11.03.2011
Grüne Metropole Berlin

Berlin ist eine Reise wert – dies gilt um so mehr, wenn man ökologisch interessiert ist. Viele Anlaufstellen und Attraktionen bietet die Hauptstadt ihren Besuchern, die Wert auf Nachhaltigkeit und Bewusstsein legen. Dies ist in Berlin nichts neues, bereits Ende der 70er Jahre eröffnet hier der erste Bioladen in Kreuzberg. Auch der größte Biosupermarkt Europas ist in Berlin beheimatet.
Ohne Auto Berlin erkunden
Touristen können das Auto bei einem Besuch bequem stehen lassen. Umweltbewusst wird man mit einem Velotaxi oder einer Rikscha von einem Fahrer unter Einsatz dessen Muskelkraft von Punkt A nach B durch die Straßen Berlins chauffiert. Übers Wasser bietet sich eine Tour mit einem Solarboot an, welches durch das Regierungsviertel und über den Landwehrkanal fährt. Während dieser Fahrt erfährt man außerdem einiges über die Nutzung von Solarenergie im Alltag dieser Metropole.
Grünflächen en Masse
Zum Entspannen begibt sich man sich in einen der zahlreichen Parks. Etwa 27 Prozent des Stadtgebietes sind als Grünfläche verschiedenster Art gekennzeichnet. Der stillgelegte Flughafen Tempelhof bietet seit 2010 auf 250 Hektar Platz auf zahlreichen Wiesen zum Spaziergehen oder gemütlichen Beisammensein; Skater nutzen die Fahrbahnen, um ihre Künste zu demonstrieren.
Ökolandbau im Prinzessinnengarten
Der Prinzessinnengarten, der 2009 eröffnet wurde, ist ebenfalls einen Besuch wert. Auf 6.000 Quadratmetern wachsen hier alte Kartoffelsorten, verschiedene Kräuter und Gemüse. Da der Boden mit Schadstoffen belastet ist, wachsen die Pflanzen in Kisten, die im Winter in die Kreuzberger Eisenbahn-Markthalle umsiedeln. Neben Ökolandbau wird hier aber auch eine besondere Art des Zusammenlebens und Miteinander gepflegt. Alte und neue Kreuzberger, Kinder und Künstler sorgen sich gemeinsam um die Pflanzen, pflegen und ernten sie. Auch Patenschaften für einzelne Beete können übernommen werden. Für dieses Engagement erhielt der Prinzessinengarten 2010 den Utopia-Award.
Grüne Küche genießen
Grüne Küche bieten zahlreiche Restaurants und Lokale. Das Restaurant „Margaux“ mit Koch Michael Hoffmann wurde im Feinschmecker-Guide 2011 zum Koch des Jahres gewählt. Wie das „Margaux“ legen die Inhaber der vegetarischen Szenelokal Chipps und Cookies Cream großen Wert auf selbst angebautes Gemüse.
Wer selbst kochen will, findet donnerstags auf dem Kollwitzplatz den größten Biomarkt Berlins. Freitags gibt es auf dem Lausitzer Platz und samstags auf dem Chamissoplatz weitere Biomärkte. Ökologisch orientiert ist ebenso die Marheineke-Markthalle, die die ganze Woche geöffnet ist.

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Autor: Linda · Kommentieren · Trackback









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