Yogatraumreisen

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12.10.2011

Interview Maegan Gorbett. Street Art Yoga in Berlin

Neu & einzigartig! Urban Yoga PLUS Street Art erstmals in Berlin!

Über Facebook bin ich auf das erste Urban-Yoga-Retreat *Peace, Art & Asanas* Retreat in Berlin aufmerksam geworden. Ein Mix aus Yoga, Berlin-Sightseeing und viele Insider Tipps wurden mir versprochen. Erhalten habe ich einen faszinierenden Blick und wunderbare Impressionen einer schrillen und bunten Metropole von Europa. Die Idee und Umsetzung dieses einzigartigen Projektes des URBANYOGA hatten Maegan (USA) und Kyra (NL). Ich nutze die Chance und lade Maegan zum Interview ein. Maegan ist Amerikanerin und antwortet freundlicherweise in Deutsch ;-)

street art yoga Berlin

Maegan, das erste Urbanyoga Retreat in Berlin innerhalb kurzer Zeit ausgebucht. „Peace, Art & Asanas“ scheint beliebt zu sein. Wie kam es zu der Idee und habt Ihr schon Erfahrungen mit Yoga-Retreat?

Die Idee kam uns im Januar 2011, als Kyra zu Besuch in Berlin war, um Ideen für ihre eigene, persönliche “Urban-yoga-inspiration-Retreat” zu sammeln: Ich hatte bereits vor langer Zeit die Idee, eine kleine inspirierendene Reise in Berlin für kleine Gruppen zu organisieren. Kyra hatte den Wunsch, eine inspirierende Yoga Reise nach Berlin für ihre eigenen Yoga-Schüler zu organisieren. Die Idee gefiel mir sofort und wir wollten das Projekt zum Leben erwecken! Das war die Geburtsstunde unseres Urban-Yoga-Retreats (www.urbanyogaberlin.com) in Berlin :)

Kyra und ich arbeiten beide im Detox-Kuuroord-Zentrum in Portugal (www.conmigo.nl),wo wir Entgiftungswochen organisiert. Kyras Aufgabe war es in der Vergangenheit, die Yoga Urlaube zu organisieren. Das Urban Yoga Berlin war die Reise, die ich größenteils selbst organisierte. Es war eine echte Lernerfahrung für mich! Arbeiten in einem Yoga Seminarhaus und die eigene Yogareise zu planen, sind zwei unterschiedliche Dinge. Die gemeinsame Idee umzusetzten, Ideen zu verwirklichen und den Gäste möglichst viel zu bieten, war für mich eine große Freude und ich liebe diese Art der Beschäftigung.

Du hast das erste Retreat zusammen mit Kyra aus den Niederlanden organisiert. Woher kennt Ihr Euch und gibt es neue gemeinsame Projekte?

Wir kennen uns von dem wundervollen Yogaplatz in Utrecht, Niederlande: Yoga Moves (www.yogamoves.nl). Kyre lernte und lehrte Yoga und ich hatte meine eigene Massage-Praxis. Es war eine familiäre und freundliche Atmosphäre und es wir verstanden uns sofort. Kyra arbeitete bereits bei Conmigo Kuuroord in Portugal und sie führte mich in das Team, ein so dass auch ich Yoga mehr und mehr lernen konnte. Es war eine große Bereicherung für mich. Wir beide waren sehr aufgeregt, wie das erste “Yoga Street Art” Retreat gelingen möge und wie sich heraushe´gestellt hat, war es ein voller Erfolg für alle. Deshalb möchten wir 2012 zwei Retreats dieser Art in Berlin organisieren. Kyra und ich verbinden viele gemeinsame Interessen und die Liebe zu Berlin und das, obwohl wir in zwei verschiedenen Städten leben. Wir fühlen uns einander stark verbunden. Wir unterstützen uns definintely einander aus der Ferne!

Berlin ist so groß und reich bestückt an Street-Art-Plätzen. Was ist Dein persönlicher Favorit und kannst Du ihn kurz beschreiben, was das besondere an dem Ort ist?

Berlin ist total voll an Street-Art Orten, aber ich glaube, mein Lieblingsplatz ist Haus Schwarsenberg Hoffe auf Rozenthalerstrasse 39 in Mitte: www.haus-schwarzenberg.org Es ist ein völlig freier Platz für lokale und internationale Street-Künstler. Sie kommen einfach hier her und machen “ihr Ding”. Gleichzeitig hat der Ort eine große historische Bedeutung: Es gibt 3 Museen, die sich der Geschichte des jüdischen Volkes widmen während des Zweiten Weltkriegs. Hier gibt es auch einen Street-Art-Shop, eine Galerie, ein wunderbares Kino, und zwei große Cafés. Dieser Ort zeigt wirklich den Geist von Berlin: Ein Ort mit Geschichte und die Liebe zur Kunst und Freiheit. Auf unserer Wanderung haben wir den Spirit dieses Platzes erlebt. Von außen ist es einschüchternd und dreckig. Aber sobald man zu Fuß sich innerhalb der Mauern bewegt, erlebt man eine ganz neue Welt. ,Ich liebe einfach dieses Element.

yoga_street_art_berlin_bilder

Das erste Urban Retreat in Berlin ist nun vorbei. Wie ist Dein persönlicher Eindruck über den Verlauf? Was kam besonders gut an und was möchtet Ihr in Zukunft noch anders machen?

