Yogatraumreisen

yogafrosch

15.09.2009

Ein Yoga-Retreat fordert Neugier und Offenheit

„Wer eine Reise tut, hat etwas zu erzählen.“ So lautet ein bekanntes Sprichwort. Man könnte es ergänzen und sagen: „Wer ein Yoga-Retreat bucht, tut sich selbst etwas Gutes!“. Mein erstes Yoga-Retreat habe ich vor über 7 Jahren gebucht; es ist eine Verbindung aus Urlaub und Yoga-Workshop. Damals führte mich die Reise zum Kriya-Yoga in den Süden Indiens zu den heiligen Yogi-Stätten. Drei Wochen eintauchen in die mystische und farbenfrohe Welt Indiens. Viele Erfahrungen die unvergessen bleiben. Hier habe ich meine Begeisterung für Yoga-Reisen entdeckt. Es folgten Yogaferien auf Kreta, Italien, Ibiza, Korfu oder das Aussteigerparadies Goa am indischen Ozean mit seinen malerischen Stränden. Eines haben alle Reisen gemeinsam, ich habe viele neue und interessante Menschen kennen gelernt. Mit einigen halte ich heute noch Kontakt und den ein oder anderen trifft man auf einer Reise wieder. Die Yogawelt ist klein und man kennt sich.

In so einer Yoga-Woche hast Du die Möglichkeit, viel tiefer in die Praxis einzutauchen. Und vielleicht lernst Du für Dich ganz neu zu begreifen, was Yoga eigentlich ist. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass so ein Urlaub zu einem Meilenstein in Deiner Praxis werden kann. Die Kombination aus intensiver und regelmäßiger Yogapraxis, gesunder und vegetarischer Verpflegung und Freizeit ermöglichen es Dir, weiter voranzukommen und letztendlich auch persönlich zu wachsen. Es sind befreiende und bereichernde Erfahrungen, die Dich den Alltag vergessen lassen. Jeder hat eine andere Motivation an so einen Yoga-Urlaub teilzunehmen. Mein Antrieb in erster Linie war immer die Neugier an der Yoga-Praxis und gleichzeitig die Chance zu nutzen, andere Länder und Kulturen zu entdecken. Oft finden Retreats an speziellen Kraftorten der Welt statt. Die Energie und den Geist dieser Plätze gibt es inklusive und lassen so eine Reise zu einer unglaublichen Erfahrung werden. Eine Woche Yogaurlaub können das Potenzial von drei Wochen „normalen“ Erholungsurlaub haben. Du glaubst das nicht? Probier es aus!

Natürlich steht auf so einer Reise die Yoga-Praxis im Vordergrund. Je nach Reiseanbieter kannst Du drei bis fünf Stunden Yoga täglich üben. In einer Woche sind das bis zu 25 Stunden, dieser intensiven körperliche und mentalen Erfahrung. Mein persönlicher Rekord waren täglich 10 Stunden Kundalini und Anusara-Yoga-Praxis. Das hat mich persönlich an meine Grenzen gebracht und ich habe mich herausgenommen und mir eine Pause gegönnt. Sich Herausnahmen – ist ein wichtiger Punkt. Jeder Mensch ist verschieden. Du musst Dich vom „vorgegebenen“ Yoga-Pensum nicht abschrecken lassen. Du hast zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, Pause zu machen oder auch eine Session ausfallen zu lassen. Kein Yogalehrer hat damit ein Problem. Im Gegenteil – bei unseren Reisen ist das ausdrücklich gewünscht und zeugt letztendlich von innerer Stärke.

Das gemeinsame Üben in den Yogastunden, das gemeinsame Essen und die freien Stunden dazwischen mit viel Zeit zum Reden schweißt zusammen und es entsteht eine spezielle Gruppendynamik. Wir als Organisatoren einer Yogareisen geben nur den Rahmen für die Woche vor. Das letztendliche Programm macht die Gruppe selbst. Oft können Wünsche von Reiseteilnehmern berücksichtigt und umgesetzt werden. Ein Yogaurlaub ist kein normaler Urlaub. Es geht vielmehr um ein sich Öffnen und das was geschieht, zuzulassen. Yoga ist angekommen im Leben. Die Erfahrungen, die Du auf einer Reise machst, kannst Du in Deinen Alltag integrieren. Es sind Quellen der Inspiration und neue Perspektiven eröffnen sich. Auf Deiner persönlichen Entdeckungsreise wünsche ich Dir viel Spaß.

Namaste’


Ähnliche Beiträge:

Gebe eine Bewertung ab

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading ... Loading ...

Autor: Silvio Fritzsche   ·   Kommentieren   ·   Trackback

Kommentieren

Angabe nötig

wird nicht angezeigt

Berechne die Summe aus 7 + 9 ?