Yogatraumreisen

yogafrosch

18.07.2010

P wie Patanjali

Wer sich näher oder intensiver mit Yoga beschäftigt, wird an diesem Namen nicht vorbeikommen: Patanjali.

Man weiß nichts Genaues über Patanjali, doch umso mehr mystische Geschichten kreisen um den spirituellen „Helden“. Einige behaupten sogar, er hätte Yoga erfunden, doch das stimmt nicht. Yoga, gab es auf jeden Fall schon vor ihm, doch er schrieb sein Wissen auf eindrucksvolle Art auf. In den ältesten der Upanishaden gab es bereits Hinweise auf Pranayama.

Er wird oft respektvoll als der große Weise bezeichnet. Denn neben dem Yoga Sutra, der Grundlage des Yoga-Systems hat er noch viele weitere Abhandlungen, u. A. zur ayurvedischen Medizin oder Sanskrit-Grammatik geschrieben.

Wann ist er geboren?

Der Legende sagt man, dass er um Yoga auf der Erde zu lehren buchstäblich vom Himmel fiel.

Der genaue Geburtstag variiert ja nach Tradition. Während Einige sagen, dass er im 3. Jahrhundert v. Chr. lebte, sagen andere dass er im 6. Jahrhundert n. Chr. gelebt haben muss. Eines ist sicher, es ist unglaublich lange her und keiner kann sich daran erinnern. ;-)

Es gab eine Frau namens Gonika, die sich nichts Sehnlicheres wünschte als ein eigenes Kind. Sie betete regelmäßig zu Gott und flehte ihn fast an, ihren Wunsch doch zu erfüllen. Diese Gebete hörte und erhörte Hindugott Vishnu, der Erhalter oder Bewahrer.

Als Gonika das nächste Mal irgendwo am Fluss Ganges ihre Opfer brachte, schöpfte sie am Ende Wasser mit ihren nach oben gerichteten Handflächen. In diesem Augenblick fiel (Pat-) etwas vom Himmel in ihre umgedrehten Handflächen (-anjali).

Wie sah er aus?

Das was in ihre Hände fiel war ein Geschenk Gottes – ein Kind in Form einer kleinen Schlange. Sie war noch mehr erstaunt, als er in wenigen Augenblicken, eine halbe menschliche Gestalt angenommen hatte. Findet man Bilder von Patanjali, so sieht man ihn einem menschlichen Torso, der sich aus den Windungen der allmächtigen Schlange, im Augenblick der Schöpfung erhebt. Die Schlange verkörpert die kreative Energie.

Patanjali hat allerdings nicht zwei, sondern vier Hände. Zwei Hände sind meist in Namasté-Haltung, dem traditionellen indischen Gruß. Die anderen beiden sind angehoben. Eine Hand hält eine Muschel, die die Energie des Klanges verkörpert. Seine andere Hand hält einen Diskus, der sowohl das drehende Rad der Zeit und damit das verbundene Gesetz von Ursache und Wirkung verkörpert.

Was war das Besondere an ihm?

Trotz seines Aussehens konnte er von Geburt an voll kommunizieren und das auf sehr intellektuelle Art und Weise, die man sonst mehr mit den Sehern assoziierte.

Man kann an Vielem zweifeln aber nicht daran, dass das Yoga Sutra ein schlüssiger Ratgeber ist, der Millionen von Menschen über Epochen hinweg versucht die Yogaphilosophie näher zu bringen und einem hilft sich selbst besser zu erforschen und kennenzulernen.

Gastbeitrag vom Blog www.Diana-Yoga.de

Und wo geht die nächste Yogareise hin?
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Omm & weg!

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Autor: Diana Rick   ·   Kommentieren   ·   Trackback

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