Das erste Urban Yoga Retreat fühlt sich großartig an: Wir waren eine wunderbare große und gemischte Gruppe von freundlichen Menschen, Yogis und Yoginis aus unterschiedlichen Städten und Ländern. Der Mix aus leckerer Bio-Kost, zusammen mit Street-Art und Yoga war für alle ein goldenes Konzept . Ein paar Änderungen werden wir in Zukunft machen. Wir suchen neue faszinierende Plätze für die gemeinsame Yogapraxis und auch neue Restaurants. Es war wirklich lustig und gemütlich, mit allen bei mir zu Hause zwei mal zu Essen. Aber es war auch recht arbeitsintensiv: Es ist sinnvoller, wenn ih jemanden furs Kochen habe, um mit den Gästen mehr Zeit zu haben. Kyra und ich habe auch ein paar neue Überraschungen im Kopf, wollen diese aber noch bis zum nächsten Retreat geheim halten ;-)

Die letzte Frage darfst Du Dir selbst stellen. Was wolltest Du schon immer gefragt werden und bitte antworte gleich selbst darauf. Danke.

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Ha Ha! :) Gute Frage! Wie wäre es damit: Welche Träume haben die Menschen in Berlin, die sie gern verwirklichen möchten? Ich habe auch eine persönliche Vision für die nächsten zehn Jahre. Gern möchte ich einen multi-funktionalen-Raum schaffen. Berlin ist hierfür ideal. Ich denke, es wäre toll, ein gesundes Café (mit frisch gepressten Säften, Suppen, Backwaren und Bio-Wein und Bier), zusammen mit einer Yoga-Schule, Massage / Wellness-Raum und (street-art) Galerie und Boutique unter einem Dach zu vereinigen. Ich denke, an einen wirklich warmen, freundlichen und inspirierenden Ort. Und wenn ich die Idee nicht selbst umsetzen bzw. Anfangen kann, so hoffe ich, dass jemand meine Idee stiehlt und ich komme um dann dort zu arbeiten ;-) Ich denke, Berlin wäre der perfekte Ort, um einen solchen Raum zu schaffen. Ein Ort um ein Gefühl von Kreativität, Community & Inspiration zu generieren! Und zwischen all diesen Träumen, ich würde gerne eine Berliner-Mama eines Tages werden! ;)

Dank Silvio !!!!!

Impressionen vom Urban Yoga Wochenende in Berlin

(Bitte auf das Vorschaubild klicken!)

 


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Autor: Silvio Fritzsche   ·   2 Kommentare   ·   Trackback

2 Kommentare | Eigenen Kommentar schreiben

  • 1. Kommentar von Silvio Fritzsche am 12.10.11 um 21:09
  • Out Door Yoga in einem ehemaligen Bahnhof zu üben, das JETZT ein Sammelpunkt für alle partyhungrigen Berliner geworden ist, die zu harten Beats bis in den nächsten Tag durchtanzen, kann schon eine ganz besondere Erfahrung sein! Nicht nur der Hörsinn ist aktiver, auch der Riechsinn war sehr aktiv. Manchmal habe ich mir gewünscht, er wäre gar nicht aktiv, damit mir der schöne dezente Uringeruch erspart bleibt. Urban Yoga ist eben kein Luxus-Tempel-Yoga. Eddy, ein behüteter Münchner, stellte ganz überrascht fest: “Berlin ist die Stadt mit der höchsten Glasscherbendichte Europas”. Ja! Wie recht Du hast und es stinkt in jeder Ecke nach Urin, könnte ich noch hinzufügen.

    Und gerade deshalb lieben wir BERLIN. Lebendigkeit und mehr SEIN als Schein, und nicht Schein als SEIN! Ich komme wieder, keine Frage!! Urban Yoga Outdoor “ganz anders” und in INdoor – ganz “normal”. Wer will schon NORMAL sein?

  • 2. Kommentar von *Yoga TraumReise* | Urban am 17.10.11 um 23:04
  • [...] bodacious, grateful shout-outs go to Silvio Fritzsche for his wonderful article/interview with me, for this video that he made, and for his lovely presence at the first edition of the Urban [...]

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