5.09.2009
Reiseziel Santorini
Santorini – die Vulkaninsel, ist das gewaltigste Naturerlebnis der Kykladen. Um 1640 v. Chr. ereignete sich die schwerste Naturkatastrophe, der Vulkanausbruch, der das heutige Kraterrund mit einer großen – Santorini, 76 qkm und zwei kleineren Inseln – Thirassia, Aspronisi – entstehen ließ. Dort, wo sich vormals der Vulkankegel erhob, reicht der Krater, die Caldera, bis 400 m in die Tiefe. Dickflüssiges Gestein, welches unter dem Vulkan im Inneren der Erde geblieben war, sprudelt von Zeit zu Zeit in der Mitte der gewaltigen Caldera hervor und lässt so langsam die Inseln Palea und Nea Kameni entstehen. Diese folgenden Eruptionen verliefen sanft und verursachten für die Bewohner der Insel keine schwerwiegenden Probleme. Seit dem letzten Ausbruch von Nea Kameni im Jahr 1950 befindet sich der Vulkan von Santorin in einem Zustand der Ruhe.
1956 zerstörte in einer Minute ein schweres Erdbeben viele Siedlungen Santorini´s. Viele Bewohner verließen die Insel, viele kehrten nie zurück. Durch den Beginn des Tourismus Anfang der 70er Jahre erholte sich Santorin. Heute sind nur noch wenige vom Erdbeben zerstörte Häuser zu sehen.
Nachdem erst neben Wein auch Tomaten, gelbe Erbsen und Getreide auf der Insel angebaut wurden, haben auch die Touristen in der Landwirtschaft Veränderungen gefördert. Die Qualität des santorinischen Weins, gewachsen an kreisförmig gewundenen Rebstöcken dicht über dem Lavagestein, wurde ständig verbessert und lässt auf eine Verkostung neugierig machen.
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Autor: Silvio Fritzsche · Kommentieren · Trackback



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