Yogatraumreisen

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1.09.2009

Zustand Yoga” Toskana Urlaub Juni 2009 – Rückblick

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Wir treffen uns in der Toskana, um im Urlaub Yoga zu üben und zu erfahren.

Die Umstände die uns hier im Covento erwarten, helfen uns dem, was Yoga vom Ursprung her ausmacht, wieder näher zu kommen.

Was ist nun der Yogaweg?

Yoga beschreibt einen Zustand. Einen Zustand der Einheit, ohne Trennung ohne Teilung. Wir sind hier, diesen Zustand innerlich zu erleben. Auch die Frage: Warum übe ich Yoga, ist spontan nicht immer sofort zu beantworten. Es sind kleine, sehr intime Momente, die wir während unserer Yogapraxis erleben und uns auf dem Yogischen Weg voranschreiten lassen.

Wir versuchen im Yoga einen Zustand der Zerstreuung in einen Zustand des inneren Gleichgewichts und inneren Friedens zu verwandeln. Die Zerstreutheit in unserem Alltagsleben ist der Ursprung der meisten Probleme und Schwierigkeiten die wir in unserem Leben haben.

Wie können wir zu diesem, mit Worten nur ungenügend beschreibbaren, Zustand gelangen? Die alten Schriften, die Yogasutras des Patanjali, antworten klar auf diese Frage:

„Wenn der Geist befriedet ist, tritt der Zustand des Yoga ein”

Das ist die Antwort, die unserem Suchen und Handeln im Yoga die Richtung angibt. In Zeiten der Wirtschaftskrise, einer immer hektischer und menschenfeindlicheren werdenden Arbeitswelt und einer negativ überlagerten Nachrichtlandschaft, wird es immer wichtiger ein Werkzeug zu finden uns zu entschleunigen, unser Denken zu beruhigen und einen Weg zu einem klaren Geist, Gesundheit und Lebensfreude zu finden.

Unser Werkzeug ist hierbei Hatha Yoga. Die Kernaussage des Hatha Yoga: Alle Antworten auf unsere Probleme sind im Körper zu finden.

Durch das Üben von asanas in Verbindung pranayama wird man, über das sich auftuende körperliche Gleichgewicht, zu einem psychologischen und seelischen Gleichgewicht finden. Wir schaffen Umstände, um unserem eigentlichen Wesenskern wieder nahe zu kommen.Wenn wir uns im Hatha Yoga Zuhause fühlen, gehen wir langsam und übergangslos zum Königsyogaweg (Rajayoga) des Patanjali über.

Die Frage die sich Patanjali als Überschrift stellte war:

Warum leiden wir, und warum trifft es ausgerechnet immer mich?

Der Lösungsweg wird hierbei konkret vorgegeben und führt zur „Freiheit” des Individuums. Ein Thema dem wir uns im Laufe dieser Woche noch näher widmen werden.

(c) Text: Walter Brummer, München Juni 2009

Impressionen von der Yogareise


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Autor: Silvio Fritzsche   ·     ·   Trackback