5.07.2010
O – wie OM
Warum wird beim Yoga „OM“ getönt?
Für viele Yoga Anfänger wirkt das „Singen“ beim Yoga oder auch Chanten genannt, auch wenn es nur das OM, ist sehr befremdlich. Je nach Yoga-Richtung und Yoga-Lehrer, gehört das OM zum Yoga wie das Amen in der Kirche, obgleich es mit Religion nichts zu tun hat.

Stille OM- Meditation und OM-Symbol im Ramana Maharshi Ashram Indien
© Foto: Yogatraumreise
Was bedeutet OM?
Das OM steht für die Urvibration und ist das bekannteste Mantra. Das klassische OM wird auf die CIS-Frequenz, 136 Hertz eingestimmt, die den Grundton des Erdumlaufs um die Sonne wider spiegelt – ein immerwährender Ton. Das OM existiert weit über die Yoga-Welt hinaus und gilt in Asien sowohl unter Buddhisten als auch unter Hinduisten als heilig und wird noch immer verwendet. OM steht daher symbolisch für die göttliche Kraft.
Man sagt, dass mit OM alles was mit Worten ausgedrückt werden kann, gesagt ist. Interessanterweise beginnt das Sanskrit-Alphabet (die Sprache der internen Vibration) mit O und endet mit M.
Warum chantet man beim Yoga OM?
Hier ein einfaches Beispiel:
Stellen Sie sich vor, Sie gehen in die Oper zu einem klassischen Konzert. Sie setzen sich auf Ihren Platz und warten darauf, dass das Konzert beginnt. Plötzlich hören Sie, wie alle Instrumente im Orchestergraben durcheinander und schief losspielen. In diesem Moment werden die Instrumente gestimmt, um alle Töne in Gleichklang zu bringen, damit überhaupt ein Konzert entstehen kann.
Übertragen wir das nun auf Yoga.
Wir kommen nach der Arbeit abgehetzt zum Yoga. Sie haben sich vielleicht gerade geärgert, ein Anderer hat Kopfschmerzen und ein Dritter freut sich über den Sonnenschein. Zu diesem Zeitpunkt sind wir sozusagen die „ungestimmten Instrumente“ des Orchesters. Chanten wir nun OM am Anfang, bringt uns das in Einklang und schafft eine Einheit der Gruppe. Alle haben die gleiche Intention, nämlich das Ziel des Yoga zu erreichen. Das OM bringt uns in die gleiche Schwingung. Ein getöntes OM beruhigt aufgrund der internen Vibration Körper und Geist und bereitet Sie optimal auf Yoga vor.
Das OM gilt auch als Ritual der Höflichkeit. Rituale der Höflichkeit kennen Sie vielleicht aus den asiatischen Kampfkünsten, wo sie nicht wegzudenken sind.
Wie tönt man nun OM richtig?
Um Ihnen die Angst zu nehmen, es gibt kein richtig und kein falsch. Das OM besteht eigentlich aus 3 Buchstaben, dem A, dem U und dem M. Beim Chanten, zieht man die 3 Buchstaben so in die Länge, dass A und U zu einem O verschmelzen: „Aaaaaa-Uuuuu-Mmmmm“. Wenn Sie A tönen, spüren Sie die Schwingung am meisten in Ihrem Herzen. Das U vibriert im unteren Bauch. Beim M steigt die Vibration in den Kopf, genauer gesagt zur Krone unseres Kopfes.
Wenn Sie regelmäßig mit der gleichen Gruppe OM tönen, werden Sie feststellen, dass sich der gemeinsame Ton immer stärker annähert und tiefer wird.
Freuen Sie sich auf das nächste OM und achten Sie mal auf die Energie, die sich im Raum ausbreitet. Können Sie sie spüren?
Gastbeitrag vom Blog www.Diana-Yoga.de

Und wo geht die nächste Yogareise hin?
Hier gibt es alle Termine im Überblick.
Omm & weg!
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Autor: Diana Rick · Kommentieren · Trackback



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