21.08.2010
S wie Sanskrit
Sanskrit – Was ist das?
Die Einen sagen, dass es die ursprüngliche Sprache der Brahmanen (Priester) ist, die anderen sagen es ist die Sprache Indiens oder die Sprache der internen Vibration. Ich sage, alles ist richtig.
Fakt ist, dass es verschiedene Formen von Sanskrit gibt und sie im Hinduismus und im Yoga noch immer eine große Rolle spielt. In einigen Regionen Indiens wird Sanskrit noch als Muttersprache gelehrt. Sanskrit gilt nach wie vor als heilige Sprache, da die alten Schriften (Yoga Sutra, Hatha-Yoga-Pradipika, Upanishaden, Bhagavad-Gita,…) in Sanskrit verfasst wurden. Die Entstehungsgeschichte von Sanskrit geht auf ca. 1.200 – 2.000 v. Chr. zurück. Sanskrit hat die vedische Sprache, an die Sanskrit angelehnt ist, abgelöst. Laut Wikipedia hat der Grammatiker Panini 400 v. Chr. Sanskrit systematisiert und aufgeschrieben.
Sanskrit ist zum Glück als Sprache nie ganz ausgestorben. Wissenschaftler und der gesamte „Hofstaat“ haben Sanskrit weiter gelebt und heutzutage erlebt diese Sprache einen neuen Höhenflug.
Versucht man Sanskrit zu lernen, stellt man fest, dass dies gar nicht so einfach ist. Man sagt, dass selbst die Brahmanen mehr als 10 Jahre benötigten, um die Sprache zu beherrschen. Meist wurde sie direkt vom Vater an die Kinder über das Rezitieren von Texten weitergegeben, da Schreiben, u. a. als „unrein“ galt. Das Rezitieren ist auch heute noch eine beliebte und erfolgreiche Lehrmethode. Es gibt Sanskrit-Lehrbücher anhand derer man sich zumindest einen soliden Grundwortschatz aneignen kann oder man belegt Sanskrit einfach als Lehrfach an der Universität Leipzig oder Heidelberg, wo Sanskrit schon seit mehreren Jahren mit großer und wachsender Nachfrage angeboten wird.
Die Schriftzeichen werden meist in Devanagari (Silbenschrift) geschrieben. Was ungefähr so aussieht wie mein erster Zeichenversuch, der Ayurveda bedeuten soll.

Übersetzt man Sanskrit in unsere Schriftzeichen, so findet man oft unterschiedliche Schreibweisen. Für die Yoga-Übung den herabschauenden Hund bspw. Adhomukha Shvanasana oder Adho Mukha Svanasana, beides ist aber richtig und es gibt sicherlich noch weitere.
Im Sanskrit wird besonders großen Wert auf die korrekte Aussprache gelegt, da jeder Laut eine ganz spezielle Bedeutung hat. Daraus erklärt sich auch, warum Mantren so eine starke Wirkung auf den Menschen haben und so gut tun, wenn wir sie beim Yoga anstimmen. Vielleicht haben Sie dies ja schon selbst gespürt. Vor allem der Buchstabe a kommt in verschiedenen Ausprägungen in vielen Ihnen bekannten Worten vor: Yoga, Asana, Mantra, Karma, … Spannend finde ich auch die Tatsache, dass Vornamen der Inder ganz oft mit A beginnen.
Wer Lust auf Sanskrit bekommen hat, lässt sich auf der Website www.patanjalisutras.com einzelne Sutren aus dem Yoga Sutra vorlesen und spürt dem Klang nach.
Gastbeitrag vom Blog www.Diana-Yoga.de
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Und wo geht die nächste Yogareise hin?
Hier gibt es alle Termine im Überblick.
Omm & weg!
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Autor: Diana · Kommentieren · Trackback









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