zu werden, ist das Ziel. Anders gesagt: Jedes einzelne aller menschlichen Individuen ist frei für eine vollendete Entwicklung des eigenen, einmalig persönlichen Potenzials – und somit seiner Natur nach frei von Zwängen und Fremdbestimmung.

Yoga zu beschreiben, heißt, jedem Menschen die Tatsächlichkeit seiner realen und ungebundenen Freiheit nahezubringen – dies etwa mit einem Frageansatz wie dem Folgenden: Wie kann jeder Mensch individuell erfahren, dass er innerlich frei, unabhängig von anderen, mit einem hoch entwickelten Quantum an Eigenkräften versehen, und dennoch eingefügter Teil menschlicher Gemeinschaft ist?

Yoga ist immer und zuerst die Lehre über die eigene Freiheit:

(a) von der alltäglichen Ablenkung für die Konzentration (“Raja-Yoga”),

(b) von körperlichen Reflexen für die Fähigkeit, den Körper zu beherrschen (“Hatha-Yoga”),

(c) von den Strukturen bisherigen Wissens für den Erwerb weiterer neuartiger Erfahrungsebenen (“Jnana-Yoga”),

(d) von dem Willen, sich selbst zu genügen hin zu der Bereitschaft, zu dienen (“Karma-Yoga”),

(e) von gefühlten Einschränkungen für die Fähigkeit, sich als Teil des Göttlichen zu begreifen (“Bhakti-Yoga”),

(f) von den anerzogenen Begriffen über die Realität für die Wahrnehmung einer transzendentalen Wirklichkeit

und

(g) von einem anerzogenen Verständnis für Musik und Gesang für eine Erfahrungswirklichkeit der eigenen Person als individuell schwingenden Klangkörper (“Mantra-Yoga”).

Folglich – und dies versteht sich von selbst – gehört es gewissermaßen zu einem “allgemeinen yogischen Grundsatz” das eigene Ich davon als frei zu empfinden, sich selbst zu Empfindungen und Aktionen reizen zu lassen, die etwas mit Neid, Eifersucht und Gewalt zu tun haben. Die wichtigen Reize für den eigenen Menschen liegen in ihm selbst – damit umzugehen, erfüllt ein Menschenleben zur Genüge. Das, so könnte man als eine der berechtigten Antworten kennzeichnen, ist Yoga.

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

19.04.2010

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15.04.2010

Bilderwall

Autor: Silvio Fritzsche   ·  

6.04.2010

Ein Versuch, Yoga und eine Korrelation

Meditation ist Tradition seit Jahrhunderten – mit dem Anspruch, die Seele zu beruhigen und inneren Frieden zu erlangen. Die Zeitschrift “Psychological Science” nun dokumentierte im Jahre 2009 die Beweisführung, dass eine bestimmte Form der Meditation vorübergehend die menschliche Fähigkeit schärft, Eindrücke des räumlichen Sehens quasi als bewusste Langzeiterinnerung zu speichern.

Es hatte immer schon Beispiele von buddhistischen Mönchen gegeben, die sich nahezu fotografisch eine visuelle Wahrnehmung stundenlang einzuprägen vermochten. Es ist hingegen normal, dass man eigentlich bereits nach wenigen Sekunden nicht mehr in der Lage wäre, jedes Detail eines Sichteindrucks zu erinnern. Nun hatte man an der George Mason University (Washington, D. C.) den folgenden Versuch durchgeführt:

Drei Gruppen Probanden bekamen die Aufgabe, sich in aller Deutlichkeit ein dreidimensionales Bild einzuprägen. Dann folgte die eine der göttlichen Yoga-Meditation, die andere einer beliebigen, nicht auf ein bestimmtes Bild fixierte Meditation und die dritte gar keiner Meditationstechnik. Danach wurden Aufgaben gestellt, die sich auf das Erinnern des dreidimensionalen Bildes bezogen (z. B. im Detail beschreiben oder es aus einer Anzahl anderer sehr ähnlicher Bilder herauszusuchen).

Die göttliche Yoga-Meditation beinhaltet, ein jeder möge sich auf ein Bild konzentrieren, was ihm am meisten bedeutet (normalerweise ein religiöses Bild des individuellen Glaubens), die andere Meditationsstrategie beinhaltet, sich gar kein Bild anzusehen, sondern seinen Gedanken zu folgen.

Bei diesem Versuch nun waren es die Yoga-Teilnehmer, die die Erinnerungsaufgaben am besten lösten; d. h., unabgeschlagen prägte sich bei ihnen am besten, sichersten und längsten das ursprüngliche Merk-Bild ein. Der Versuch ergab – wie so oft – nur eine Korrelation (eine zufällige Gleichzeitigkeit) und erklärte überhaupt nichts.

Aber die Hoffnung besteht, dass jahrtausendealtes Yoga doch einen bestimmten Sinn beinhaltet; insbesondere, wenn es hierbei darum geht, den menschlichen Körper als das zu sehen, was er ist, nämlich als einen Organismus, der nach außen und innen abgegrenzt ist und so den Auftrag der Stimmigkeit hat.

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren

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